Gelungener Jahresauftakt: Das sind die Highlights der CES 2020

Bildschirme aller Art

Im Vorfeld der Consumer Electronics Show (CES) hat es geheißen, dass der koreanische Her­stel­ler Samsung auf der ersten Elek­tro­nik­messe des Jahres den ersten wahrhaft rah­men­lo­sen Fernseher vorstellen wird. Dieser "Zero Bezel" wurde auch tatsächlich gezeigt, doch streng genommen ist es "nur" ein TV-Gerät mit sehr wenig Rand. Wie dem auch sei: Auf der CES wollten wir uns überzeugen, wie viel Rand das Fernsehgerät tatsächlich hat und können fest­stel­len: Randlos ist der Samsung Q900T zwar nicht, der Rand ist aber dennoch kaum er­kenn­bar. Laut unseren Schätzungen ist dieser gerade einmal etwa 1,5 bis zwei Millimeter dünn.



Auch LG wusste mit seinem einrollbaren 8K-TV LG OLED 65 RX zu beeindrucken. Von einem ganz neuen Gerät kann man allerdings nicht sprechen, denn der koreanische Hersteller hatte diesen Fernseher bereits vor einem Jahr in einer ersten Version enthüllt. Nach dem Motto "gut Ding braucht Weile", hat LG etwas länger benötigt, um das Gerät produktionsreif zu be­kom­men. Entsprechend bewirbt man es auch dieses Jahr auf der CES und nennt auch De­tails zum Verkaufsstart: Der LG OLED 65 RX wird nach derzeitigem Stand etwa 60.000 Dollar kosten, laut Cnet ist der Preis aber immer noch nicht finalisiert worden, Änderungen sind also noch möglich. Und dennoch: Die Technologie selbst ist natürlich spannend und die Lö­sung eines "verschwindenden" Bildschirms zweifellos interessant.



Aus einer Kooperation von Asus und Nvidia ist das "schnellste Gaming-Display der Welt" ent­stan­den. Im Rahmen der CES haben der Grafikkarten-Hersteller und der taiwanesische Hard­ware-Spezialist einen Gaming-Monitor vorgestellt, der 360 Hertz bietet. Es ist nicht das erste Mal, dass die Taiwaner so ein Display ankündigen. Im vergangenen Frühjahr war es al­ler­dings noch ein Aprilscherz, nun ist das Gerät aber tatsächlich Realität.



Dass es auch günstiger (und etwas kleiner) geht, zeigt Acer mit dem Pre­da­tor CG552K. Zu den technischen Vorzügen des neuen Predator-Displays gehören laut Hersteller eine Re­ak­tions­zeit von 0,5 Mil­li­se­kun­den (GTG) und eine Bild­wie­der­hol­ra­te von 144 Hz. Zudem un­ter­stützt der Monitor die Adaptive Sync-Tech­no­lo­gie, HDR 400, HDMI VRR (Variable Re­fresh Rate) und eine 98,5-prozentige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums. In Hinsicht auf die An­schlüs­se liefert Acer drei HDMI 2.0-Ports, zwei DisplayPorts, USB-C sowie normalgroße USB 2.0- und USB 3.0-Schnitt­stel­len. Eine anpassbare LED-Beleuchtung und zwei 10-Watt-Laut­spre­cher runden das Gaming-Monitor-Paket ab.

Mini-PCs, NUC und Handhelds

Der zu Dell gehörende Gaming-Hardware-Hersteller Alienware hat auf der Consumer Elec­tro­nics Show (CES) in Las Vegas die Fachwelt mit seinem Concept UFO genannten Gerät über­rascht. Das lag aber nicht etwa daran, dass der Handheld so innovativ ist, sondern eher das Gegenteil: Denn viele sind der Ansicht, dass das Konzept schamlos Nintendos Switch ko­piert. Wir wollten es deshalb genauer wissen und haben uns das Concept UFO in Las Vegas ge­schnappt, um bei einem Hands-On herauszufinden, ob und wie weit dieser Vorwurf stimmt. Ta­tsäch­lich kann man diesen nicht entkräften, denn das Gerät hat uns auch beim Aus­pro­bie­ren an eine "PC-Version der Nintendo Switch" erinnert.



Intel liefert zur CES 2020 maximale Power auf minimalem Raum: Mit dem Intel NUC 9 Extreme bringt der Halbleitergigant zwei Varianten des gleichen Konzepts auf den Markt: Einen Mini-PC mit High-End-CPU und Desktop-Grafikkarte in einem modularen Gehäuse von nur fünf Litern Volumen.



Eine weitere praktische Umsetzung des NUC-Konzeptes zeigt der Hardware-Hersteller Razer, der auf Basis des Computing-Moduls einen sehr kompakten Gaming-PC baut: Der Razer To­ma­hawk existiert vorerst zwar nur als Prototyp, soll in einer ähnlichen Form aber auch auf den Markt kommen. In dem System wird eine Core i9-CPU, die eine solide Leistung auch für Gamer bereitstellt, mit einer leistungsfähigen Desktop-Grafikkarte verbunden. Hier handelt es sich um eine GeForce RTX-Karte von Nvidia. In dem von Razer konzipierten Gehäuse gibt es im Grunde die beiden PCIe-Steckplätze, auf denen die Grafikkarte und der Intel NUC Platz finden, sowie eine Stromversorgung. Mehr wird dann eigentlich schon nicht mehr benötigt.



Viele weitere Neuerungen im Tech-Bereich

Aber auch neben der Messe war so einiges los. Google hat viele Neuankündigungen gestartet und zeigt damit auf, was sie dieses Jahr noch umsetzen wollen. Vor allem betrifft das den Goo­gle-Assistent, der jetzt lernen soll Artikel mit natürlicher Stimme vorzulesen, Notizen an­zu­le­gen und mehr. Zudem soll der Bluetooth-Standard in einem seiner wichtigsten Be­stand­tei­le komplett überarbeitet werden. Das zuständige Industrie-Konsortium kündigte an, die Spezifikationen für die Verbindungen zu Audio-Geräten komplett neu aufzulegen.

Auf der folgenden Seite beleuchten wir die Neuerungen im Notebookmarkt. Jetzt weiterlesen auf Seite 3!
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