Vodafone stattet ersten Sendemast mit kleinen Windturbinen aus

Der Mobilfunkbetreiber Vodafone hat damit begonnen, seine Mobil­funk­mas­ten mit kleinen Windkraftwerken zu ergänzen. Die erste ent­spre­chende Anlage wurde jetzt in Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb genommen. mehr... Mobilfunk, Vodafone, Windkraft Bildquelle: Vodafone Mobilfunk, Vodafone, Windkraft Mobilfunk, Vodafone, Windkraft Vodafone

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Schön, heißt es dann zukünftig nur noch telefonieren wenn Wind weht?
Wenn da kein Akku am Mast steht und bei Flaute auf den aktuellen Strommix zurückgegriffen wird, ist das eine Milchmädchenrechnung. Dann heißt es komplett regenerativ nur bei ausreichend Wind.
 
@Dr. MaRV: Wenn der Windgenerator mehr produziert, als die Sendeanlage an Strom zieht, wird der überschüssige Strom ins Stromnetz eingespeist, genauso wie es private Solaranlagen schon machen. Weht kein Wind zieht man den Strom wieder aus dem Netz. Am Ende ist nur wichtig, dass die eingespeiste Energie gleich der wieder aus dem Netz entnommenen Energie ist. Somit wäre es ein insgesamt neutraler Verbraucher. Aber vielleicht kommt da auch Akkutechnik zum Einsatz, das geht aus dem dünnen Artikel nicht hervor und macht es für mich absolut unangebracht schon wieder das typisch deutsche Zerrede anzufangen, wenn es um alternative Energieerzeugung geht. Selbst wenn die Teile nur 50% des Verbrauchs abfangen, sind es 50% weniger Energie die auf anderem Weg für Mobilfunk erzeugt werden muss.
 
@Knarzi81: Strom der im Netz landet ist für diese Anlage verloren, das verbessert vielleicht die Billanz der anderen Anlagen und Abnehmer, aber es ist dann nicht mehr 100% regenerativ.

"Weht kein Wind zieht man den Strom wieder aus dem Netz. Am Ende ist nur wichtig, dass die eingespeiste Energie gleich der wieder aus dem Netz entnommenen Energie ist."

Das ist ein Denkfehler den viele haben, das Netz ist kein Speicher und wenn jemand anderes meinen Windstrom verbraucht hat, genau das passiert in dem Moment wo ich ihn einspeise und ich dann meinen kurzfristigen Mangel mit Fremdstrom decke bin ich auf dem Papier vielleicht sauber, in der Realität aber nicht.
 
@Dr. MaRV: Warum ist der Strom verloren? Angenommen die Anlage erzeugt Tagsüber 100 kW, die Sendeanlage verbraucht aber nur 50 kW, damm werden 50 kW tagsüber ins Netz eingespeist und von irgendwem verbraucht. Und Nachts holt sich die Anlage dann die 50 kW wieder zurück. Damit würde die Anlage immer noch komplett regenerativ laufen, da sie genauso viel erzeugt wie verbraucht hat. Da ist dann auch egal, ob die Energie tagsüber an einen anderen Verbraucher abgegeben wurde. Denn für diesen musste zu dem Zeitpunkt kein anderer Strom auf welche Weise auch immer erzeugt werden. Den Denkfehler liegt leider bei dir.
 
@Knarzi81: Ja, auf dem Papier! Das ist genau der selbe Blödsinn wie die Annahme dass E-Autos 0 Gramm Kohlendioxid ausstoßen. Das geht gar nicht. Weil das Stromnetz in Europa vernetzt ist. Selbst wenn Deutschland nur noch Wind- und Solarkraftwerke besäße, wäre da immer noch Atomstrom aus Belgien und Kohlestrom aus Polen dabei. Ich spreche hier nicht vom tollen theoretischen Rechenspielchen sondern dem was wirklich durch die Leitung geht.
 
@Dr. MaRV: Na, die Rechenspielchen sind aber immer noch ne ganze Ecke besser, als rumzunölen, dass nicht gleich 100% pure regenerative Energie 100% der Zeit da sind. Kannst du mir bitte erklären, warum man nicht auch schon mal mit einer Teillösung zufrieden sein kann? Du zerredest das ganze jetzt schon vorab komplett, obwohl es nur ein Beitrag zum Gesamtkonstrukt ist. Warum kann man nicht auch mal Teilkonstrukte als das würdigen, was sie darstellen? Also als einen Beitrag? Und wie schon mal erwähnt, wir diskutieren hier über einen massiv dünnen Artikel.

edit: und E-Autos sind eine ganz andere Baustelle, die Erzeugen den Strom schließlich nicht selbst und können per Definition nach unserem Energiemix nicht neutral fahren. Allerdings wird sich die Bilanz im Laufe der Lebenszeit verbessern, je nachdem wie sich die Form der Energiegewinnung verbessert. Ein Verbrenner hat eine auf Lebenszeit gleich miese Umweltbilanz. Die Aussage ist aber auch immer: Ohne CO2-Emissionen und das stimmt, da das CO2 nicht direkt emittiert wird. Von neutral sind die Dinger aber wie jede Technik nach aktuellem Stand meilenweit entfernt.
 
@Dr. MaRV: in dem Moment wo das E-Auto aber vor mir fährt und ich bspw. nicht die Abgase einatme (die es ja nicht gibt) stößt es schon annährend 0 Gramm CO2 aus…das wird dabei immer außer Acht gelassen.
Die Luft der Innenstädte wäre sehr sehr viel besser, würden nur noch E-Autos fahren.... wird aber nie ein Wart drüber verloren sondern stets und ständig "öööhh die Stromproduktion erzeugt ja auch CO2...."
 
@legalxpuser: Genau das ist es was man immer hört. Die Städte hier, die Städte da. Fakt ist die Emissionen sind trotzdem da, entweder als CO2 bei den erzeugenden Kraftwerken oder in Form von Lärm/Geräuschen. Sie werden nur verlagert. Üblicherweise auf's Land. Die Städter machen ihr Problem also zum Problem der Ländlich lebenden Bevölkerung. Es gibt im Universum nichts Umsonst und genau so gibt es Strom nicht umsonst und wenn er noch so "grün" ist.
 
@Dr. MaRV: ja gut aber irgendwann ist er halt grün wenn genügend Solar / Windkraftwerke vorhanden sind...nicht heute nicht morgen aber übermorgen :) möglich ist es auf jeden Fall!
 
@Dr. MaRV: Nein, den Denkfehler hast du. Knarzi81 hat es allerdings schon hinreichend erklärt. Wenn man das Ziel verfolgt, irgendwann auf 100 % regenerative Energie zurückzugreifen, geht es nur nach diesem Prinzip.

Wie du schon richtig geschrieben hast, ist das Stromnetz weit vernetzt. Sprich, wenn bei mir Flaute ist, kann ich vom Strom eines anderen profitieren. Im Gegenzug speise ich dann ein, wenn ich einen Überschuss habe, den dann wieder ein anderer nutzen kann.

Im Moment ist der Anteil der fossilen Energie in unserem Stromnetz natürlich noch sehr hoch. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Anlagen trotzdem CO2 Neutral arbeiten.
 
@Dr. MaRV: oder es stehen unten am Masten ein paar Spinningräder ;).
Das hilft auch beim Abnehmen.
Das Vodafone Outdoor Gym.
 
@Dr. MaRV:

...warum sollten sie denn keinen Akku haben?

Was orakelst Du als nächstes: "Wenn die Turbinen keine Flügel haben, dann können sie sich nicht nicht drehen!" =:)

Und warum so schwarz/weiss denken?
Was ist denn schlimm, wenn man bei einer lange anhaltenden Flaute (oder Defekt), dann halt zu "normalen" Strom greifen muss? Ist doch bei den Solar-Anlagen für zuhause das gleiche. Oder meinst, die haben keine Stromleitung mehr und hoffen immer auf Sonnenschein?

:D
 
@tomsan: Daran ist gar nichts schlimm, aber dann ist es nicht komplett regenerativ, so wie behauptet wird. Im Übrigen wird nichts von einer Speichertechnik erwähnt, also hat das auch nichts mit orakeln gemein. Sonst wäre deine indirekte Aussage das sie einen Akku haben auch nichts anderes.
 
@Dr. MaRV: Damals war echt alles besser! Da musste man nicht zum Fotogeschäft um den Film entwickeln zu lassen.... Nein man konnte es an fast jedem größeren Fluss, der Industrie in der Nachbarschaft hatte....

Diese Aussage "Schön, heißt es dann zukünftig nur noch telefonieren wenn Wind weht?" zeugt doch schon von Desinteresse an alternativen/regenerativen Energien... Warum? Weil es einen evtl. selbst nicht mehr lange betrifft?!

Aber eben das ist der größte Denkfehler! Eigeninteresse! Das was danach kommt, ist vielen doch "sch***" egal...

Ich für meinen Teil begrüße jede Art der regenerativen Energie, wenn sie denn im Aufbau sinnvoll geplant und genutzt wird. Und was gibt es besseres, als bereits vorhandene Masten mit dieser Technik nachzurüsten? Selbst wenn nur der Eigenbedarf gedeckt wird, ist das (tagsüber) ein Verbraucher weniger am Gesamtnetz! D. H. am Tag muss ein Kohlekraftwerk weniger leisten!

Was in der Tat das generelle Problem ist, ist die "Speicherung" der Energie.... Aber solange man das mit anderen Stromerzeugern auffangen kann, ist das eine Technologie, die jetzt nicht innerhalb von 24h erforscht werden MUSS....

Aber die Argumentation: "Es klappt nur teilweise", ist eben falsch! Sicher, genau DER Strom ist nicht in DER Anlage verbraucht worden (Wenn keine Energiespeicher dabei sind), aber jedes KW regenerative Energie erspart auf die Gesamtdauer (24h gesehen) auch entsprechende KW-Stunden aufgewendete Fossilenergie. Ob ein Kohlekraftwerk 24h oder nur 12h (z. b. bei Solarenergie zum Kompensieren in der Nacht) Leistung bringen muss, ist ein mehr als deutlicher Unterschied!

Ähnlich ist das Verhalten bei Wind... Um diese Jahreszeit ist der Offshore-Windpark in der Nordsee gut im Rennen. Dafür die Solaranlagen in Bayern (dem Süden Deutschlands) nicht... Der Mix und die Ballance/Arbeit der Netzbetreiber macht es derzeit aus... Ändern kann sich das erst, wenn man Energie in großen Mengen wirtschaftlich und umweltverträglich gut speichern kann... Vorher muss der Mix aus regenerativen und fossilen Energien bestehen bleiben...

Bzw. habe ich auch mit meinem Dozent damals die Diskussion geführt, die Vodafone jetzt quasi angeht... Nämlich die Nutzung verschiedener regenerativer Energieträger auf bereits verbauten Flächen...

Allerdings ging es bei unserer Diskussion um z. B. in den bereits verbauten Flächen der Offshore-Windparks auch Gezeitenenergie zu generieren. Oder bei den Onshore-Windparks die Anlagen mit an die Form angepassten Solar/Photovolthaik-Platten auszustatten.
 
Immer diese Diskussionen. Genau wie bei FFF. Alles sofort und jetzt gleich. Typisch kleine Kinder. Ich bin jetzt 50 und ich hab noch ganz andere Zeiten in Deutschland erlebt. Smog, Füsse in denen man nicht baden konnte usw. Vieles ist bereits gemacht worden. Vieles aber auch nicht. Daran muss gearbeitet werden. Das geht (leider) nicht von heute auf morgen.
 
Was ist mit den defekten bzw. die getauscht werden müssen? Fällt natürlich dem Kunde zur Last und erzeugt wieder mehr Müll der schwer entsorgtbar ist
 
@cygnos00: Die entsprechenden masten werden sicher nicht auf autarke stromversorgung umgestellt, bedeutet, liefert das kleine windkraftwerk nichts (gründe egal), kommt der strom eben wie bisher aus dem netz
 
@0711: von autark habe ich nix geschrieben, es ist einfach Marketing, sonst nix
 
@cygnos00: Was genau sollte dem Kunden dann zur last werden? Vodafone ist ja auch nicht dumm und schaut eher danach dass sich deren kosten reduzieren bei mindestens gleichbleibenden preisen um höhere gewinne zu machen....alles andere wäre betriebswirtschaftlicher unsinn.
 
@0711: naja, ich vermute das es nur um Marketing geht, sonst nix. Zu lasten den Kunde? ganz einfach, die Investition der Windräder und die Entsorgung. Das Prinzip ist das gleiche wie beim Stromlieferanten mit dem Öko-Strom
 
Noch mehr Vögeln gegen kleine Windturbinen sterben!
 
@ZilleOutdoor: nur mal so angenommen ein Atomkraftwerk geht hoch... ich bin mir da ziemlich sicher, dass dabei ein, zwei Vögel mehr draufgehen...
 
@Digisven: Zumindest bezüglich der toten Menschen sind Atomkraftwerke (inklusive der "hoch gegangenen") pro kw sicherer/weniger tödlich als jede andere energieform, ich nehme an dass es bei vögeln sehr ähnlich aussehen wird
 
@ZilleOutdoor: ja ne is klar!
 
@ZilleOutdoor: Ja ne is Klar! Und wo sind die Beweise das Vögeln durch Windkraftanlagen sterben?
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