Wettbewerbsverstoß: Google muss 150 Millionen Euro Strafe zahlen
Der Suchmaschinenkonzern Google muss in Frankreich eine Strafe in Höhe von 150 Millionen Euro zahlen. Dem Unternehmen wird ein Missbrauch der marktbeherrschenden Position vorgeworfen. Die französische Wettbewerbsbehörde sieht die Regeln für Google Ads als undurchsichtig an.
Der Behörde zufolge sei zum Beispiel nur schwer verständlich, nach welchen Regeln die Accounts der Werbekunden gesperrt werden. Die Untersuchungen wurden von dem französischen Unternehmen Gibmedia angestoßen. Der Werbeaccount der Firma wurde im Jahr 2015 gesperrt. Laut Google soll Gibmedia Anzeigen für einige Seiten, die Menschen dazu verleiten, "Dienstleistungen zu unklaren Angebotsbedingungen" zu bezahlen, geschaltet haben. Daher möchte der Suchmaschinenkonzern noch Berufung gegen die Entscheidung einlegen.
Erst im März wurde der Suchmaschinenkonzern von der EU mit einem Bußgeld belegt. Bei dem Dienst "AdSense for Search" seien andere Werbeanbieter unzulässigerweise beeinträchtigt worden. Die Strafe fiel mit einer Summe von 1,49 Milliarden Euro wesentlich höher aus. Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Google inzwischen mehr EU-Geldstrafen als weltweit Steuern zahlt. Im letzten Jahr wurden insgesamt 5,1 Milliarden Dollar an Bußgeldern fällig.
Google muss die Situation verbessern
Dennoch muss Google nun innerhalb von zwei Monaten klarstellen, wie die Situation zukünftig verbessert wird. Ansonsten könnte eine weitere Strafe fällig werden. Der Suchmaschinenkonzern soll mit einem Anteil zwischen 90 und 100 Prozent eine "außerordentlich marktbeherrschende Stellung" im Bereich der Suchmaschinenwerbung besitzen. Bei der Strafe in Höhe von 150 Millionen Euro handelt es sich um das bislang dritthöchste Bußgeld, welches die französische Wettbewerbsbehörde eigenen Angaben zufolge bis jetzt verhängt hat.Erst im März wurde der Suchmaschinenkonzern von der EU mit einem Bußgeld belegt. Bei dem Dienst "AdSense for Search" seien andere Werbeanbieter unzulässigerweise beeinträchtigt worden. Die Strafe fiel mit einer Summe von 1,49 Milliarden Euro wesentlich höher aus. Anfang des Jahres wurde bekannt, dass Google inzwischen mehr EU-Geldstrafen als weltweit Steuern zahlt. Im letzten Jahr wurden insgesamt 5,1 Milliarden Dollar an Bußgeldern fällig.
Siehe auch:
Thema:
Googles Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Google
- Google Pixel 11 (Pro), Fold & Watch 5 - Die neuen Geräte im Hands-on
- Final Fantasy Resonance: Trailer rückt die Pixelgrafik in den Fokus
- Pixel 10 vs. iPhone 17e: Die beiden Budget-Premiumgeräte im Vergleich
- Pixel 10a: Reicht das Einsteigermodell oder doch besser Premium?
- Acer Chromebook Plus Spin 514 entwickelt sich zum Windows-Killer
Google-Beiträge im Forum
Interessante Links
- Google LLC
- Google I/O-Themenspecial
- Google Drive-Themenspecial
- Android-Themenspecial
- Chrome-Themenspecial
- Nexus 7-Themenspecial
- Google+-Themenspecial
- Google Earth-Themenspecial
- Google Maps-Themenspecial
- Street View-Themenspecial
- Google Stadia-Themenspecial
- Google Glass-Themenspecial
- News zu Wirtschaft und anderen Firmen
Neue Nachrichten
- Beats 360 geleakt: Das steckt in Apples neuen Over-Ear-Kopfhörern
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Xbox-Bausatz zum 25. Jubiläum - Mattel bringt die Original-Konsole 1:1
- 12 Jahre deinhandy: Geburtstagsaktion mit 50 Euro Rabatt
- Sky-Umbau 2026: Neue Preise und Hardware-Fokus nach Übernahme
- Wichtiges Update für Benachrichtigungen und Besprechungen in Teams
- Mutiny: Amazon zeigt neuen Statham-Film versehentlich vor Kinostart
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen