Aufatmen in Redmond: Microsoft darf wieder mit Huawei handeln
Am Ende war es dann vor allem viel Lärm um fast nichts: Auch der Software-Konzern Microsoft hat inzwischen die Genehmigung erhalten, weiterhin Geschäftsbeziehungen mit dem chinesischen Tech-Konzern Huawei zu unterhalten.
Das US-Handelsministerium habe Microsoft bereits am 20. November die Lizenz erteilt, Lizenzen für den Massenmarkt an Huawei zu exportieren. Das teilten die Redmonder laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters mit. "Wir freuen uns sehr, dass das Ministerium auf diese Weise auf unseren Antrag reagiert hat", hieß es.
Die Genehmigung besagt, dass Microsoft OEM-Lizenzen für seine Software-Produkte an Huawei abgeben darf, wo sie dann in Verbindung mit neuen Rechnern vermarktet werden können. Weniger weitgehende Handelsgenehmigungen hätten hingegen nur bedeutet, dass Huawei als Nutzer neue Lizenzen hätte einkaufen können. Das hätte Microsoft natürlich keinen entscheidenden Vorteil gebracht.
Wäre die Blockade aufrechterhalten worden, hätte dies wahrscheinlich das Aus für Huaweis Computergeschäft bedeutet. Theoretisch wäre es natürlich möglich, die Rechner ohne Betriebssystem oder mit einer Linux-Variante zu vertreiben, so dass Nutzer mit Interesse an Windows sich selbst um das System kümmern müssen, doch zeigt die Erfahrung, dass damit auf dem Markt gegen die Anbieter von Komplettsystemen kaum konkurriert werden kann - zumindest nicht außerhalb von Nischen. Folgenschwerer wäre hingegen die gleiche Situation bei Smartphones gewesen, wo Huawei auch auf US-Produkte wie Android angewiesen ist.
Siehe auch: Huawei bald wieder mit Google-Apps? US-Regierung erteilt Lizenzen
Die Genehmigung besagt, dass Microsoft OEM-Lizenzen für seine Software-Produkte an Huawei abgeben darf, wo sie dann in Verbindung mit neuen Rechnern vermarktet werden können. Weniger weitgehende Handelsgenehmigungen hätten hingegen nur bedeutet, dass Huawei als Nutzer neue Lizenzen hätte einkaufen können. Das hätte Microsoft natürlich keinen entscheidenden Vorteil gebracht.
Schwerwiegende Folgen
Huawei ist vor allem für seine Ausrüstung für Mobilfunk-Netzwerke und seine Smartphones bekannt. Das Unternehmen produziert aber eben auch Computer. Dieser Geschäftszweig stand allerdings auf der Kippe, als die Regierung Donald Trumps im Mai begann, die Handelsbeziehungen zwischen US-Unternehmen und dem chinesischen Konzern massiv einzuschränken.Wäre die Blockade aufrechterhalten worden, hätte dies wahrscheinlich das Aus für Huaweis Computergeschäft bedeutet. Theoretisch wäre es natürlich möglich, die Rechner ohne Betriebssystem oder mit einer Linux-Variante zu vertreiben, so dass Nutzer mit Interesse an Windows sich selbst um das System kümmern müssen, doch zeigt die Erfahrung, dass damit auf dem Markt gegen die Anbieter von Komplettsystemen kaum konkurriert werden kann - zumindest nicht außerhalb von Nischen. Folgenschwerer wäre hingegen die gleiche Situation bei Smartphones gewesen, wo Huawei auch auf US-Produkte wie Android angewiesen ist.
Siehe auch: Huawei bald wieder mit Google-Apps? US-Regierung erteilt Lizenzen
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