Huawei: Deutsche Mobilfunker haben längst ganz praktisch entschieden
Trotz aller verbliebenen Offenheit seitens der Politik wird der chinesische Mobilfunk-Ausrüster Huawei in den deutschen Netzen zukünftig nicht mehr eine so zentrale Rolle spielen wie bisher. Ganz ohne geht es aber im Grunde nicht.
Die Diskussion darum, welche Rolle man dem Lieferanten zugesteht, lief bisher vor allem auf politischer Ebene. Hier geht es vordergründig um die Sicherheit - eigentlich aber auch darum, inwieweit man bereit ist, sich bei den kritischen Infrastrukturen von China abhängig zu machen. Unterdessen sind bei den großen Netzbetreibern allerdings schon ganz praktische Entscheidungen gefallen.
Wie aus einem Bericht der Tageszeitung Welt hervorgeht, werden insbesondere die Deutsche Telekom und auch Vodafone den Einsatz von Hauwei-Technik in den Kernbereichen des Netzes zurückfahren. Das betrifft die Systeme, die direkt mit der Verarbeitung von Inhalten befasst sind - etwa SMS-Gateways, Internet-Übergabepunkte und Voicemail-Systeme. Die Bedeutung dieser Bereiche des Netzes wird mit dem Umstieg auf 5G noch einmal deutlich steigen, weil die kommende Mobilfunkgeneration vor allem auch dafür ausgelegt ist, zahlreiche Embedded-Systeme mit zu vernetzen.
Denn die einzige Alternative bei den Sendeanlagen sei im Grunde Ericsson, hieß es von Seiten der Telekom, auch wenn man dies offiziell so wohl kaum sagen würde. Die anderen Anbieter brächten nur mehr Probleme mit sich: Nokia hat mit der Performance zu kämpfen und ZTE stehen in noch sehr viel engerer Verbindung zum chinesischen Regime als Huawei. Andere Anbieter gibt es im Kern dann überhaupt nicht, so dass die Forderung nach einem kompletten Ausschluss Huaweis lediglich bedeuten würde, dass man sich von einem einzigen Lieferanten abhängig machen müsste.
Siehe auch: Aufatmen in Redmond: Microsoft darf wieder mit Huawei handeln
Wie aus einem Bericht der Tageszeitung Welt hervorgeht, werden insbesondere die Deutsche Telekom und auch Vodafone den Einsatz von Hauwei-Technik in den Kernbereichen des Netzes zurückfahren. Das betrifft die Systeme, die direkt mit der Verarbeitung von Inhalten befasst sind - etwa SMS-Gateways, Internet-Übergabepunkte und Voicemail-Systeme. Die Bedeutung dieser Bereiche des Netzes wird mit dem Umstieg auf 5G noch einmal deutlich steigen, weil die kommende Mobilfunkgeneration vor allem auch dafür ausgelegt ist, zahlreiche Embedded-Systeme mit zu vernetzen.
Ganz ohne geht nicht
Deutlich weniger ablehnend stehen die Mobilfunk-Betreiber den Geschäften mit Huawei hingegen im großen Flächenteil ihrer Netze entgegen, in die vier Fünftel der Gelder fließen. Hier ist man hingegen sogar der Auffassung, dass ohne Huawei gar nichts gehen wird - der Ausbau der Infrastruktur wäre dann wesentlich teurer und langsamer.Denn die einzige Alternative bei den Sendeanlagen sei im Grunde Ericsson, hieß es von Seiten der Telekom, auch wenn man dies offiziell so wohl kaum sagen würde. Die anderen Anbieter brächten nur mehr Probleme mit sich: Nokia hat mit der Performance zu kämpfen und ZTE stehen in noch sehr viel engerer Verbindung zum chinesischen Regime als Huawei. Andere Anbieter gibt es im Kern dann überhaupt nicht, so dass die Forderung nach einem kompletten Ausschluss Huaweis lediglich bedeuten würde, dass man sich von einem einzigen Lieferanten abhängig machen müsste.
Siehe auch: Aufatmen in Redmond: Microsoft darf wieder mit Huawei handeln
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