Trump "eröffnet" 2013 eröffnete Apple-Fabrik, Apple korrigiert ihn nicht
US-Präsident Donald Trump kann derzeit positive PR durchaus gebrauchen, denn die Anhörungen in der Voruntersuchung zum Amtsenthebungsverfahren fallen für ihn alles andere als positiv aus. Also eröffnete Trump eine Apple-Fabrik. Blöd: Die arbeitet schon seit vielen Jahren.
Dass der US-Präsident es mit der Wahrheit nicht ganz so genau nimmt ist bekannt, wie wenig sich Trump darum schert, ist aber dennoch immer wieder erstaunlich. So war er gestern in einer Apple-Fabrik in Austin, Texas zu Besuch und "eröffnete" die "neue" Apple-Fabrik voller Stolz.
Und Cook müsste eigentlich wissen, dass Trump für eine Eröffnung reichlich spät dran war, denn die US-Fabrik ist bereits seit Ende 2013 in Betrieb - wie der Apple-CEO damals selbst in einem Tweet schrieb.
Doch Trump wäre nicht Trump, wenn er diese Lüge nicht auch noch wiederholen würde: Denn in einem späteren Tweet schrieb der US-Präsident erneut, dass er die Fabrik, die "viele hochbezahlte Jobs nach Amerika zurückbringen wird", eröffnet habe.
Apple hat bislang keine Korrektur dieser Aussagen veröffentlicht und erntet dafür nun Kritik: Die New York Times stellte fest, dass sich Cook artig beim Präsidenten bedankte, aber nichts zur Falschbehauptung Trumps sagte.
Der renommierte Apple-Experte John Gruber ging deutlich weiter und meinte, dass Apple es zugelassen hat, sich vor den Wahlkampf-Karren Trumps spannen zu lassen: "Das war keine Promotion für den Mac Pro oder die Fabrik. Das war eine Promotion für Trump" und er meinte, dass das ein "Tiefpunkt" in der Geschichte von Apple war.
"Habe das immer gefordert"
"Wir sehen hier den Beginn einer sehr mächtigen und wichtigen Fabrik. Jeder der meinen Wahlkampf verfolgt hat, hat gesehen, dass ich immer über Apple spreche und dass ich will, dass Apple Fabriken in den Vereinigten Staaten baut. Und das passiert jetzt auch", sagte Trump laut einem Bericht von 9to5Mac. Eine Korrektur des neben Trump stehenden Apple-Chefs Tim Cook gab es nicht.Und Cook müsste eigentlich wissen, dass Trump für eine Eröffnung reichlich spät dran war, denn die US-Fabrik ist bereits seit Ende 2013 in Betrieb - wie der Apple-CEO damals selbst in einem Tweet schrieb.
Doch Trump wäre nicht Trump, wenn er diese Lüge nicht auch noch wiederholen würde: Denn in einem späteren Tweet schrieb der US-Präsident erneut, dass er die Fabrik, die "viele hochbezahlte Jobs nach Amerika zurückbringen wird", eröffnet habe.
Apple hat bislang keine Korrektur dieser Aussagen veröffentlicht und erntet dafür nun Kritik: Die New York Times stellte fest, dass sich Cook artig beim Präsidenten bedankte, aber nichts zur Falschbehauptung Trumps sagte.
Der renommierte Apple-Experte John Gruber ging deutlich weiter und meinte, dass Apple es zugelassen hat, sich vor den Wahlkampf-Karren Trumps spannen zu lassen: "Das war keine Promotion für den Mac Pro oder die Fabrik. Das war eine Promotion für Trump" und er meinte, dass das ein "Tiefpunkt" in der Geschichte von Apple war.
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