IMSI-Catcher rund ums Weiße Haus:
Israel soll Trump belauschen
"Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht", hatte Angela Merkel die NSA-Affäre kommentiert. Besonders weit ist dieses Zitat der Bundeskanzlerin wohl nicht um die Welt gegangen - Israel soll zumindest hinter Abhörvorrichtungen rund ums Weiße Haus stehen.
In den vergangenen zwei Jahren haben Sicherheitsbehörden immer wieder neue Geräte entdeckt, die entweder um den Sitz des US-Präsidenten sowie in der Nähe anderer wichtiger US-Behörden installiert waren. IMSI-Catcher funktionieren im Grunde wie eine kleine Funkzelle. Da sich Mobiltelefone stets mit dem Sender verbinden, der aktuell das beste Signal bietet, kann man diverse Mobiltelefone in der direkten Umgebung zum Einbuchen bringen.
Der Nutzer bekommt davon in der Regel nichts mit, da die Systeme dann eine Verbindung zum echten Mobilfunknetz herstellen. Die Kommunikation der verbundenen Handys lässt sich dann aber eben abhören. Es ist anzunehmen, dass die IMSI-Catcher rund ums Weiße Haus auch die Kommunikation Donald Trumps belauschen sollten, da dieser schon mehrfach damit auffiel, die Sicherheitsprotokolle seines Amtssitzes zu missachten und einfach ein normales Smartphone zu verwenden, so ein Bericht des US-Politikmagazins Politico.
Wer genau die Spionage-Systeme aufgestellt hat, lässt sich nur schwer völlig klar belegen. Die zuständigen Geheimdienste gehen aber davon aus, das der Ursprung bei den Israelis liegt. Das zumindest meint man aus Indizien wie den verwendeten Bauteilen und den Eigenheiten der jeweiligen Systemarchitektur ableiten zu können. Diplomatische Verwicklungen gibt es aufgrund der Funde aber offensichtlich nicht.
Zumal Israel auch jede Verantwortung weit von sich weist. "Diese Anschuldigungen sind absoluter Blödsinn", erklärte ein Sprecher der Botschaft. Und auch der Chef selbst sieht überhaupt keinen Grund für Misstrauen. "Ich glaube nicht, dass die Israelis uns ausspionieren", erklärte Donald Trump. "Mein Verhältnis zu Israel ist großartig. Natürlich ist alles möglich, aber daran glaube ich nicht."
Siehe auch: iPhones bekommen integrierten Detektor gegen IMSI-Catcher
In den vergangenen zwei Jahren haben Sicherheitsbehörden immer wieder neue Geräte entdeckt, die entweder um den Sitz des US-Präsidenten sowie in der Nähe anderer wichtiger US-Behörden installiert waren. IMSI-Catcher funktionieren im Grunde wie eine kleine Funkzelle. Da sich Mobiltelefone stets mit dem Sender verbinden, der aktuell das beste Signal bietet, kann man diverse Mobiltelefone in der direkten Umgebung zum Einbuchen bringen.
Der Nutzer bekommt davon in der Regel nichts mit, da die Systeme dann eine Verbindung zum echten Mobilfunknetz herstellen. Die Kommunikation der verbundenen Handys lässt sich dann aber eben abhören. Es ist anzunehmen, dass die IMSI-Catcher rund ums Weiße Haus auch die Kommunikation Donald Trumps belauschen sollten, da dieser schon mehrfach damit auffiel, die Sicherheitsprotokolle seines Amtssitzes zu missachten und einfach ein normales Smartphone zu verwenden, so ein Bericht des US-Politikmagazins Politico.
Wer genau die Spionage-Systeme aufgestellt hat, lässt sich nur schwer völlig klar belegen. Die zuständigen Geheimdienste gehen aber davon aus, das der Ursprung bei den Israelis liegt. Das zumindest meint man aus Indizien wie den verwendeten Bauteilen und den Eigenheiten der jeweiligen Systemarchitektur ableiten zu können. Diplomatische Verwicklungen gibt es aufgrund der Funde aber offensichtlich nicht.
Zumal Israel auch jede Verantwortung weit von sich weist. "Diese Anschuldigungen sind absoluter Blödsinn", erklärte ein Sprecher der Botschaft. Und auch der Chef selbst sieht überhaupt keinen Grund für Misstrauen. "Ich glaube nicht, dass die Israelis uns ausspionieren", erklärte Donald Trump. "Mein Verhältnis zu Israel ist großartig. Natürlich ist alles möglich, aber daran glaube ich nicht."
Siehe auch: iPhones bekommen integrierten Detektor gegen IMSI-Catcher
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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