Nervöse Reaktion auf Quantencomputer führt zu Auf und Ab bei Bitcoin
Die Kryptowährung Bitcoin hat vor zweieinhalb Jahren einen unglaublichen Popularitätsschub erfahren, auf dem Höhepunkt des Booms Ende 2017 erreichte man einen Wert von knapp 17.000 Euro. Danach ging es steil bergab und noch immer sind Schwankungen nicht selten.
Das Thema Bitcoin ist und bleibt eines, das nicht nur für Diskussionen sorgt, sondern bei dem auch Unwissen und Unsicherheit eine große Rolle spielen. Denn die wilde Achterbahnfahrt setzt sich fort und scheint sowohl Zweifler als auch Befürworter zu bestätigen.
Das zeigen die vergangenen Tage nur zu gut: Denn Mitte der letzten Woche kam das Thema "Googles Durchbruch bei Quantencomputern" in die Schlagzeilen. Das war allerdings nichts wirklich Neues, denn die Forschung bzw. dazugehörigen Ergebnissen sind schon länger bekannt bzw. durchgesickert. Im konkreten Fall wurden sie in einem Fachartikel veröffentlicht, das nahm auch die PR des Unternehmens zum Anlass, sich selbst auf die Schulter zu klopfen.
Denn kurz nach der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse zum Sycamore-Quanten-Chip in der Fachzeitschrift Nature stürzte der Kurs um etwa sieben Prozentpunkte nach unten (via Notebook Check). Denn alleine das "Potenzial", dass ein Quanten-Chip eines Tages die Bitcoin-Verschlüsselung knacken könnte, reichte, um den Kurssturz auf klar unter 7000 Euro auszulösen.
Wer aber auf Coinbase geht und sich den aktuellen Kurs ansieht, der wird sich womöglich wundern: Denn so schnell es nach unten ging, so schnell erholte sich der Kurs auch wieder. Mehr als das: Der Bitcoin-Preis erlebte einen kleinen Höhenflug und steht aktuell wieder bei rund 8500 Euro. Infografik: Aufbau einer Quanten-CPU
Das zeigen die vergangenen Tage nur zu gut: Denn Mitte der letzten Woche kam das Thema "Googles Durchbruch bei Quantencomputern" in die Schlagzeilen. Das war allerdings nichts wirklich Neues, denn die Forschung bzw. dazugehörigen Ergebnissen sind schon länger bekannt bzw. durchgesickert. Im konkreten Fall wurden sie in einem Fachartikel veröffentlicht, das nahm auch die PR des Unternehmens zum Anlass, sich selbst auf die Schulter zu klopfen.
Runter und wieder rauf
Und auch wenn Quanten-Computing in der derzeitigen Form keine echte Bedrohung für die kryptografischen Fundamente dieser Währung sind, so hat die jüngste Ankündigung auf dem Bitcoin-Markt für große Unsicherheit gesorgt.Denn kurz nach der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse zum Sycamore-Quanten-Chip in der Fachzeitschrift Nature stürzte der Kurs um etwa sieben Prozentpunkte nach unten (via Notebook Check). Denn alleine das "Potenzial", dass ein Quanten-Chip eines Tages die Bitcoin-Verschlüsselung knacken könnte, reichte, um den Kurssturz auf klar unter 7000 Euro auszulösen.
Wer aber auf Coinbase geht und sich den aktuellen Kurs ansieht, der wird sich womöglich wundern: Denn so schnell es nach unten ging, so schnell erholte sich der Kurs auch wieder. Mehr als das: Der Bitcoin-Preis erlebte einen kleinen Höhenflug und steht aktuell wieder bei rund 8500 Euro. Infografik: Aufbau einer Quanten-CPU
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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