Roadmap: IBM sieht praktikable Quantencomputer zum Greifen nahe
Quantenrechner sind seit vielen Jahren so etwas wie der Heilige Gral des Computerwesens. Viele suchen danach und es werden immer öfter frohe Botschaften verkündet, sie bleiben aber dennoch ein Mythos. Doch laut IBM könnte es tatsächlich schon verhältnismäßig bald soweit sein.
Der legendäre Konzern IBM, der sich aber vor vielen Jahren aus dem Consumer-Geschäft zurückgezogen hat, ist natürlich nach wie vor im IT-Geschäft tätig. Die International Business Machines Corporation beschäftigt sich auch intensiv mit Zukunftstechnologien und dazu gehören natürlich auch Quantencomputer.
Dazu hat IBM vor kurzem einen Blogbeitrag mit dem Titel "Fahrplan für die Skalierung der Quantentechnologie veröffentlicht. Darin erläutert Jay Gambetta, IBM Fellow and Vice President, IBM Quantum, wo er die Technologie derzeit sieht. Konkret beschäftigt sich Gambetta u. a. mit der Frage, wie es um die praktische Nutzung steht. Infografik: Aufbau einer Quanten-CPU
Gambetta: "Unser Team entwickelt eine Reihe skalierbarer, immer größerer und besserer Prozessoren, darunter einem über 1000 Qubits umfassenden Gerät mit der Bezeichnung IBM Quantum Condor, das für Ende 2023 geplant ist." Derzeit ist man von 1000 Qubits noch ein ganzes Stück entfernt, so deutete der IBM-Mann auf den IBM Quantum Hummingbird mit 65 Qubits.
Freilich ist das das Thema Quantencomputer hochkomplex, was vor allem daran liegt, dass Qubits "ihre Quantenzustände aufgrund der Interaktion mit der Außenwelt schnell vergessen", wie Gambetta schreibt. "Die größte Herausforderung, vor der unser Team heute steht, besteht darin, herauszufinden, wie man große Systeme dieser Qubits lange genug und mit wenig genug Fehlern kontrollieren kann, um die komplexen Quantenschaltungen zu betreiben, die für zukünftige Quantenanwendungen erforderlich sind." Gambetta meint, dass ein "fehlertoleranter Quantencomputer als ein erreichbares Ziel innerhalb des kommenden Jahrzehnts" greifbar scheint.
Dazu hat IBM vor kurzem einen Blogbeitrag mit dem Titel "Fahrplan für die Skalierung der Quantentechnologie veröffentlicht. Darin erläutert Jay Gambetta, IBM Fellow and Vice President, IBM Quantum, wo er die Technologie derzeit sieht. Konkret beschäftigt sich Gambetta u. a. mit der Frage, wie es um die praktische Nutzung steht. Infografik: Aufbau einer Quanten-CPU
Gambetta: "Unser Team entwickelt eine Reihe skalierbarer, immer größerer und besserer Prozessoren, darunter einem über 1000 Qubits umfassenden Gerät mit der Bezeichnung IBM Quantum Condor, das für Ende 2023 geplant ist." Derzeit ist man von 1000 Qubits noch ein ganzes Stück entfernt, so deutete der IBM-Mann auf den IBM Quantum Hummingbird mit 65 Qubits.
Wichtiger Meilenstein im nächsten Jahr
Im nächsten Jahr will mit dem IBM Quantum Eagle 127 Qubits erreichen, im Jahr darauf sollen es 433 Qubits sein, Condor soll schließlich auf 1121 Qubits kommen. Eagle ist deshalb von großer Bedeutung, da 100 Qubits als Meilenstein gelten, da das als Marke gilt, bei dem Quantencomputer traditionelle Lösungen überholen.Freilich ist das das Thema Quantencomputer hochkomplex, was vor allem daran liegt, dass Qubits "ihre Quantenzustände aufgrund der Interaktion mit der Außenwelt schnell vergessen", wie Gambetta schreibt. "Die größte Herausforderung, vor der unser Team heute steht, besteht darin, herauszufinden, wie man große Systeme dieser Qubits lange genug und mit wenig genug Fehlern kontrollieren kann, um die komplexen Quantenschaltungen zu betreiben, die für zukünftige Quantenanwendungen erforderlich sind." Gambetta meint, dass ein "fehlertoleranter Quantencomputer als ein erreichbares Ziel innerhalb des kommenden Jahrzehnts" greifbar scheint.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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