Energie in Deutschland: Wind & Sonne schießen rasant an Kohle vorbei
Trotz aller Widrigkeiten für das Fortschreiten der Energiewende gab es in den letzten Monaten einen ordentlichen Sprung für die regenerativen Energien. Der Bereich ist jetzt wesentlich zügiger an der Kohle als Energieträger vorbeigezogen, als so mancher dachte.
Die Statistiken für das vergangene Jahr sahen Kohle und Regenerative bei ihren Beiträgen zur Stromerzeugung in Deutschland noch ungefähr gleichauf. Nach den ersten neun Monaten dieses Jahres haben Sonne, Wind und Co. einen Vorsprung von rund 50 Prozent. Das geht aus neuen Daten des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hervor.
Seit Januar hatten die regenerativen Quellen am Bruttostromverbrauch in Deutschland einen Rekordwert von 42,9 Prozent erreicht. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr. In absoluten Zahlen wurden von Solarpanelen, Windrädern, Biogasanlagen und anderen Systemen 183 Milliarden Kilowattstunden Energie ins Stromnetz eingespeist. Braun- und Steinkohle sind hingegen deutlich rückläufig und kommen noch auf 125 Milliarden Kilowattstunden.
Die Bundesregierung hatte es sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 einen Anteil von 65 Prozent aus regenerativen Quellen hinzubekommen. Die Entwicklung der letzten Zeit deutet eher darauf hin, dass man hier bremsen müsste, um diesen Wert zu treffen. Denn auf vielen Seiten besteht ein großes Interesse daran, die fraglichen Technologien breit zum Einsatz zu bringen. Das reicht von normalen Verbrauchern, die gern das eigene Haus entsprechend ausstatten, bis hin zur Wirtschaft, die in dem Bereich international konkurrenzfähig bleiben will.
Siehe auch: Regenerative Energien: Union stürzt auch die Windenergie in die Krise
Seit Januar hatten die regenerativen Quellen am Bruttostromverbrauch in Deutschland einen Rekordwert von 42,9 Prozent erreicht. Das sind fünf Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr. In absoluten Zahlen wurden von Solarpanelen, Windrädern, Biogasanlagen und anderen Systemen 183 Milliarden Kilowattstunden Energie ins Stromnetz eingespeist. Braun- und Steinkohle sind hingegen deutlich rückläufig und kommen noch auf 125 Milliarden Kilowattstunden.
Es geht steil bergauf
Einen neuen Rekordwert verbuchte man im März: Hier war das Windaufkommen nahezu optimal und Temperatur und Sonneneinstrahlung sorgten für Top-Ergebnisse bei den Solaranlagen. Das führte letztlich dazu, dass die regenerativen im deutschlandweiten Mittel auf einen Anteil von 52 Prozent kamen.Die Bundesregierung hatte es sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 einen Anteil von 65 Prozent aus regenerativen Quellen hinzubekommen. Die Entwicklung der letzten Zeit deutet eher darauf hin, dass man hier bremsen müsste, um diesen Wert zu treffen. Denn auf vielen Seiten besteht ein großes Interesse daran, die fraglichen Technologien breit zum Einsatz zu bringen. Das reicht von normalen Verbrauchern, die gern das eigene Haus entsprechend ausstatten, bis hin zur Wirtschaft, die in dem Bereich international konkurrenzfähig bleiben will.
Siehe auch: Regenerative Energien: Union stürzt auch die Windenergie in die Krise
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Christian Kahle
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