Bank verzichtet auf Microsoft & Amazon und spart Milliarden pro Jahr

Das Outsourcing zu großen Cloud-Anbietern scheint in vielen Fällen deshalb günstiger zu sein, weil die eigene IT-Infrastruktur vollkommen ineffizient ist. Eine große Bank hat hier mal ihre Hausaufgaben erledigt und fährt aktuell sehr viel billiger ... mehr... Geld, Steuern, Euro, Banknoten Bildquelle: Pixabay Geld, Steuern, Euro, Banknoten Geld, Steuern, Euro, Banknoten Pixabay

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Ach nein, wirklich? Natürlich ist es in der Regel günstiger Dinge selber zu erledigen, statt an andere abzugeben. Was ne Erkenntnis, wow. :D
 
Outsourcen -> Spart Geld.
10 Jahre Später: Insourcen -> Spart Geld
10 jahre später: Outsourcen -> Spart Geld
....

Das spiel wiederholt sich an vielen Stellen.
 
@Bautz: -
Outsourcen -> Spart Geld. "theorie"
10 Jahre Später: Insourcen -> Spart Geld "praxis"
10 jahre später: Outsourcen -> Spart Geld "theorie"

Das spiel wiederholt sich an vielen Stellen "ignoranz" XD
 
@C.K.Nock: Ist alles Theorie. Weil auch inhouse geht es nicht umsonst. Je nach Fall mag das eine oder andere etwas billiger sein, aber im Mittel wird sich das nix geben.
 
@Bautz: Die "Bank of America" widerlegt sauber deine Aussage.
 
@C.K.Nock: Das hängt immer davon ab wo man eigene Kompetenzen und Ressourcen hat. Manche Investitionen armotisieren sich erst, wenn die Kosten auf viele aufgeteilt werden z.B. wird die Bank Of America wohl kaum eine Bauabteilung gründen, die ihre Filialen baut oder selbst nach Öl für ihre Dienstfahrzeuge bohren.
Man kann das nicht so verallgemeinern und manchmal weiß man es auch erst genau nachdem man es probiert hat. 10 Jahre später kann das Umfeld sich bereits so geändert haben, dass es wieder anders aussieht.
 
@mlodin84: Ist ja auch so, dass man - wenn man sowas in dem Umfang wie diese Bank selbst betreibt - eigenes Personal beschäftigen muss, um den ganzen Laden in Gang zu halten. Und das sind sicher auch keine Hungerlöhner auf 450$-Basis.

EDIT: Oh, DennyK hat das in [o3] schon geschrieben.
 
@C.K.Nock: ... und nächstes Jahr kommt die Nachricht dass sie wieder Outsourcen "weil viel zu teuer". Während JP Morgen, die grade massiv erfolgreich sind und ihre IT bei IBM haben, dann wieder sagen "ne, das können wir selber besser als IBM, in billiger ists auch".
 
@mlodin84: Spezialisierungen sind immer effizienter als generalisierungen.
 
@Bautz: Falsch, inhouse muss Billiger sein, weil man den Gewinn des Outsourcers nicht mit bezahlen muss. Wenn also von inhouse nach outsourcen billiger ist dann ist eher inhouse eine Überholung der eigenen Sache lohnenswert.
 
@MancusNemo: Und deswegen baust du dein eigenes Auto und schreibst dein eigenes OS weil es billiger ist? Arbeitsteilung und daraus resultierende Spezialisierung ist seit den ersten Ur-Menschen ein Erfolgsfaktor (einer geht jagen, einer sammel beeren, einer macht die waffen ...).
 
@Bautz: Du kannst ja speziell ausgebildetes Personal kaufen. Und deine eigene IT-Abteilung für die inhouse Cloud betreiben. Musst trozdem kein Gewinn abdrücken, welcher bei externer Cloud anfallen würde. Man muss halt die Rechnung aufmachen ob man teurer wird weil man zu klein ist oder ob man billiger ist wegen der größe und den Gewinn damit sich auf jedenfall an der andren Firma einsparen kann.
 
@Bautz: Ja, du kannst dein eigenes Auto bauen und es billiger haben, wenn du die nötige Infrastruktur und das nötige Wissen hast.
Als grosses Unternehmen sich die Infrastruktur zu besorgen und die Leute mit dem Wissen ist allerdings einfacher realisierbar. Will heissen: Wenn man's korrekt macht, wird's günstiger. Wenn man's nicht korrekt macht, dann natürlich nicht. Aber gewöhnlicherweise geht man vom Ersteren aus, wenn man die verschiedenen Optionen vergleicht...
 
@MancusNemo: Und warum machst du das dann nicht selbst sondern kaufst dir irgendwas zwischen Maybach und Dacia?
Richtig: Skaleneffekt und Kapital bzw. als Privatperson Zeit.
 
@Bautz: Weder noch, ich darf kein Auto fahren. Natürlich hab neben dem Modem ein eigenen Server stehen mit Nextcloud drauf. Und demnächst mit Jabberserver.
 
@MancusNemo: Und hast du den Prozessor selber gelötet, nachdem du das Metall dafür selbst aus der Erde gekloppt hast? Und dein eigenes Jabber implementiert? Und das OS dafür?
Nein? Ohhh, Arbeitsteilung.
 
@Bautz: Das kann man pauschal so weder zum einen noch anderen beantworten. Wenn du genau weißt, dass du deine Inhouse-Abteilung halbwegs auslastest, ist Inhouse oftmals(!) günstiger (Gewinn der ext. Firma etc.), andernfalls extern. Selbst im ersten Fall muss es nicht zwangsweise so sein, da der externe Hoster zwar Gewinn haben will, aber eben durch Masse beispielsweise die Server, Lizenzen, den Strom etc. günstiger bekommt und es sich evtl. sogar mehr als ausgleicht. Auch diese Rechnung kann sich nach 2-3 Jahren schlicht ändern, wenn die Firma gewachsen/geschrumpft ist.
Daher pauschal zu sagen "Inhouse spart Geld" ist in meinen Augen einfach falsch (genau wie das Gegenteil zu behaupten).
 
Man spart nur solange Geld beim Insourcen, wenn man fähige Mitarbeiter hat und sich diese damit auch gut auskennen.
Mit Outsourcen spart man sich halt viel Geld für die guten und teuren IT-Mitarbeiter, welche das Netzwerk befreuen.
 
@DennyK: und man hat jemand, auf den man die Schuld schieben kann, wenn was schief läuft. Praktizieren wir auch so. Wir könnten auch manches intern selber lösen, aber grade in kritischen Bereichen lassen wir es machen. Kostet zwar was, aber dann hat auch der die Probleme, der es macht.
 
Was für eine dämliche Aussage. Natürlich ist man in einer öffentlichen Cloud teurer, wenn man einfach nur die Infrastruktur von intern nach extern verlegt. Da hat auch noch nie ein Cloud-Anbieter etwas anderes behauptet.

Cloud ist nur dann günstiger, wenn man von nicht genutzter Hardware wegkommt, wenn man von IaaS zu PaaS kommt, also keine Maschinen, sondern schlankere Services nutzt und wenn man die Elastizität einer Cloud nutzt, also Ressourcen bei Bedarf skaliert. Dann IST Cloud günstiger als der eigene Betrieb.
 
@HeadCrash: und wenn man mit Datenverlusten leben kann; und wenn man auf Unabhängigkeit verzichten kann; und wenn man gezwungen ist die Cloud wegen fehlender Fachkräfte in der Firma zu nutzen ...
 
@usbln: Und wenn man erkannt hat, dass die eigene IT niemals so gut und sicher sein kann, wie es eine Cloud ist. Denn man wird nie die dieselben Investitionen in den Betrieb stecken können, wie es ein Cloud-Anbieter kann.

Und ja, eine Microsoft oder Amazon wird eher angegriffen als die Lieschen Müller GmbH. Dafür hat eine Microsoft oder Amazon auch deutlich bessere und umfangreichere Abwehrmechanismen. Und nicht nur das: kaum ein Unternehmen erkennt, wenn ein Angriff erfolgt ist, da sich alle darauf verlassen, dass die Abwehr schon halten wird. Cloud-Anbieter gehen in der Regel davon aus, dass sie so oder so irgendwann gehackt werden und investieren entsprechend in die Erkennung und Nachvollziehbarkeit von Angriffen.
 
@usbln: Du kannst ja mal versuchen, Azure und AWS auf gehobenem Niveau (also quasi alles, was der Kram so hergibt) ohne eigene Fachkräfte zu betreiben. Viel Spaß!
 
Ist nur keine Lösung für Alle dass sie für paar hundert Millionen versuchen ihre Insellösung selbst zu basteln. Vor allem wenn 3/4 davon nach 2 Jahren feststellen fuck dauert doch 3 Jahre länger, dann fuuck wird doch 150% teurer und letztlich fuuuck funktioniert alles nicht so wie benötigt, wird eingestellt und Cloud gemietet.
 
@jackii: Ist sicher keine Lösung für alle - aber besonders Großunternehmen Sourcen häufig aus, weil sich niemand mit dem Thema beschäftigen möchte - nicht, weil es wirklich günstiger ist.
Besonders bei Banken kann ich mir gut vorstellen, dass viele Manager keine Lust haben, sich mit Server-Strukturen zu beschäftigen. Wenn man allerdings das Einsparpotential sieht, könnte man stattdessen auch mehrere Fachleute einstellen, die sich mit Serverstrukturen beschäftigen und die Organisation solch einer Abteilung für einen übernehmen.
Dadurch ist dieser Bereich im eigenen Unternehmen und man ist nicht von Fremdfirmen abhängig. Diese Abhängigkeit kann einen nämlich langfristig tatsächlich den Kopf kosten...
 
Na klar, wenn man selber relativ Konstanz Ressoucen braucht, dann ist das natürlich effizienter. Cloud-Auslagerung ist zumindest auf IaaS-Ebene eher für Flexibilität sinnvoll.

Die Frage ist ja: Sind sie jetzt toll und effizient oder waren sie vorher einfach derbe ineffizient und haben jetzt mal aufgeholt. Frage mich selbst bei 70.000 Servern echt noch stark, was die alle machen ....
 
@DRMfan^^: Bei Servern für (evtl.) Citrix, SAP-Systeme, Datenbanken, Files, fürs Web, für Firewalls, Overlay-Netze, Telefonanlagen, fürs Intranet, für Schnittstellen zur Kommunikation mit anderen Geldhäusern und der/den Börsenplätzen, für Tagesverarbeitungen, für Backups und so weiter und so fort, kann da schon eine ganze Menge zusammenkommen. Dabei darf man die Redundanz der Systeme, die Aufteilung Entwicklung/Test/(ggf.)Vor-Produktion/Produktion und Clustering nicht vergessen.
 
@chris6883: Stimmt, wenn die natürlich 204.000 Mitarbeitern (Wikipedia) Citrix bzw. Terminal server aufdrücken, dann sind das ja schon locker 10.000 Citrix-Server, die vollwertige Clients ersetzen. Gutes Argument.
 
@DRMfan^^: Ach da fällt in der Größenordnung mehr als genug an - wobei ja laut Artikel auch die meiste Last wohl auf ca. 8000 Servern ruht. Da wird viel Backup, High-Availability und anderes Gedöns bei sein.
 
Es geht doch heute überhaupt nicht mehr darum Geld zu sparen. Und selbst Microsoft sagt ja bei den Workshops dass eher nicht zu erwarten ist großartig Geld mit der Cloud Lösung zu sparen. Es geht darum mit weniger Personal den Status Quo aufrecht zu erhalten oder andersherum mit der gleichbleibenden Masse an Mitarbeitern mehr zu schaffen.
Es ist wohl nicht anzunehmen dass man irgendwie mit IAAS irgendwie Geld spart. Es ist aber schon ein unterschied ob ich bei PAAS oder aPaaS anfange. Dann brauche ich niemanden mehr der sich um die Wartung der SQL Datenbanken kümmert, sondern ich bestelle einfach die DB inkl. ständiger Patcherei und hoher Verfügbarkeit. Oder ich kaufe gleich die ganze Applikation. Darum geht es doch. Der Arbeitsmarkt ist leergefegt. Jedes Jahr kommt mehr von diesem ganzen Sicherheits ISO Gedöhns um die Ecke der dokumentiert, nachgewiesen und befolgt werden muss. Da bleibt immer weniger Zeit für den Rest. Da geht es eher darum durch Cloud Arbeit abgenommen zu bekommen.
 
Wer die Cloud mit einem Spitzen Bleistift durchrechnet kommt meist zu dem Ergebnis, dass es sich nicht lohnt.
Problem ist auch, dass die IT-ler dann doch oft eine Nummer größer bestellen und die Ressourcen oft nicht nutzen.
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