Windows 10 19H2: Zweigleisiger Test mit zuschaltbaren Features
Für die im Herbst erscheinende neue Version der Microsoft-Plattform, Windows 10 19H2, erhalten Tester jetzt einen neuen Preview-Build. Dieser bringt eine Besonderheit mit sich: Es werden parallel zwei verschiedene Varianten ausgespielt - einmal sind einige neue Features verfügbar, bei der anderen sind die lediglich deaktiviert enthalten.
Die neue Runde betrifft Tester, die sich für die Teilnahme am Slow Ring registriert haben. Diese erhalten nun entweder die Version 19H2 Build 18362.10014 oder 19H2 Build 18362.10015. Davon hängt es dann ab, ob die fraglichen neuen Features aktiv sind oder nicht. Denn Microsoft geht es hier nicht nur darum, die fraglichen Funktionen als solche zu testen, sondern auch den Zustand, in dem diese enthalten, aber deaktiviert sind. Die Features selbst sehen folgendermaßen aus:
Und eben auch diesen Prozess will Microsoft in der nun beginnenden Testrunde ausprobieren. Wer aktuell den Build 18362.10012 installiert hat, wird auf Build 18362.10014 aktualisiert, bei dem die oben genannten Funktionen deaktiviert enthalten sind. Nutzer mit Build 18362.10013 erhalten hingegen Build 18362.10015 und können direkt auf die Features zugreifen.
Siehe auch: Windows 10 19H2: Microsoft bestätigt, dass es Quasi-Service-Pack ist
- Windows Defender Credential Guard ist jetzt auch für ARM64-Geräte freigeschaltet. Unternehmen, die solche Systeme einsetzen, können so nun auch auf den verbesserten Diebstahlschutz setzen.
- In Enterprise-Umgebungen kann Windows 10 im S-Mode so konfiguriert werden, dass sich klassische Desktop-Apps auch über Intune installieren lassen und der Anwender nicht nur auf den Store angewiesen ist.
- Die Suche im File Explorer wird nun von der Windows-Suche mit Ergebnissen beliefert, wodurch neben lokalen Dateien auch solche im Netz - wie beispielsweise auf einem OneDrive-Account - in den Index einbezogen werden.
- Narrator und andere Assistenz-Technologien lassen sich über die FN-Taste ansteuen.
Probe für den Ernstfall
Diese Features wird Microsoft mit dem Release von Windows 10 19H2 für Nutzer der Enterprise-Varianten bereitstellen. Allerdings sind sie dann standardmäßig deaktiviert, da sie nur von einem Teil der Kunden benötigt werden. Bei den anderen sollen hier dann besser keine unnötigen Funktionen im System aktiv sein, die unter Umständen eben auch Sicherheitslücken aufmachen können. Daher werden diese nur bei Bedarf freigeschaltet.Und eben auch diesen Prozess will Microsoft in der nun beginnenden Testrunde ausprobieren. Wer aktuell den Build 18362.10012 installiert hat, wird auf Build 18362.10014 aktualisiert, bei dem die oben genannten Funktionen deaktiviert enthalten sind. Nutzer mit Build 18362.10013 erhalten hingegen Build 18362.10015 und können direkt auf die Features zugreifen.
Siehe auch: Windows 10 19H2: Microsoft bestätigt, dass es Quasi-Service-Pack ist
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