Huawei hat die Arbeit an 6G-Mobilfunk-Technologien aufgenommen
Während man in den USA versucht, den chinesischen Konzern Huawei aus möglichst vielen 5G-Infrastrukturen herauszuhalten, arbeitet das Unternehmen selbst bereits an der sechsten Generation des Mobilfunks. Zeit für die Entwicklungsarbeiten ist genug - immerhin werden die ersten 6G-Netze ohnehin nicht vor 2030 starten.
Die ersten Arbeiten an dem kommenden Mobilfunkstandard führen die Ingenieure des chinesischen Telekommunikations-Ausrüsters im Forschungszentrum im kanadischen Ottawa durch, wie aus einem Bericht von The Logic hervorgeht. Allerdings ist das Unternehmen dabei nicht allein in dem Bereich aktiv. Auch die anderen großen Netzwerk-Ausrüster haben bereits mit Arbeiten an 6G-Technik begonnen. Samsung hatte seine ersten Ingenieure beispielsweise schon vor Monaten auf das Thema angesetzt und Nokia, Ericsson sowie SK Telecom verkündeten im Juni eine entsprechende Kooperation.
Bei den jeweiligen Forschungsprojekten geht es allerdings in erster Linie darum, mögliche Ansätze zur Weiterentwicklung des Mobilfunks zu finden. Natürlich wird es darum gehen, höhere Bandbreiten zu erzielen, die Latenzen zu verringern und eine höhere Effizienz zu erreichen. Doch in welchen Maßstäben sich 6G dann im Vergleich zu den heutigen Technologien bewegen wird, ist noch nicht absehbar.
In der Praxis beginnt jetzt gerade einmal die Bereitstellung der ersten 5G-Anlagen. Diese bringen gegenüber ihren Vorgängern auch höhere Bandbreiten. Viel wichtiger dürfte mit der Zeit aber auch die Tatsache sein, dass die Spezifikationen darauf ausgelegt sind, wesentlich mehr Geräte parallel zu bedienen, was für einen breiten Einsatz vernetzter Systeme unabdingbar ist.
Bei den jeweiligen Forschungsprojekten geht es allerdings in erster Linie darum, mögliche Ansätze zur Weiterentwicklung des Mobilfunks zu finden. Natürlich wird es darum gehen, höhere Bandbreiten zu erzielen, die Latenzen zu verringern und eine höhere Effizienz zu erreichen. Doch in welchen Maßstäben sich 6G dann im Vergleich zu den heutigen Technologien bewegen wird, ist noch nicht absehbar.
Abstimmung braucht Zeit
Dass die Entwicklung aber bereits jetzt beginnt, hat verschiedene Gründe. Ein wichtiger Punkt ist dabei auch die Tatsache, dass sich nicht nur die verschiedenen Hersteller ab einem bestimmten Punkt miteinander abstimmen müssen, um einen Industriestandard hinzubekommen. Auch die allgemeine Standardisierung wird viel Zeit in Anspruch nehmen, da die Technologie ja im Grunde in allen Ländern der Welt kompatibel zueinander sein muss.In der Praxis beginnt jetzt gerade einmal die Bereitstellung der ersten 5G-Anlagen. Diese bringen gegenüber ihren Vorgängern auch höhere Bandbreiten. Viel wichtiger dürfte mit der Zeit aber auch die Tatsache sein, dass die Spezifikationen darauf ausgelegt sind, wesentlich mehr Geräte parallel zu bedienen, was für einen breiten Einsatz vernetzter Systeme unabdingbar ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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