In einem Jahr 50% mehr: Deutschland hat jetzt 20.650 Ladepunkte
Für einen Erfolg der Elektromobilität in Deutschland ist eine entsprechende Ladeinfrastruktur Voraussetzung. Im letzten Jahr war hierzulande durchaus rege Betriebsamkeit im Aufbau von Ladesäulen zu spüren. Wie der Branchenverband Energie- und Wasserwirtschaft mitteilt, konnte die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte um 50 Prozent gesteigert werden. Trotzdem sieht man noch viele politische Hürden für E-Tankstellen.
E-Autos: Der Weltmarkt Anfang 2019
Wie der Verband weiter analysiert, sei dieses bundesweite Angebot völlig ausreichend, wenn man die aktuell "beim Kraftfahrt-Bundesamt gemeldeten PKW mit elektrischem Antrieb" zugrunde legt. Auch das Stromnetz sei auf einen raschen Anstieg der Anteile an Elektroautos vorbereitet, man könne schon heute 13 Millionen Elektroautos laden, was 13 Prozent des PKW-Bestands in Deutschland entspricht - hier bremse vor allem das Angebot für "breite Käuferschichten" den Zuwachs aus.
Für Zuwachs an Ladepunkten in Deutschland sorgt vor allem die Energiewirtschaft
"Innerhalb eines Jahres ist es gelungen, die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte von 13.500 auf 20.650 zu steigern. Das ist ein Zuwachs von über 50 Prozent", so Stefan Kapferer, Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung in der aktuellen Mitteilung zur Entwicklung des Ladesäulenangebots in Deutschland. Nach Ansicht des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft ist der Zuwachs an Lademöglichkeiten vor allem der Energiewirtschaft zu verdanken, die damit drei Viertel aller öffentlichen Ladepunkte betreibt. Nur rund 12 Prozent des Angebots entfallen laut der Analyse dabei auf Schnellladestationen.
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Wie der Verband weiter analysiert, sei dieses bundesweite Angebot völlig ausreichend, wenn man die aktuell "beim Kraftfahrt-Bundesamt gemeldeten PKW mit elektrischem Antrieb" zugrunde legt. Auch das Stromnetz sei auf einen raschen Anstieg der Anteile an Elektroautos vorbereitet, man könne schon heute 13 Millionen Elektroautos laden, was 13 Prozent des PKW-Bestands in Deutschland entspricht - hier bremse vor allem das Angebot für "breite Käuferschichten" den Zuwachs aus.
Zuhause wird am meisten geladen
Außerdem sieht man in einem anderen Bereich dringenden Handlungsbedarf: "etwa 85 Prozent der Ladevorgänge finden zuhause oder am Arbeitsplatz statt", so der BDEW. Hier sei der Ausbau aber durch politische Hürden behindert. "Das Bundesjustizministerium muss endlich Fakten schaffen, damit es jedem Mieter und Wohnungseigentümer möglich ist, Ladeinfrastruktur einzubauen, wenn er die Finanzierung sicherstellt. Eine entsprechende Änderung des Miet- und Wohnungseigentumsrechts kostet keinen Cent, würde die Elektromobilität aber einen großen Schritt nach vorne bringen", so Kapferer.
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