Lidl rüstet hunderte Filialen mit Ladesäulen für Elektroautos aus
Der Lebensmittel-Discounter Lidl will bis März 2020 an 400 seiner Filialen bundesweit Elektroladesäulen für Autos aufstellen. An Lidl-Märkten, die sich in der Nähe von Autobahn-Abfahrten befinden, sollen außerdem Schnelllade-Einrichtungen aufgebaut werden, um eine zusätzliche Zielgruppe anzulocken.
Nach Angaben des Unternehmens entsteht so das womöglich größte Ladesäulennetz im deutschen Einzelhandel. An den Säulen können Kunden kostenlos Strom aus erneuerbaren Energien laden. "Um die Mobilitätswende in Deutschland voranzubringen, müssen wir den Menschen die Sorge vor einer begrenzten Reichweite nehmen. Daher ist der flächendeckende Ausbau unserer Ladeinfrastruktur ein entscheidender Faktor für den Erfolg von Elektrofahrzeugen und eine Investition in die Mobilität von morgen", erklärt Wolf Tiedemann, Geschäftsleiter Zentrale Dienste bei Lidl Deutschland.
Derzeit gibt es bereits rund 30 Ladesäulen von Lidl und 20 weitere werden aktuell installiert, teilte das Unternehmen mit. Bei Neubauten von Märkten soll nun obligatorisch eine E-Ladesäule mit eingerichtet werden. Möglichst viele Standorte sollen mit mindestens zwei Ladepunkten ausgestattet werden. Bei Filialen in Autobahnnähe sowie in ländlichen Regionen will man Schnellladestationen mit bis zu 50 Kilowatt Leistung bauen.
Ende 2017 gab die Supermarktkette Kaufland bekannt, dass sie rund 100 Schnellladestationen auf den Parklätzen ihrer Läden aufstellen will. Die Ladestationen sind nach Anbieterangaben mit den gängigen Steckertypen ausgestattet und ermöglichen es, zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit bis zu 50 Kilowatt zu laden. Bei Aldi Süd stehen 22-kW-Ladesäulen in den Städten und 50-kW-Schnelllader in der Nähe von Autobahnen bereit. Insgesamt gibt es bei rund 80 Aldi-Süd-Filialen Ladesäulen. Infografik: Diese Elektroautos rollen am weitesten
Derzeit gibt es bereits rund 30 Ladesäulen von Lidl und 20 weitere werden aktuell installiert, teilte das Unternehmen mit. Bei Neubauten von Märkten soll nun obligatorisch eine E-Ladesäule mit eingerichtet werden. Möglichst viele Standorte sollen mit mindestens zwei Ladepunkten ausgestattet werden. Bei Filialen in Autobahnnähe sowie in ländlichen Regionen will man Schnellladestationen mit bis zu 50 Kilowatt Leistung bauen.
Nicht die einzigen
Das Netz wird so dicht, dass die maximale Fahrtstrecke zwischen zwei Lidl-Ladesäulen nicht mehr als 50 Kilometer betragen soll. Im Schnitt sollen es unter 20 Kilometer sein.Ende 2017 gab die Supermarktkette Kaufland bekannt, dass sie rund 100 Schnellladestationen auf den Parklätzen ihrer Läden aufstellen will. Die Ladestationen sind nach Anbieterangaben mit den gängigen Steckertypen ausgestattet und ermöglichen es, zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit bis zu 50 Kilowatt zu laden. Bei Aldi Süd stehen 22-kW-Ladesäulen in den Städten und 50-kW-Schnelllader in der Nähe von Autobahnen bereit. Insgesamt gibt es bei rund 80 Aldi-Süd-Filialen Ladesäulen. Infografik: Diese Elektroautos rollen am weitesten
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