100 Kilometer in 6 Minuten:
Aral stellt ultraschnelle Ladesäulen auf
Die Aufstell-Dichte und Ladeleistung von Ladesäulen für Elektroautos gilt als eine der großen Hürden für eine echt konkurrenzfähige Elektromobilität. Jetzt hat der Aral-Konzern damit begonnen, an einem Standort Ladesäulen mit extremer Leistung aufzustellen: Strom für 100 Kilometer kann hier in 6 Minuten geladen werden, nach einem weiteren Ausbau solle es noch viel schneller gehen.
Dazu hat Aral einen zunächst regional begrenzten Ausbauplan vorgestellt: Nach den ersten Ladesäulen sollen ähnliche Anlagen in naher Zukunft auch in Dettelbach, Merklingen, Schkeuditz und Wittenburg aufgestellt werden. Zugrunde liegt hier immer eine Leistung von 160 Kilowatt, das Unternehmen stellt aber in Aussicht, dass bei den jetzt vorgestellten Anlagen eine Aufrüstung auf eine Ladeleistung von 320 kW möglich ist - dies würde es ermöglichen, die meisten Elektroautos in maximal 15 Minuten auf 80 Prozent der Kapazität zu laden.
Aral baut Ladesäulen mit extrem schneller Ladezeit auf
In Deutschland stehen immer mehr Ladesäulen zur Verfügung, laut Bericht des Handelsblatt kamen alleine seit Jahresanfang rund 1300 Ladepunkte hinzu, was die Gesamtzahl bundesweit auf 17.400 öffentlich zugänglichen Stromtankstellen steigert - die Energieunternehmen betreiben dabei rund ein Viertel aller Ladesäulen. Ein Problem: Nur rund 12 Prozent sind als Schnellladesäulen registriert. Genau hier setzt jetzt der Aral-Konzern an. Laut Bericht von Golem hat das Unternehmen am Castroper Hellweg in Bochum zwei Ladesäulen aufgestellt, die innerhalb von sechs Minuten genug Strom für 100 Kilometer Fahrleistung bereitstellen können - die entsprechende Akkutechnik vorausgesetzt.Dazu hat Aral einen zunächst regional begrenzten Ausbauplan vorgestellt: Nach den ersten Ladesäulen sollen ähnliche Anlagen in naher Zukunft auch in Dettelbach, Merklingen, Schkeuditz und Wittenburg aufgestellt werden. Zugrunde liegt hier immer eine Leistung von 160 Kilowatt, das Unternehmen stellt aber in Aussicht, dass bei den jetzt vorgestellten Anlagen eine Aufrüstung auf eine Ladeleistung von 320 kW möglich ist - dies würde es ermöglichen, die meisten Elektroautos in maximal 15 Minuten auf 80 Prozent der Kapazität zu laden.
Verschiedene Strom-Zapfsäulen
Aral will neben diesen Ultraschnellladesäulen in Zukunft aber auch noch weitere Ladepunkte bieten, bei denen beispielsweise Plug-in-Hybride mit 22 Kilowatt versorgt werden. "Die Mobilität der Zukunft wird aus einem Mix verschiedener Antriebstechnologien bestehen. Elektromobilität spielt dabei eine wichtige Rolle", so Aral Vorstand Patrick Wendeler zu den Gründen für die Investition in ultraschnelle Ladesäulen. "Wir können als Marktführer im deutschen Tankstellengeschäft eine ideale Anlaufstelle für Elektroautofahrer sein, vorausgesetzt das Laden geschieht ähnlich schnell wie das Tanken flüssiger Kraftstoffe."
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