Für Bitcoin-Börsen gelten bald Kontroll-Regeln wie bei Banken
Die Nutzung der diversen Kryptowährungen wird hierzulande zukünftig wohl einer deutlich schärferen staatlichen Aufsicht unterworfen. Die Bundesregierung geht hier mit einer Gesetzesinitiative voran, die klar über das hinausgeht, was die zugrundeliegende Richtlinie auf EU-Ebene verlangen würde.
Unter dem Siegel der "Verhinderung und Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung" hat das Kabinett gestern einen Entwurf beschlossen, mit dem die zuständigen Behörden deutlich mehr Kontrolle darüber bekommen sollen, wer auf welche Weise mit Kryptowährungen hantiert. Insbesondere die Betreiber von Bitcoin-Börsen und ähnlichen Angeboten werden ähnlichen Bedingungen unterstellt, wie man sie von Banken kennt.
Wer also beispielsweise den Umtausch beziehungsweise Handel zwischen Kryptowährungs-Einheiten und echten Währungen ermöglicht, muss Informationen über die genutzten Wallets und die Identitäten der zugehörigen Nutzer erfassen und speichern. Weiterhin sind die Transaktionen zu beobachten, so dass verdächtige Werteverschiebungen an die Bundesfinanzaufsicht Bafin gemeldet werden können.
Kritik gab es daher im Vorfeld auch schon aus der Opposition im Bundestag. So bemängelte die FDP, dass die Regierung zwar immer wieder davon rede, das Unternehmertum im digitalen Sektor fördern zu wollen, nun aber innovativen Firmen wieder neue Hürden in den Weg lege. Letztlich besteht hier im Grunde die Gefahr, dass Startups aus Deutschland in andere europäische Länder abwandern, in denen die EU-Richtlinie einerseits ebenso gilt, wo sie aber eben nicht so restriktiv umgesetzt wird.
Siehe auch: Tausende Bitcoin-Besitzer bekommen derzeit Post vom Finanzamt
Wer also beispielsweise den Umtausch beziehungsweise Handel zwischen Kryptowährungs-Einheiten und echten Währungen ermöglicht, muss Informationen über die genutzten Wallets und die Identitäten der zugehörigen Nutzer erfassen und speichern. Weiterhin sind die Transaktionen zu beobachten, so dass verdächtige Werteverschiebungen an die Bundesfinanzaufsicht Bafin gemeldet werden können.
Registrierung gehört dazu
Weiterhin soll für die Betreiber von Börsen natürlich die Verpflichtung gelten, sich auch bei der Bafin zu registrieren - denn anders ließe sich die Kontrolle schließlich auch gar nicht organisieren. In der Branche, die sich vor allem aus Startups zusammensetzt, befürchtet man entsprechend eine deutliche Überregulierung, die einen Aufwand erforderlich machen würde, den die meist recht kleinen Unternehmen kaum stemmen können.Kritik gab es daher im Vorfeld auch schon aus der Opposition im Bundestag. So bemängelte die FDP, dass die Regierung zwar immer wieder davon rede, das Unternehmertum im digitalen Sektor fördern zu wollen, nun aber innovativen Firmen wieder neue Hürden in den Weg lege. Letztlich besteht hier im Grunde die Gefahr, dass Startups aus Deutschland in andere europäische Länder abwandern, in denen die EU-Richtlinie einerseits ebenso gilt, wo sie aber eben nicht so restriktiv umgesetzt wird.
Siehe auch: Tausende Bitcoin-Besitzer bekommen derzeit Post vom Finanzamt
Thema:
BitCoin-Kurs
Videos zum Thema Bitcoin
Bitcoin Münze (24-Karat Gold-Überzug)
Beiträge aus dem Forum
-
Abfrage meiner Bitcoinadressen per Batsch Schleife
thielemann03 -
Ratenzahlung für Handy, bis heute keine Rate vom Konto abgezogen
Rionaa -
[erledigt] [V] ASRock H81 Pro BTC R2.0, CPU, Graka & DDR3
ephemunch -
Zahlungsoptionen im Xbox Store
DON666 -
EXCEL - Webseite für historische und aktuelle Währungsumrechnung
LutzM
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft kippt Lizenzmodell: Copilot Cowork mit Verbrauchsabrechnung
- Projekt Nova: Firefox führt neue Roadmap ein, das steckt dahinter
- "Rennen" geht weiter: Microsoft arbeitet an Fix für Zero-Day-Lücke
- Nintendo-Hack: Spielekonzern verweigert die Lösegeldzahlung
- WoW Classic Plus: Dataminer finden Hinweise auf Projekt Camelot
- Absurde Speicherpreise: PlayStation-SSD kostet so viel wie 6 Konsolen
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen