Für Bitcoin-Börsen gelten bald Kontroll-Regeln wie bei Banken

Die Nutzung der diversen Kryptowährungen wird hierzulande zukünftig wohl einer deutlich schärferen staatlichen Aufsicht unterworfen. Die Bundesregierung geht hier mit einer Gesetzesinitiative voran, die klar über das hinausgeht, was die ... mehr... Bitcoin, Kryptowährung, Währung, Bitcoins, virtuelle Währung Bildquelle: CC0 Bitcoin, Kryptowährung, Währung, Bitcoins, virtuelle Währung Bitcoin, Kryptowährung, Währung, Bitcoins, virtuelle Währung CC0

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Der Schritt war überfällig.
Beim "normalen" Wertpapierhandl wird auch jeder Cent dem Fiskus gemeldet.
Nur beim Kryptohandel konnte man machen was man wolte. Alles am Staat und dem Fiskus vorbei.
 
@Brassel: ähm, eigentlich bedarf es hier überhaupt keiner Überregulierung. Jeder der Währungen innerhalb eines Jahres tauscht und Gewinne erzielt muss das steuerlich deklarieren, genauso wie jeder andere Gewinn den er innerhalb eines Jahres erzielt wenn er dann verkauft. Andernfalls wäre es Steuerhinterziehung. Warum genau muss sich der Staat also proaktiv einmischen? Wäre es nicht einfacher der Staat würde genauer darauf achten und an die Finanzbehörden melden wenn plötzlich auf den Privatkonten mehrere tausende Euro von "Coinbase" o.Ä. eingehen?

Wenn ich heute ein Depot in den Staaten eröffne und mit Wertpapieren handele und da Dividenden und Kursgewinne erziele, dann macht der Staat auch nichts. Ich muss diese Dinge auch von Hand versteuern. Was soll daran jetzt anders sein und mit welchem Recht sollte das bei dem Einen zur Pflicht werden und beim anderen nicht?

Wenn der Staat wirklich etwas dagegen hätte machen wollen hätte er ja Rahmenbedingungen schaffen können die es ermöglichen, dass sich hier große Crypto-Marktplätze auftun, die wie eine Bank behandelt wären. Dann hätte jeder User sich selbst überlegen können ob er in Deutschland handelt und dafür die ganze Steuerarbeit abgenommen bekommt oder ob er im Ausland ist.
 
@Frankenheimer: Weil Gewinne am Staat vorbei geführt werden.
 
Das werden sie bei ausländischen Depots genausogut wenn der Kunde es nicht deklariert. Da begnügt man sich ja auch damit darauf zu vertrauen dass der Kunde das auch sauber deklariert.
 
@Frankenheimer: was genau passiert nochmal, wenn ausländische konten die nicht deklariert wurden bei einer überprüfung auffallen bzw demejenigen zugeordnet werden können? ....
 
@elektrosmoker: Vermutlich das Gleiche, das passiert wenn man ein Krypto-Konto zuordnen kann, das nicht deklariert wurde?
 
@elektrosmoker: genau, jemand prüft etwas und es gibt Ärger. Warum genau sollen jetzt alle Krypto-Anbieter sich zig regulatorien unterwerfen wenn das Finanzamt auch einfach auf den Referenzkonten prüfen könnte ob da etwas verdächtig ist? Ich meine kein normaler angestellter bekomtm ja plötzlich riesige Summen auf sein Girokonto überwiesen das womöglich eine ausländische IBAN hat.
 
@Hanni&Nanni: Werden sie nicht... du musst sie dir ja bei einem Anbieter auszahlen lassen. Und diese Anbieter (z.B. Bitpanda, Coinbase etc.) haben auch ihre Offenlegungspflichten. Spätestens da kommt der Staat an die Daten, wenn sie wollen :)
 
@Frankenheimer: Wenn ich mich recht erinnere, werden von den Banken automatisch Gewinne und Verluste an das Finanzamt gemeldet.
Betreibe ich also bei einer deutschen Bank Aktienhandel oder andere Wertpapiergeschäfte, bekommt der Staat und damit der Fiskus das mit.
Beim Kryptohandel ist das nicht der Fall, weil Bitcoins in Deutschland nicht gehandelt werden können (mir ist keine Börse bekannt) und somit diese Transaktionen am Staat vorbei gehen.
Handel ich im Ausland mit einer ausländischen Bank / Börse, dann ist es meine Aufagbe dies dem deutschen Staat zu melden.
Ich behaupte mal ganz schlicht, das die meisten die Bitcoin Gewinne "vergessen" haben in der Steuererklärung.
 
@Brassel: Wie du in meinem Beitrag entnehmen kannst beziehe ich mich darauf dass du völlig legal einen Broker im Ausland für Aktienhandel nutzen kannst bei dem das eben nicht passiert. Interactive Brokers sei da einfach mal nur genannt. Da wird nichts automatisch abgeführt und auch da muss der Kunde selbst dafür sorgen dass das versteuert wird. Bei Deutschen Brokern wird das alles automatisch gemacht, das ist schon richtig.
 
@Brassel: Bitstamp ist ne europäische Börse.
 
@Brassel: Na und? Den Staat geht es nichts an, was ich mit meinem Geld mache.
 
@PranKe01: Das sieht der Staat aber ganz anders !
 
Der Regulierungswahn nimmt echt kein Ende. Es werden immer mehr und mehr Steuernarten fällig, die schon geplant sind und nur noch in den Startlöchern stehen. Toll
 
@KwasM1: Die Steuern auf Spekulationsgeschäfte gibts schon länger. Kryptowährungen da mit einzuschließen ist lange überfällig!
 
@Hanni&Nanni: Eher stelle ich mir die Frage: Wieso brauchen wir eine Spekulationssteuer?
 
@KwasM1: Das der Staat mit Steuern seinen Haushalt finanziert ist dir schon bewusst ?
Ob alles so finanziert werden muss, wie es aktuell der Fall ist, ist eine andere Nummer.
 
@Brassel: Das ist mir bewusst
 
@KwasM1: Wenn du Gewinne erzielst, musst du diese auch versteuern, muss jeder Bürger... Wo ist jetzt der Unterschied, ob ich mit Warenhandel mein Geld verdiene oder mit spekulation...
 
@TobiasH: Es gibt keinen Unterschied beides ist ein Einkommen. Von was du im endeffekt lebst. Ich finde, dass wir ein anderes Steuersystem brauchen.
 
@Hanni&Nanni:
ist doch alles geregelt, Frankenheimer hat es treffend beschrieben:
"jeder der Währungen innerhalb eines Jahres tauscht und Gewinne erzielt muss das steuerlich deklarieren, genauso wie jeder andere Gewinn den er innerhalb eines Jahres erzielt wenn er dann verkauft".
 
@Borghese: Im Grunde geht es darum, dass man die Wahl hat die Steuern zu zahlen oder Wege und Möglichkeiten zu finden wie man sie umgehen kann.
 
@Borghese: Ach, die Welt wäre mit Vertrauen wohl besser, als mit Kontrolle? Das ich nicht lache!
 
"Informationen über die genutzten Wallets und die Identitäten der zugehörigen Nutzer erfassen"
Also KYC, dann IP und TX speichern.
Das machen die meisten Börsen - jedenfalls die 'renomierten wie Bitcoin.de, Kraken, Bitstamp, Bittrex u.v.a. - doch eh schon.
 
@Borghese: Kenne keine, die das nicht macht. Beim Kauf wird man auch nochmal separat erfasst (z.B. bei Simplex usw.)
 
Hier geht es doch nur darum, Finanzlöcher der Regierung mit neuen Einnahmequellen zu stopfen. Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sind nur die Rechtfertigungsgründe für das neue Gesetz. Dann suchen sich die Kriminellen eben andere Wege, ganz verhindern wird man das nicht können.
 
@Norbertwilde: Och wenn du kräftig beim verhindern mithilfst..wer weiß.. ;-)
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