Microsoft-Konten: Wer sich nicht alle zwei Jahre einloggt, wird gelöscht

Der Redmonder Konzern hat zum 1. Juli seinen Servicevertrag angepasst, aber natürlich liest kein Mensch so etwas freiwillig, schon gar nicht, um bestimmte Neuerungen oder Änderungen zu finden. Microsoft stellt aber glücklicherweise eine Übersicht bereit, in der man eine Zusammenfassung der Änderungen liefert.
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Microsoft
Allgemeine Geschäftsbedingungen und ähnliche rechtlich verpflichtenden Texte sind überall vorhanden, doch praktisch niemand nimmt sich die Zeit, um sich diese durchzulesen. Das nutzen einige auch für Späße (mit ernstem Hintergrund), so hat vor zwei Jahren ein britischer Gratis-WLAN-Anbieter seine Nutzer zum Kloputzen "verpflichtet", 22.000 Kunden erklärten sich dazu per AGB-Zustimmung bereit.

Microsoft hat seine zum 1. Juli geänderten Passagen jedenfalls in einer praktischen Übersicht zusammengefasst. Vieles davon ist eher langweiliges Pflichtprogramm, eine Passage ist aber durchaus von großem Interesse (via Dr. Windows).

Konto-Deaktivierung

Denn Microsoft gab nun Folgendes bekannt: "Im Abschnitt 'Nutzen der Dienste und Support' haben wir unsere Richtlinie zur Kontoaktivität dahingehend aktualisiert, dass Sie sich mindestens alle zwei Jahre bei Ihrem Microsoft‑Konto anmelden müssen, damit das Konto aktiv bleibt, sofern in der Aktivitätsrichtlinie zum Microsoft‑Konto oder in einem Angebot für einen kostenpflichtigen Bereich der Dienste keine andere Regelung aufgeführt ist."

Diese Regelung ist ab 30. August 2019 gültig und besagt im Prinzip, dass Microsoft nicht genutzte Konten deaktivieren darf und zwar dann, wenn zwei Jahre lang keine Aktivität darauf zu verzeichnen war, sprich kein Einloggen verzeichnet wurde.

Diese Regelung hat aber diverse Ausnahmen, diese kann man auf einer Seite zur "Microsoft Account Activity Policy" einsehen. So wird kein Microsoft-Konto stillgelegt, bei dem ein Guthaben vorhanden ist oder ein Zahlungsrückstand besteht. Ähnliches gilt, wenn mit dem Konto Käufe getätigt oder Abos abgeschlossen wurden. Dazu kommen Punkte wie Zertifikate, Publishing im Microsoft Store und übergeordnete Familien-Accounts. Es ist also wenig wahrscheinlich bzw. nahezu ausgeschlossen, dass hier etwas anderes als Karteileichen entfernt werden.
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