Cyberwar: USA sollen Malware im russischen Stromnetz platziert haben
Die Vereinigten Staaten haben den Konflikt mit Russland verschärft und Cyber-Angriffe auf das Stromnetz des Landes vorbereitet. Der New York Times zufolge wurde nun Malware in die digitale Infrastruktur des Landes eingeschleust. US-Präsident Trump ist über die Enthüllungen verärgert.
In der Vergangenheit wurde Russland mehrfach beschuldigt, eine Reihe von Cyber-Angriffen gegen die USA durchgeführt zu haben. So soll zum Beispiel unter anderem versucht worden sein, die Midterm-Wahlen im letzten Jahr massiv zu beeinflussen. Jetzt soll sich das Land dazu entschlossen haben, das eigene Vorgehen gegen Russland zu verschärfen. Darüber hat die New York Times berichtet. Neue Gesetze sollen dem US Cyber Command, das zum Pentagon gehört, eine Möglichkeit bieten, wesentlich aggressivere Maßnahmen durchzuführen.
Einige Regierungsmitglieder sollen gegenüber der Zeitung bestätigt haben, dass die USA aktiv Schadsoftware im Stromnetz von Russland verbreiten. Die Malware soll dafür verwendet werden können, der Infrastruktur des Landes erheblichen Schaden zuzufügen oder die Stromversorgung in vielen Gebieten sogar vollständig lahmzulegen. Ob eine solche Operation im Ernstfall tatsächlich erfolgreich ist, bleibt umstritten. Außerdem gilt die Sicherheit des Stromnetzes der USA selbst als stark gefährdet.
Einige Regierungsmitglieder sollen gegenüber der Zeitung bestätigt haben, dass die USA aktiv Schadsoftware im Stromnetz von Russland verbreiten. Die Malware soll dafür verwendet werden können, der Infrastruktur des Landes erheblichen Schaden zuzufügen oder die Stromversorgung in vielen Gebieten sogar vollständig lahmzulegen. Ob eine solche Operation im Ernstfall tatsächlich erfolgreich ist, bleibt umstritten. Außerdem gilt die Sicherheit des Stromnetzes der USA selbst als stark gefährdet.
Trump streitet sämtliche Vorwürfe ab
Um welche Schadsoftware es sich genau handelt, ist noch ziemlich unklar. Donald Trump streitet ab, dass die USA ihre Cyber-Aktivitäten gegen Russland verstärkt haben. In einem Tweet bezeichnet der US-Präsident die New York Times als "korrupt" und den Bericht als einen "virtuellen Akt des Verrats". Die Zeitung hat auf diese Äußerungen bereits reagiert und bezeichnet es als "gefährlich", die Presse des Verrats zu beschuldigen. Der Inhalt des Artikels sei vorher an Vertreter der Trump-Regierung übermittelt worden. Diese hatten sich nicht zum Inhalt direkt geäußert, die Veröffentlichung wurde allerdings als unkritisch angesehen.
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