Ende der längsten Mobilfunk-Auktion: Die 5G-Frequenzen sind vergeben

Es ist geschafft: Die deutschen 5G-Frequenzen gehen nach Abschluss der längsten Mobilfunkfrequenzen-Auktion aller Zeiten an vier deutsche Mobilfunkanbieter. Telefónica, Telekom, Vodafone sowie Drillisch bezahlen zusammen knapp 6,6 Milliarden Euro an ... mehr... Mobilfunk, Lte, 5G, Sender, Frequenzauktion Bildquelle: Nadine Dressler Mobilfunk, Lte, 5G, Sender, Frequenzauktion Mobilfunk, Lte, 5G, Sender, Frequenzauktion Nadine Dressler

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Die sollten das Geld jetzt nehmen, durch vier teilen und somit gleichmäßig auf alle Bieter aufgeteilt zurückzahlen. Auf die Weise würden nur diejenigen als Ausgleich etwas an die anderen bezahlen, die sich mehr Frequenzen gesichert haben und somit im Vorteil sind. Dann wäre mehr Geld für den Ausbau da, statt es irgendwo versickern zu lassen.
 
Warum wird da überhaupt Geld investiert? Frequenzen unterliegen der Physik und sollten für alle frei zu Verfügung stehen. Ein kleiner Obolus für die exklusive Nutzung eines Bereiches ist OK, aber Milliarden?! Kein Wunder, wenn sich die Preise bei uns Kopfschmerzen an der Zimmerdecke holen...einfach nur krank...
 
@tommy1977: Tja, den kleinen Obolus hätten die Anbieter bezahlt, wenn einer Drillisch einen Block überlassen hätte. Haben Sie aber nicht.
 
@tommy1977: Es kann halt nur einer gleichzeitig auf einer Frequenz funken, das ist nunmal auch Physik. Frei für alle zur Verfügung klappt dann schonmal nicht. Und an der exklusiven Nutzung eines Bereichs für einen kleinen Obulus ist mit Sicherheit jeder Betreiber interessiert. Wer entscheidet dann, wer das für kleines Geld kriegt?
 
@mh0001: Man hätte es einfach so handhaben sollen wie in Japan, die Anbieter bekommen den Block bzw. Blöcke für ihr Konzept und müssen dafür im Gegenzug aber wirklich das Land abdecken. Damit wäre auch uns Kunden geholfen aber nein jetzt haben die 6,5 Mrd. und wollen es in das Breitband stecken, ich hoffe ja das ich jetzt mal mehr als 25 mbit hier im Gewerbegebiet bekomme.......... ;)
 
Auch auf die Gefahr, dass mein Kommentar naiv klingt, verstehe ich die Bieterei und die Regeländerung der Bundesnetzagentur (weil die die Bieterei so verschleppen) so überhaupt nicht. 41 Frequenzblöcke sind im Angebot jetzt hat jeder so zwischen 15-30% an Frequenzblöcke von den vieren ersteigert oder ist eine Frequenz (neben den bevorzugten Reichweitefrequenzen) eine besonders "tolle" Frequenz oder versucht man Nachbarfrequenzen damit zu sichern, falls eine etwas schwächer ist und dann bittet die Bundesnetzagentur noch höhere Gebote hinzulegen, damit es nicht 50 Wochen sondern 13 Wochen dauert...
Eine extrem merkwürdige Auktion und irgendwie so gar nicht transparent. Man fragt sich nur, was da so lange dauert. Ich bin ja gegen Absprachen, allerdings wenn die Netzagentur 5 Mrd. unbedingt haben will, macht sie 4 Angebote über 1,25Mrd. und gut ist. Weniger wollten die ehe nicht und in 10 Jahren ist ja wieder eine andere Frequenz auf dem Tisch.
 
@twilight...: na wenn die schlau gewesen werden hätten sie gesagt: Liebe Netzagentur, behaltet eure Frequenzen ... den Scheiß machen wir nicht mit! Das Geld wäre anders besser angelegt!
 
@twilight...: Es gibt Frequenzen die besser für die Fläche sind, andere Frequenzen kommen gut in Gebäude, dafür sind andere Frequenzen besser bei der Datenrate. Manche Frequenzen ermöglichen es, dass man bestehende Anlagen preiswert erweitern kann.
Jedes Band hat also seine Vor- und Nachteile und die Anbieter möchten natürlich ein gutes Paket haben.

Bei GSM haben die Telekom und Vodafone, die ursprünglich im D-Netz funkten, auch irgendwann Frequenzen mit den E-Netz Betreibern E+ und o2 getauscht.
 
@floerido: Danke für Deine Hintergrundinfos! Jetzt verstehe ich das schon um einiges besser.
 
@twilight...: Käse, da war Vodafone noch auf der Insel
 
@twilight...: Eigentlich ist bei dieser Auktion alles sehr transparent zugegangen. Auch der Grund ist klar, warum sie so lange gedauert hat.
Um dich von vorne herein zu beruhigen: es lief nicht ab, wie man es von eBay-Auktionen kennt, dass der Anbieter selbst den Preis steigert. Im Gegenteil, die Netzagentur hätte das ganze auch für ein 105 Millionen abgegeben.
Der Grund war, dass keiner Drillisch einen Block abgeben wollte. Deswegen haben alle so lange gesteigert, bis Drillisch nicht mehr konnte.
 
@eshloraque: Danke für Deine Hintergrundinfos! Jetzt verstehe ich das schon um einiges besser.
 
@eshloraque: Ich hab das kaum verfolgt, aber hätten die 3 nicht auch ohne Drillisch versucht möglichst gute/viele zu bekommen und der Konkurrenz möglichst wenig Brauchbares zu lassen?
 
@jackii: Eher nicht so denn alle 3 sind von einander abhängig. Telefonica zwar mehr von der Telekom asl VF aber sie sind es. Telekom und Telefonica haben eine Kooperationsvereinbarung, die telekom baut Glasfaser bis an den Mast und telefonica stellt zudem noch ihre Antennenträger zur Verfügung Win/Win für beide. Hätte die Telekom jetzt als Aggressor der Telefonica viele Blöcke weggenommen dann wäre die Kooperation hinfällig und telefonica hätte die telekom wieder rausgeschmissen. Telekom hat weniger Standorte und telefonica kein Netz am Mast. Daher spielen alle 3 großen Player zusammen denn dank unseren Staates und unsere behörden muss man heute mit der Konkurrenz zusammenarbeiten sonst passiert hier gar nix mehr in diesem Land.
 
Ja, Jetzt ist die Auktion vorbei und die Bundesregierung hat das Geld im Sack. Bedeutet aber leider noch lange nicht, dass 5G bald zur Verfügung stehen wird. Denn jetzt geht der ganze Genehmigungs- Hick- Hack erst richtig los, damit man die Anlagen errichten kann, und wenn einige Leute das nicht wollen, wird es Klagen und Baustopps geben, oder es vergehen Jahre, bis die Genehmigung erteilt wurde. Bis dahin wird mancher Provider schon aufgegeben haben und ein flächendeckendes 5G Netz wird ein Wunschtraum bleiben. Sieht man ja auch heute schon bei LTE.
 
@Norbertwilde: Ich vermute bis dahin bist du an mangelendem Empfang gestorben...?
 
Jetzt wird es wieder überall so verkauft, dass der Staat über 6 Milliarden eingenommen hätte. Natürlich werden die Unternehmen diese Kosten in den Bilanzen so verteilen, dass sie die nächsten Jahrzehnte wieder keine Steuern zu zahlen haben. Etwa die Hälfte kommt so wieder zurück.
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