Apple könnte bald seine eigenen 5G-Modems in Deutschland bauen
Der Computerkonzern Apple wird sich wohl bald mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Deutschland verstärken. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Abteilung von Infineon, die sich zuletzt im Besitz Intels befand. In dieser entwickelte und produzierte der Halbleiter-Konzern seine eigenen Mobilfunk-Modems.
Die große Hoffnung Intels für den Geschäftsbereich lag zuletzt darin, dass Apple und Qualcomm weiterhin komplett zerstritten bleiben. Das hätte dem Konzern die Möglichkeit gegeben, seine 5G-Modems in den kommenden iPhones unterzubringen. Allerdings gab es dann eine überraschende Einigung zwischen den Streithähnen und Intel stand im Wesentlichen ohne nennenswerte Abnehmer da und stampfte den Geschäftszweig kurzerhand ein.
Das sieht man bei Apple nun wohl als einzigartige Gelegenheit an, sich nicht nur bei SoC-Designs, sondern eben auch bei den wichtigen Funkchips unabhängig von den üblichen Zulieferern in der Industrie zu machen. Entsprechend soll es bereits Verhandlungen mit Intel geben, um einen Kauf der deutschen Niederlassung vorzubereiten. Das geht aus einem Bericht von The Information hervor, der sich auf informierte Kreise beruft.
In jedem Fall würde ein solcher Deal aber mehrere hundert Ingenieure umfassen, die auf Mobilfunk-Technologien spezialisiert sind. Hinzu kämen außerdem auch die Patente, die Intel auf die entsprechenden Technologien besitzt. Bis Apple dann aber eigene Komponenten fertig hat und diese in die eigenen Smartphones bauen kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Insofern bleibt abzuwarten, wie Qualcomm auf diesen erneuten Angriff Apples auf einen wichtigen Geschäftsbereich reagiert.
Siehe auch: Nach Apple-Qualcomm-Versöhnung: Intel schmeißt 5G-Geschäft hin
Das sieht man bei Apple nun wohl als einzigartige Gelegenheit an, sich nicht nur bei SoC-Designs, sondern eben auch bei den wichtigen Funkchips unabhängig von den üblichen Zulieferern in der Industrie zu machen. Entsprechend soll es bereits Verhandlungen mit Intel geben, um einen Kauf der deutschen Niederlassung vorzubereiten. Das geht aus einem Bericht von The Information hervor, der sich auf informierte Kreise beruft.
Wie reagiert Qualcomm?
Details zu dem Geschäft sind aktuell natürlich noch nicht bekannt und dürften ohnehin in weiten Teilen noch Gegenstand der Verhandlungen sein. Denn zuvor hatte Intel schon kolportiert, dass das Business in Deutschland nicht als ein Stück in den Verkauf gehen soll. Entsprechend könnte sich Apple hier genau den Teil herausgreifen, der für die recht klar umgrenzte Entwicklung eigener Chips nötig wäre.In jedem Fall würde ein solcher Deal aber mehrere hundert Ingenieure umfassen, die auf Mobilfunk-Technologien spezialisiert sind. Hinzu kämen außerdem auch die Patente, die Intel auf die entsprechenden Technologien besitzt. Bis Apple dann aber eigene Komponenten fertig hat und diese in die eigenen Smartphones bauen kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Insofern bleibt abzuwarten, wie Qualcomm auf diesen erneuten Angriff Apples auf einen wichtigen Geschäftsbereich reagiert.
Siehe auch: Nach Apple-Qualcomm-Versöhnung: Intel schmeißt 5G-Geschäft hin
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