Streaming-Anbieter ohne Angst:
Viele werden mehrere Abos haben
Im Videobereich geht der Streaming-Boom gerade erst richtig los. So sehen es zumindest diverse führende Branchenvertreter, die auf der Hausmesse der Kabelnetzbetreiber Anga Com zusammen kamen. Aufgrund dessen sind die bereits seit einiger Zeit aktiven Anbieter auch nicht sonderlich nervös, wenn nun Neulinge hinzukommen.
So erklärte beispielsweise Christoph Schneider, der Chef von Amazon Prime Video Deutschland, laut einem Bericht von Teltarif, dass die neuen ja auch erst einmal kräftig Werbung für das Streaming überhaupt machen würden. Und da noch immer viele Haushalte gar kein Abo besitzen, besteht hier eher großes Potenzial, den gesamten Markt deutlich auszubauen. Denn die große Zahl der Nicht-Nutzer muss auch erst einmal erschlossen werden.
Und grundsätzlich ist man überzeugt, dass am Ende die meisten User auch noch mehrere Streaming-Dienste im Abo haben werden. Das muss nicht unbedingt eine Kombination aus Netflix und Amazon sein. Immerhin stehen ja auch zunehmend Spartenangebote wie der Sport-Streamer DAZN bereit, die eine wesentlich breitere Ergänzung ermöglichen.
Letztlich wird die Zahl der erfolgreichen Streaming-Anbieter aber auch begrenzt sein. Wenn sich alles etwas eingespielt hat, werden nach Einschätzung diverser Branchenvertreter vielleicht sieben bis acht Dienste übrig bleiben. Und was auch immer dort passiert: Strahlende Gewinner sind auch die Produktionsfirmen. Diesen fehlt aktuell in erster Linie ausreichend Personal, um überhaupt alle Inhalte herstellen zu können, für die es eine Nachfrage gibt.
Und grundsätzlich ist man überzeugt, dass am Ende die meisten User auch noch mehrere Streaming-Dienste im Abo haben werden. Das muss nicht unbedingt eine Kombination aus Netflix und Amazon sein. Immerhin stehen ja auch zunehmend Spartenangebote wie der Sport-Streamer DAZN bereit, die eine wesentlich breitere Ergänzung ermöglichen.
Wo liegt die Schmerzgrenze?
Wie viel man den Nutzern hier zumuten kann, wird sich noch zeigen müssen. Der Telekom-Vertreter stellte beispielsweise die These auf, dass die Schmerzgrenze bei 20 Euro im Monat liegen wird. Allerdings dürfte dies dann doch sehr von den Interessen der User abhängen. Wer das Streaming intensiv nutzt, wird vielleicht auch mehr für Abos ausgeben. Immerhin gab es ja durchaus auch nicht wenige Verbraucher, die wesentlich mehr Geld für ein Sky-Abo bezahlt haben.Letztlich wird die Zahl der erfolgreichen Streaming-Anbieter aber auch begrenzt sein. Wenn sich alles etwas eingespielt hat, werden nach Einschätzung diverser Branchenvertreter vielleicht sieben bis acht Dienste übrig bleiben. Und was auch immer dort passiert: Strahlende Gewinner sind auch die Produktionsfirmen. Diesen fehlt aktuell in erster Linie ausreichend Personal, um überhaupt alle Inhalte herstellen zu können, für die es eine Nachfrage gibt.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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