Apple Mac Pro: Modularer Über-Desktop mit Server-CPU ab 5999 Dollar
Apple hat soeben den neuen Mac Pro vorgestellt. Der US-Konzern bringt damit erstmals seit Jahren wieder einen für professionelle Anwender optimierten High-End-Rechner auf den Markt. Der Apple Mac Pro kann mit diversen Modulen den Bedürfnissen angepasst werden und nutzt neue Intel-Prozessoren mit bis zu 28 Kernen.
Der neue Apple Mac Pro soll nach Angaben des Herstellers erheblich besser den Bedürfnissen der Nutzer anzupassen sein als zuvor. Im Grunde übernimmt man das klassische Konzept eines PC-Towers, der mit Steckkarten erweitert werden kann. Dazu sind vier PCI-Express-Slots von doppelter Bauhöhe integriert, während man auf dem Mainboard darüber noch einmal eine Reihe von Steckplätzen normaler Bauhöhe integriert.
Apple Mac Pro (2019)
Der neue Mac Pro ist modular aufgebaut - aber doch proprietär
Dazu bietet man zusammen mit einer Reihe von Partnern spezialisierte Module an, die jeweils entsprechend der jeweiligen Hauptaufgabe des Systems eingesetzt werden können. Letztlich soll es so zum Beispiel kein Problem sein, 8K-Videos in voller Auflösung zu bearbeiten - und das auch gern mit gleich mehreren 8K-Streams.
Mächtiger Kühlaufwand: Trotz der enormen Leistung soll der neue Mac Pro nicht lauter sein als ein iMac
Apple lässt sich den neuen Mac Pro auch fürstlich bezahlen: ab 5999 Dollar geht es los
In der Basisversion mit 8-kernigem Intel Xeon-Prozessor, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer Radeon 580X und einer 256-GB-SSD soll der neue Mac Pro für günstige 5.999 US-Dollar Einstiegspreis zu haben sein. Die Einführung erfolgt laut Apple ab Herbst.
Apple Mac Pro (2019)
Bis zu 56 Teraflops Grafikleistung
Die Slots können vom Nutzer mit speziellen, proprietären Modulen bestückt werden, weshalb Apple verschiedene Ausbaustufen anbieten will. So gibt es zum Einstieg ein Modul mit einer AMD Radeon 580X-GPU, es sind aber auch Upgrades möglich, so dass man nun auf Wunsch auch zwei Module mit einer AMD Radeon Vega Pro II GPU verbauen kann, wobei in der Spitzenvariante jeweils zwei dieser Grafikchips in einem Modul stecken. Weil zwei dieser Dual-GPU-Module in einen Mac Pro passen, erreicht das System in der maximalen Ausbaustufe ganze 56,4 Teraflops an Grafikleistung.
Der neue Mac Pro ist modular aufgebaut - aber doch proprietär
Arbeitsspeicher? Reichlich möglich!
Natürlich kann man auch reichlich Arbeitsspeicher verbauen, weil Apple gleich zwölf RAM-Slots auf dem Mainboard integriert. Letztlich sollen so bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher verbaut werden können - in einem Desktop-PC. Optional kann der Kunde auch eine Reihe spezieller Beschleunigerkarten verbauen, die für die Verarbeitung von Daten für Zwecke wie die Videobearbeitung optimiert sind.Dazu bietet man zusammen mit einer Reihe von Partnern spezialisierte Module an, die jeweils entsprechend der jeweiligen Hauptaufgabe des Systems eingesetzt werden können. Letztlich soll es so zum Beispiel kein Problem sein, 8K-Videos in voller Auflösung zu bearbeiten - und das auch gern mit gleich mehreren 8K-Streams.
Mächtiger Kühlaufwand: Trotz der enormen Leistung soll der neue Mac Pro nicht lauter sein als ein iMac
Kühlung: Erstaunlich Leise.
Interessant ist auch, dass Apple den neuen Mac Pro trotz der enormen Rechen-Power effektiv und leise kühlen will. Dazu werden hinter der mit diversen Bohrungen versehenen Front-Platte des Systems gleich drei große, aber leise Lüfter verbaut, während im hinteren Teil des neuen Mac Pro auch noch ein weiterer großer "Blower"-Lüfter für die effiziente Bewegung der Luftmassen verbaut ist.Eigenes Kraftwerk benötigt?
Die Energie für diesen Hardware-Overkill liefert unterdessen ein neues Netzteil mit einer Leistung von ganzen 1400 Watt. Nur so habe man ausreichend Power zur Verfügung, um die enorm performante High-End-Hardware am Laufen zu halten, so der Konzern. Dank diverser Anschlüsse, soll der Nutzer natürlich auch reichlich Bildschirme anschließen können. Wer möchte, kann laut Apple ganze sechs 6K-Bildschirme per Thunderbolt 3 anbinden und so sportliche 120 Millionen Pixel aus einem einzelnen Rechner pumpen.
Apple lässt sich den neuen Mac Pro auch fürstlich bezahlen: ab 5999 Dollar geht es los
In der Basisversion mit 8-kernigem Intel Xeon-Prozessor, 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer Radeon 580X und einer 256-GB-SSD soll der neue Mac Pro für günstige 5.999 US-Dollar Einstiegspreis zu haben sein. Die Einführung erfolgt laut Apple ab Herbst.
| Apple all new Mac Pro (2019) Datenblatt: | |
|---|---|
| CPU | Intel Xeon W, 8 bis 28 Kerne, 16 bis 56 Threads, bis zu 66,5 MB Cache |
| RAM | 32 GB bis 1,5 TB DDR4-RAM, bis 2933 MHz |
| Grafikleistung | Bis zu 2 AMD Radeon Pro 580X, AMD Radeon Pro Vega II oder AMD Radeon Pro Vega II Duo, bis 56 TeraFLOP, max. 128 GB HBM2-Speicher |
| Netzteil | 1400 Watt, Maximum continuous power: 1280W bei 108-125V oder 220-240V, 1180W bei 100-107V |
| Erweiterungen | 10 x PCI-e (max. 5 x16-Slots), 2 USB 3-A-Ports (5Gb/s), 2 x Thunderbolt 3 (40Gb/s), USB-C (10Gb/s), 2 x 10Gb Ethernet (RJ-45) |
| Datenspeicher | maximal 4 TB SSD mit bis zu 2.6GB/s Lese- and 2.7GB/s Schreibperformance, verschlüsselt mit Apple T2 Security Chip |
| Audio | Eingebauter Lautsprecher, 3,5mm Klinkenanschluss |
| mitgeliefertes Zubehör | Magic Keyboard mit numerischen Keypad, Magic Mouse 2, USB-C zu Lightning Adapter (1 m), Netzkabel (2 m) |
| Wireless | WLAN-ac, Bluetooth 5.0 |
| Maße und Gewicht | 529 x 450 x 218 mm, 18 kg |
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