VW baut ganzes Werk in Zwickau binnen Monaten auf E-Autos um
Die große Umstellung auf die Elektromobilität nimmt bei Volkswagen auch hierzulande praktische Formen an. Im sächsischen Zwickau, einem Traditionsstandort der Automobilindustrie, wird die komplette Fertigung binnen der kommenden Monate auf Fahrzeuge mit elektrischen Antrieben umgestellt.
Der Umbau der Anlagen wurde jetzt in die Wege geleitet. Doch es reicht natürlich nicht, andere Maschinen in die Werkshallen zu stellen. Parallel müssen die derzeit rund 7700 Beschäftigten vor Ort umgeschult werden, damit sie bald fähig sind, statt der bisherigen Verbrenner dann die E-Autos zu bauen. Und der Zeitrahmen ist durchaus ehrgeizig: Noch vor dem Jahreswechsel soll der Zeitpunkt erreicht werden, an dem in Zwickau der letzte VW vom Band rollt, der auf fossile Brennstoffe angewiesen ist.
Die Umstellung der Fertigungslinien erfolgt bei laufender Produktion, wodurch es aktuell zwar überall etwas eng sei, aber eben doch alles laufen muss, erklärte Reinhard de Vries, Geschäftsführer Technik und Logistik bei VW Sachsen, laut einem Bericht den Dresdener Neue Nachrichten. Im Zuge dessen werden unter anderem 1500 neue Roboter in den Hallen montiert, programmiert und in Betrieb genommen.
VW hatte zwar schon länger Experimente mit der E-Mobilität gemacht, aber wie die ganze deutsche Branche konnte man sich nicht so recht für das Thema begeistern. Dann aber kam der Dieselskandal und mit ihm wohl auch ein Umdenken in der Konzernführung. Jetzt legt man sich mit dem Branchenverband an, der noch immer an den alten Antrieben festhalten will, und legt milliardenschwere Investitionsprogramme für die Elektro-Zukunft auf. "Zwickau ist die Keimzelle, hier fällt der Startschuss", sagte de Vries. Zumindest was Deutschland angeht. In China beispielsweise ist VW ja schon etwas weiter.
Siehe auch: E-Autos: VW bekommt Angst und eskaliert den Streit in der Industrie
Die Umstellung der Fertigungslinien erfolgt bei laufender Produktion, wodurch es aktuell zwar überall etwas eng sei, aber eben doch alles laufen muss, erklärte Reinhard de Vries, Geschäftsführer Technik und Logistik bei VW Sachsen, laut einem Bericht den Dresdener Neue Nachrichten. Im Zuge dessen werden unter anderem 1500 neue Roboter in den Hallen montiert, programmiert und in Betrieb genommen.
Testproduktion läuft
Die ersten elektrisch angetriebenen Fahrzeuge hat man in Zwickau auch schon gebaut: Vom ID.3 sind schonmal 200 Stück testweise hergestellt worden - und das in einem hochgradig automatisierten Verfahren. Zum Jahresende soll dann die Serienproduktion anlaufen. Bis dahin werden auch alle Beschäftigten einen bis mehrere Ausflüge in das eigens errichtete Schulungszentrum unternommen haben, wo sie für die neuen Aufgaben ausgebildet werden.VW hatte zwar schon länger Experimente mit der E-Mobilität gemacht, aber wie die ganze deutsche Branche konnte man sich nicht so recht für das Thema begeistern. Dann aber kam der Dieselskandal und mit ihm wohl auch ein Umdenken in der Konzernführung. Jetzt legt man sich mit dem Branchenverband an, der noch immer an den alten Antrieben festhalten will, und legt milliardenschwere Investitionsprogramme für die Elektro-Zukunft auf. "Zwickau ist die Keimzelle, hier fällt der Startschuss", sagte de Vries. Zumindest was Deutschland angeht. In China beispielsweise ist VW ja schon etwas weiter.
Siehe auch: E-Autos: VW bekommt Angst und eskaliert den Streit in der Industrie
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Videos zum Thema Elektroautos
- M Concept Neue Klasse: BMW zeigt Ausblick auf kommende M-Klasse
- BMW i3: Das Design des neuen Elektroautos wird vorgestellt
- Super Bowl 2026: VW holt eine Kult-Kampagne der 90er zurück
- BMW im Test: Der iX3 der "Neuen Klasse" ist dynamisch und schwer
- Fast wie K.I.T.T.: BYD-Supercar Yangwang U9 springt über Schlagloch
Beliebt im Preisvergleich
- Motorräder:
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Frau verhaftet, weil sie aus Protest Lieferroboter blockiert hat
- PlayStation 6 wird wohl teuer: Preis könnte über 1000 Dollar liegen
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Nvidia-Chef kritisiert Deutschland: Bei KI mittlerweile völlig abgehängt
- "Riesiger Fehler": Launch des iPhone Duo entwickelt sich zum Desaster
- ReFS: Microsoft blockiert externe Laufwerke mit dem NTFS-Nachfolger
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Turbulenzen am PC- und Notebook-Markt :: Verkäufe gehen stark zurück -
d-hubs - Heute 00:13 Uhr -
heute neu: RapidRAW: V 1.6.6.
d-hubs - Gestern 18:09 Uhr -
30 Jahre KDE aus dem "Kool Desktop Environment"
d-hubs - Gestern 11:24 Uhr -
Moodle 5.3 - sie ist die neue Long-Term-Support-Version
d-hubs - Vorgestern 02:44 Uhr -
Digitalisierung des öffentlichen Sektors
d-hubs - Vorgestern 00:37 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen