Stadia: Google nennt Preise, Spiele & Starttermin im Sommer

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Google Stadia wird bereits vor seinem Launch als das "Netflix für Spiele" gehandelt. Bisher blieb die Streaming-Plattform seinen Interessenten jedoch wichtige Informationen schuldig. Preise, erste Spiele und Infos zum Release verspricht Google nun im Sommer anzukündigen. Top-Games auf Knopfdruck innerhalb von wenigen Sekunden starten und sofort spielen, ganz ohne Konsole oder Gaming-PC. Dieses Versprechen will Google mit seinem Streaming-Dienst Stadia einhalten. Für den Konzern hinter der bekannten Suchmaschine ist das Thema Cloud-Gaming der nächste große Meilenstein. Bereits im März versprach man flüssiges Spielen in 4K-Auflösung mit 60 FPS und HDR-Technik über das Internet. Eine Bandbreite von 25 MBit/s soll bereits ausreichen, um in 1080p zu zocken. Wer über mindestens 30 MBit/s verfügt, kann von UltraHD profitieren.

Neben diesen ersten Versprechungen wartet man allerdings bisher auf entscheidende Details zum Preis, den verfügbaren Spielen und die Info zum Starttermin. Google kündigte an, dass man genau diese drei Fragen noch in diesem Sommer beantworten wird. Der kalendarische Sommer 2019 beginnt am 21. Juni, die Spielemesse E3 findet hingegen schon ab dem 11. Juni statt. Ob es hier neue Informationen zu Stadia geben wird, bleibt also unklar.


Spekulationen über Abo-Modelle, Einzelabruf oder YouTube-Bundle

Die wichtigste Frage dürfte die nach dem Geschäftsmodell sein. Bisher ist nicht bekannt, ob Google Stadia in Netflix-Manier einen monatlichen Betrag für alle Games aus seiner Spielebibliothek verlangen wird. Eventuell steht Stadia auch kostenlos zur Verfügung, wenn man einen ausgewählten Titel digital oder physisch erwirbt. Im "schlimmsten" Fall muss man das Spiel zum Vollpreis kaufen und für Stadia zusätzlich in die Tasche greifen. Oder aber Google verbindet Stadia mit anderen Services, zum Beispiel YouTube Premium.

Auch Microsoft hat mit Project xCloud eine ähnliche Streaming-Plattform in der Pipeline und sieht sich klar im Vorteil. Schließlich soll es möglich sein, nahezu alle Xbox-Spiele auch über das Internet streamen zu können. An Inhalten würde es bei Microsoft also wahrscheinlich nicht mangeln. Hier sieht man in Redmond auch das Hauptproblem von Google Stadia. Xbox-Mar­ke­ting-Chef Mike Nichols gab im April in einem Interview bekannt, dass Stadia aufgrund feh­len­der Inhalte nicht mit etablierten An­bie­tern am Gaming-Markt konkurrieren könne. Umso spannender dürfte es sein, was Google im Som­mer zu erzählen hat.

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