Microsoft zu Stadia Spiele-Streaming:
Google fehlen die Inhalte
Für Microsoft ist Googles kürzlich vorgestellte Game-Streaming-Plattform Stadia wohl vorerst kein ernstzunehmender Konkurrenz für das Xbox-Ökosystem. Es mangele Google bisher einfach an den nötigen Inhalten, hieß es jetzt - da könne die Infrastruktur noch so gut sein.
Im Gespräch mit der Zeitung The Telegraph erklärte Xbox-Marketing-Chef Mike Nichols jüngst, dass man sich zunächst keine Sorgen mache, was die Zukunft von Xbox Live & Co angeht. Google Stadia und andere neue Spiele-Streaming-Anbieter hätten nämlich vor allem ein Problem: "Sie haben nicht die Inhalte", um mit den etablierten Anbietern in diesem Markt zu konkurrieren, so Nichols.
Zwar hätten aufstrebende Konkurrenten wie Google Stadia vielleicht bereits die nötige Cloud-Infrastruktur und dank YouTube auch eine breite Community an potenziellen Nutzern, doch fehle es bisher an Inhalten. Auch zu dem Umstand, dass Google keine leistungsfähige eigene Konsole für den Betrieb direkt beim Kunden anbietet, hatte Nichols etwas zu sagen. So brauche der Kunde künftig wohl tatsächlich nicht unbedingt ein dediziertes Gerät, doch würde man auch in Zukunft mit "lokaler Rechen-Power" das beste Erlebnis haben, sagte er.
In einer Stellungnahme gegenüber IGN legte ein Microsoft-Sprecher nach. Bei Xbox stehe der Spieler im Mittelpunkt, weshalb man weiter hochwertige Inhalte aus den Xbox Game Studios und von den diversen Partnern liefern wolle. Die Nutzer aus der Xbox-Community hätten damit die Wahl, wie sie ihre Spiele nutzen - sei es über den Streaming-Dienst "Project xCloud" oder auf leistungsfähigen stationären Konsolen.
Google hatte bei der Präsentation von Stadia nicht nur erste Details zu den technischen Plänen für die Cloud-Gaming-Plattform genannt. Man gab auch die Gründung eines eigenen Spiele-Studios bekannt, das unter der Leitung der erfahrenen Entwicklerin Jade Raymond an attraktiven First-Party-Titeln für Stadia arbeitet.
Google Stadia: Alle Infos, Gerüchte, Preise & Termine
Zwar hätten aufstrebende Konkurrenten wie Google Stadia vielleicht bereits die nötige Cloud-Infrastruktur und dank YouTube auch eine breite Community an potenziellen Nutzern, doch fehle es bisher an Inhalten. Auch zu dem Umstand, dass Google keine leistungsfähige eigene Konsole für den Betrieb direkt beim Kunden anbietet, hatte Nichols etwas zu sagen. So brauche der Kunde künftig wohl tatsächlich nicht unbedingt ein dediziertes Gerät, doch würde man auch in Zukunft mit "lokaler Rechen-Power" das beste Erlebnis haben, sagte er.
In einer Stellungnahme gegenüber IGN legte ein Microsoft-Sprecher nach. Bei Xbox stehe der Spieler im Mittelpunkt, weshalb man weiter hochwertige Inhalte aus den Xbox Game Studios und von den diversen Partnern liefern wolle. Die Nutzer aus der Xbox-Community hätten damit die Wahl, wie sie ihre Spiele nutzen - sei es über den Streaming-Dienst "Project xCloud" oder auf leistungsfähigen stationären Konsolen.
Google hatte bei der Präsentation von Stadia nicht nur erste Details zu den technischen Plänen für die Cloud-Gaming-Plattform genannt. Man gab auch die Gründung eines eigenen Spiele-Studios bekannt, das unter der Leitung der erfahrenen Entwicklerin Jade Raymond an attraktiven First-Party-Titeln für Stadia arbeitet.
Google Stadia: Alle Infos, Gerüchte, Preise & Termine
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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