Epic-Chef: Verzichte auf Exklusives, wenn Steam Entwicklern mehr zahlt
Tim Sweeney, Chef von Epic Games, setzt seine Nadelstiche gegen den Konkurrenten Valve fort. Er kündigte an, einige kritisierte Geschäftstaktiken der hauseigenen Spiele-Vertriebsplattform zu ändern, wenn auch der Wettbewerber bei Steam den Entwicklern ein Stück weit entgegenkommt.
Epic musste in den letzten Wochen unter anderem Kritik einstecken, weil man sich Exklusivrechte für einige Spiele sicherte. Diese können dann also nur über diese eine Plattform gekauft und genutzt werden - wenn meist auch nur für einen gewissen Zeitraum. Allerdings ist dies ein klarer Nachteil für andere Anbieter und auch für Spieler, die aus irgendeinem Grund eben nicht Kunde von Epic werden wollen.
Sweeney erklärte, dass er grundsätzlich bereit sei, zukünftig auf Exklusiv-Abkommen zu verzichten. Allerdings nur, wenn Valve bereit ist, mehr Geld an die Entwickler auszuzahlen. "Wenn Steam einem permanenten Umsatzanteil von 88 Prozent für alle Entwickler und Publisher zustimmt und keine Haken einbaut", formulierte er seine Bedingungen. Außerdem werde man dann auch Epic-Spiele über Steam anbieten.
Epic verlangt hingegen von Beginn an nur eine Provision von 12 Prozent. Auch Außenstehende sehen dies als völlig ausreichend an, um eine Online-Gaming-Plattform zu betreiben und trotzdem noch ordentlich Gewinn zu erzielen. Insofern muss sich Valve eben auch den Vorwurf gefallen lassen, zusätzliche Profite mit dem zu machen, was sonst vielleicht auch wieder in die Entwicklung von Games investiert werden könnte.
Siehe auch: Valve-Insider: Epic ist nicht das Problem sondern rückt Steam gerade
Sweeney erklärte, dass er grundsätzlich bereit sei, zukünftig auf Exklusiv-Abkommen zu verzichten. Allerdings nur, wenn Valve bereit ist, mehr Geld an die Entwickler auszuzahlen. "Wenn Steam einem permanenten Umsatzanteil von 88 Prozent für alle Entwickler und Publisher zustimmt und keine Haken einbaut", formulierte er seine Bedingungen. Außerdem werde man dann auch Epic-Spiele über Steam anbieten.
Streit um Provisionen
Die Provisionen sind von Beginn an eines der wichtigsten Argumente von Epic. Bei Steam bekommen die Entwickler standardmäßig 70 Prozent der Einnahmen überwiesen, teils auch schon 80 Prozent. Die übrigen 20 bis 30 Prozent bleiben beim Betreiber der Plattform. Valve hat sich mit diesem Modell und seiner Marktführerschaft ein sehr gutes Geschäft zusammengezimmert.Epic verlangt hingegen von Beginn an nur eine Provision von 12 Prozent. Auch Außenstehende sehen dies als völlig ausreichend an, um eine Online-Gaming-Plattform zu betreiben und trotzdem noch ordentlich Gewinn zu erzielen. Insofern muss sich Valve eben auch den Vorwurf gefallen lassen, zusätzliche Profite mit dem zu machen, was sonst vielleicht auch wieder in die Entwicklung von Games investiert werden könnte.
Siehe auch: Valve-Insider: Epic ist nicht das Problem sondern rückt Steam gerade
Thema:
Beliebte Steam-Downloads
Beiträge zum Thema im Forum
Beliebt im Preisvergleich
- Strategie:
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- FritzOS 8.40: Neue Beta-Firmware steht jetzt für 2 FritzBoxen bereit
- Wie LG: HP-App zeigt Reklame - Warum Microsoft diesmal aber wegsieht
- Google Kalender verschwendet auf großen Displays keinen Platz mehr
- OneDrive Photos: Microsoft zwingt Windows-Nutzern eigene App auf
- Android-Deals bei Media Markt: Smartphones, Tablets & Co. reduziert
- USA verlagern Wettervorhersage bis Ende 2027 in die Google Cloud
- Lehrer verhaftet, weil er als Protest gegen Datenzentrum geklatscht hat
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen