Kaspersky warnt vor Zero-Day-Schwachstelle in Windows
Die Sicherheits-Spezialisten von Kaspersky warnen jetzt vor einer Sicherheitslücke in Windows, die Microsoft bereits mit einem Update beheben konnte. Allerdings macht sich die Schwachstelle jetzt in der freien Wildbahn bemerkbar und nicht alle Nutzer halten ihre Systeme entsprechend auf dem neuesten Stand - damit ergibt sich ein Sicherheits-Problem.
Laut der Analyse von Kaspersky ist es eine Zero-Day-Schwachstelle in win32k.sys, die nun aktiv ausgenutzt wird. Kaspersky hat schon im März entsprechende Fälle registriert und warnt daher nun Windows-Nutzer, schnellstmöglich ihre Systeme zu aktualisieren und auf passende Sicherheitslösungen zu setzen, die einen Angriff erkennen können. Diese Patches haben sich aber als teilweise problematisch erwiesen. Wie wir berichteten, hatte Microsoft nach dem Start der Auslieferung mit Problemen wie verlangsamten Systemen oder System-Abstürzen zu kämpfen.
Microsoft hatte zum April Patch-Day die unter CVE-2019-0859 geführte Schwachstelle bereits behoben. Es betrifft Systeme mit Windows 7, 8.1 und 10. Die Ausnutzung dieses Zero-Day-Exploits konnte durch Kaspersky nun beobachtet werden, das heißt also, dass Angreifer die Schwachstelle aktiv ausnutzen.
Cyberkriminelle können vollständigen Zugriff auf den infizierten Computer erlangen. Laut Microsoft könnte ein Angreifer, der diese Schwachstelle erfolgreich ausgenutzt hat, dann beliebigen Code im Kernelmodus ausführen. Damit könnte ein Unbefugter im Anschluss zum Beispiel Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit vollen Benutzerrechten erstellen - ein weitreichendes Problem.
Nutzer sollten generell nicht lange warten, wenn neue Sicherheitsaktualisierungen - typischerweise immer am zweiten Dienstag im Monat zum allgemeinen Patch-Day - von Microsoft angeboten werden.
Download Windows 10: Kumulativer Patch für das Oktober-Update Patch-Day: Neue Updates für alle älteren Windows 10-Versionen sind da Patch-Day: Bugfixes für Windows 10 Oktober Update aka Version 1809
Microsoft machte Probleme publik
Der Konzern bestätigte offiziell Probleme in Zusammenhang mit einigen Antiviren-Programmen, was wohl viele Nutzer dazu bewogen hat, das Update noch nicht einzuspielen.Microsoft hatte zum April Patch-Day die unter CVE-2019-0859 geführte Schwachstelle bereits behoben. Es betrifft Systeme mit Windows 7, 8.1 und 10. Die Ausnutzung dieses Zero-Day-Exploits konnte durch Kaspersky nun beobachtet werden, das heißt also, dass Angreifer die Schwachstelle aktiv ausnutzen.
Cyberkriminelle können vollständigen Zugriff auf den infizierten Computer erlangen. Laut Microsoft könnte ein Angreifer, der diese Schwachstelle erfolgreich ausgenutzt hat, dann beliebigen Code im Kernelmodus ausführen. Damit könnte ein Unbefugter im Anschluss zum Beispiel Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit vollen Benutzerrechten erstellen - ein weitreichendes Problem.
Nutzer sollten generell nicht lange warten, wenn neue Sicherheitsaktualisierungen - typischerweise immer am zweiten Dienstag im Monat zum allgemeinen Patch-Day - von Microsoft angeboten werden.
Download Windows 10: Kumulativer Patch für das Oktober-Update Patch-Day: Neue Updates für alle älteren Windows 10-Versionen sind da Patch-Day: Bugfixes für Windows 10 Oktober Update aka Version 1809
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