50 Mio. für Games: Regierung gibt deutschen Spieleentwicklern Geld

Deutschland kann auf eine echte Szene an Kult-Spiele-Entwicklern zurückschauen, in jüngster Zeit können sich diese in Sachen wirtschaftlicher Erfolg aber nur schwer gegen die Konkurrenz aus dem Ausland durchsetzen. Jetzt hat die Bundesregierung ... mehr... Geld, Gold, Münzen Bildquelle: tao_zhyn / Flickr Geld, Gold, Münzen Geld, Gold, Münzen tao_zhyn / Flickr

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Werden bestimmt nur irgendwelche Drecksspiele gefördert.
 
Was sich nicht aufgrund von Kreativität, Qualität, Design, Witz und Marketing durchsetzen kann, wird jetzt also mit der Gießkanne des Steuerzahlers gefördert ... ganz toll. Da weiss ich ja jetzt, wofür ich meine Überweisungen an die Finanzkasse ausfülle.
 
@XaverH: Förderung muss nicht immer was schlechtes sein. Siehe Polens Förderung von CD Projekt Red.
 
@XaverH: Du hast völlig Recht! Ansich könntest du auch gleich direkt die Bruchteile eines Cent, die du anteilig dafür zahlst, in diesen ominösen Fördertopf werfen.
 
@erso: Jeder Schwachsinn summiert sich am Ende zu den zigtausenden von Euros, die ich jährlich an den Staat abdrücken muss. Egal, ob das elektronische Luxusmülleimer aus poliertem Edelstahl und mit integrierter Müllpresse plus 5G-IoT-Ausstattung (aber ohne Pfandring) sind oder solche Subventionen.
 
@XaverH: Genau. Sag das auch mal den Amerikanern, die 2,7 Milliarden in die Förderung ihrer Spieleindustrie stecken.
 
Ich finde es lustig, dass man bei solchen Entscheidungen immer schön sehen kann wie sehr die Politik eigentlich wirklich hinterherhinkt.
 
Wenn die deutschen Spieleentwickler so erfolgreich wären, bräuchten sie eigentlich keine Fördermittel. Es handelt sich dann vermutlich nur um einseitigen Erfolg - der nicht finanziell ist. Wollen wir mal hoffen, dass sie mit diesen Geldern auch etwas sinnvolles anstellen, was auch langfristig dafür sorgt, dass sie auf eigenen Beinen stehen können. Ich würde aber befürchten, dass die Regierung damit indirekt nur die Themen unterstützt, die man auch mag und politisch korrekt sind. Also z.B. keine Gewaltverrherlichenden Spiele.
 
@MatthMu: Die Anno-Reihe ist ja z.B. schon recht erfolgreich, und die ist von einem deutschen Entwickler.
 
Mal als Maßstab: RDR2 hat 600 Millionen gekostet. Jetzt kann man sich ausrechnen, was bei 50 Millionen rumkommt, die ja natürlich per Gießkanne verteilt werden und nicht bei einem einzelnen Unternehmen landen.... Kurzum: Unnötig.
 
@citrix no.4: RDR2 gehört aber auch nicht unbedingt zum Standartmaß. Es ist die Spitze und das Ergebnis natürlich extrem gut. Aber Rockstar spielt auch in einer anderen Liga. Bei uns gibts z.b. die Anno-Reihe (jetzt aktuell anno1800). Ebenfalls ein sehr gutes Spiel aber sicherleich hat das keine 600 Mio gekostet. Ein gutes Spiel muss in meinen Augen nicht viel Geld kosten, sondern gut sein und spaß machen. Das kann 10Mio aber auch 100Mio kosten. Minecraft finden auch viele toll - das hat vermutl. nicht mal 1 Mio gekostet.
 
@Driv3r: Das sind aber die Spiele, die man braucht. Selbst wenn man nur ein Spiel für 100 Mio. fertigt, sind 50 Mio. ein Tropfen auf den heißen Stein. Am Ende reicht es dann, um Minesweeper zu entwicklen.
 
lol, 50 Mio., Epic verschenkt grad 100 Mio. an Entwickler ohne Klauseln xD . Geizhals Germany, peinlich peinlich ^^.
 
Viel interessanter finde ich, dass hierfür das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zuständig ist. Unter "digitale Infrastruktur" stelle ich mir schon was anderes vor als Computerspiele. Hier sehe ich eher das Wirtschaftsministerium für zuständig. Aber wieso sollte das in irgendeiner Art und Weise plausibel sein. Bei uns kann man ja auch erst Familienministerin, dann Arbeitsministerin und später Verteidigungsministerin werden. Also scheinbar der klügste Kopf von drei Ressorts. Dafür muss man einfach mal Respekt zollen.
 
@++KoMa++: achja eine tolle Frau!
*Achtung, hier spring Sie Ironie an*
 
Viel ist es am Ende leider nicht was da an Förderung herum kommt, aber wenigstens ein Anfang.
Gibt es auch keine besseren Beispiele als die drei genannten ?
Crytek hat doch schon länger Probleme und befindet sich in Schieflage, oder hat sich dort etwas signifikant gebessert ?
Blue Byte, ein bekannter Name mit guten Spielen. Nur gehören sie bereits seit 2001 zu Ubisoft aus Frankreich.
Gameforge, kannte ich trotz ausgiebiger Zockervergangenheit nur vom Namen her. Von den Spielen hatte ich mir zwar einige angesehen, für mich persönlich war nichts interessantes dabei. Ich wüsste auch nicht das eines der Titel nun der Super Burner war den man unbedingt gespielt haben muss.

Was gibt es den sonst noch für positive Beispiele ?
 
@chris899: Von den drei genannten hatte ja wirklich nur eine richtig guten Erfolg. Blue Byte. Gameforge war doch in erster Linie nur ein Pay to Win Anbieter der ersten Stunde. Und Crytek war/ist einfach nur ein Hype wie ich ihn bis dahin nicht erlebt hatte. Es hat schon seine Gründe warum die so tief gestürzt sind.
 
@Akkon31/41: Richtig, meine Reden. Zwei von drei Beispielen taugen nicht wirklich als Vorzeigebeispiele. Die Frage ist, wer kommt dann noch ? Besser wird es wohl nicht.
Hier ist eine Liste von 2018, bei der nach Mitarbeiteranzahl sortiert wurde: www.gameswirtschaft.de/wirtschaft/deutschlands-groesste-spielehersteller-2018/

Da kommen dann noch Browsergamehersteller wie Travian Games oder Gamigo.
 
Versucht sich da jemand, bei der Art. 13-geprellten Jugend beliebter zu machen?
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