Sex-Erpresser wollte User bloßstellen:
Spur führte zu 17-Jährigem
Hinsichtlich der bei zahlreichen Nutzern eingegangenen Spam-Mails eines Erpressers konnten die bayerischen Behörden jetzt einen Ermittlungserfolg vermelden. Die Nachforschungen in den entsprechenden Fällen führten unter anderem zu einem Jugendlichen in Bremen, dem bereits vor einiger Zeit das Handwerk gelegt werden konnte.
In den fraglichen E-Mails behauptete der Absender, schon seit einiger Zeit mit einer Malware die Kontrolle über den Rechner des Empfängers übernommen zu haben. Mit einem Schuss ins Blaue wurde weiterhin behauptet, dass dadurch beobachtet werden konnte, dass der Nutzer pornographische Angebote im Netz aufgerufen hat. Durch den Zugriff auf die integrierte Webcam seien daraufhin Videos des Nutzers bei sexuellen Handlungen erstellt worden.
Ferner erklärte der Erpresser, durch die Kontrolle über den Rechner natürlich auch Zugang zu den sozialen Kontakten des Users zu haben. Und wenn man ihm kein Schweigegeld zahlt, wolle er die Videoaufnahmen den anderen Nutzern zuschicken. Die Zahlung sollte dabei in einer bestimmten Zeitspanne in Bitcoin getätigt werden.
Die Auswertung von Computerausrüstung, die beschlagnahmt wurde, ergab, dass der Beschuldigte wohl diverse Server angemietet hat - und das unter Angabe falscher Zahlungsverbindungen. Auf den Systemen seien sowohl Belege für den Versand der beschriebenen Nachrichten gefunden worden, als auch verschiedene weitere Kampagnen, die bereits vorbereitet waren und auf Knopfdruck hätten aktiviert werden können.
"Trotz der intensiv genutzten Methoden der Verschleierung und Anonymisierung ist es den Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes und der Zentralstelle Cybercrime Bayern gelungen, die Spur nach Bremen zu finden. Die erfolgreichen Ermittlungen beweisen, dass sich niemand darauf verlassen kann, sein kriminelles Handeln dauerhaft in der Anonymität des Netzes verbergen zu können", freute sich die Polizei Bayern mitteilen zu können.
Siehe auch: Rufnummer mitgeschickt: E-Mail-Erpresser gaukeln Handy-Zugriff vor
Ferner erklärte der Erpresser, durch die Kontrolle über den Rechner natürlich auch Zugang zu den sozialen Kontakten des Users zu haben. Und wenn man ihm kein Schweigegeld zahlt, wolle er die Videoaufnahmen den anderen Nutzern zuschicken. Die Zahlung sollte dabei in einer bestimmten Zeitspanne in Bitcoin getätigt werden.
Forensik ist erfolgreich
Nach Angaben der zuständigen Polizeibehörden seien bei ihnen diverse Anzeigen aufgrund dieser Mitteilungen eingegangen und man habe es mit diversen ähnlichen Kampagnen mehrerer Täter oder Tätergruppen zu tun. In einem Fall sei es aber Ermittlern aus Bayern gelungen, der Spur bis zu einem 17-Jährigen in Bremen zu folgen. Dessen Zimmer im Haus der Eltern sei bereits im vergangenen November durchsucht worden, aus ermittlungstaktischen Gründen wird die Öffentlichkeit aber erst jetzt informiert.Die Auswertung von Computerausrüstung, die beschlagnahmt wurde, ergab, dass der Beschuldigte wohl diverse Server angemietet hat - und das unter Angabe falscher Zahlungsverbindungen. Auf den Systemen seien sowohl Belege für den Versand der beschriebenen Nachrichten gefunden worden, als auch verschiedene weitere Kampagnen, die bereits vorbereitet waren und auf Knopfdruck hätten aktiviert werden können.
"Trotz der intensiv genutzten Methoden der Verschleierung und Anonymisierung ist es den Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes und der Zentralstelle Cybercrime Bayern gelungen, die Spur nach Bremen zu finden. Die erfolgreichen Ermittlungen beweisen, dass sich niemand darauf verlassen kann, sein kriminelles Handeln dauerhaft in der Anonymität des Netzes verbergen zu können", freute sich die Polizei Bayern mitteilen zu können.
Siehe auch: Rufnummer mitgeschickt: E-Mail-Erpresser gaukeln Handy-Zugriff vor
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