Sex-Erpressung: Bluthund der US-Medienbranche wurde verhaftet
Über Jahre hinweg gehörte der Anwalt Steven Fabrizio zu jenen, die daran arbeiteten, jede noch so kleine Urheberrechtsverletzung von Internet-Nutzern hart zu verfolgen. Jetzt steht der Mann selbst im Zentrum eines Ermittlungsverfahrens. Es geht um den Vorwurf der sexuellen Nötigung und Erpressung.
Fabrizio war über sehr lange Zeit entweder direkt oder über die engagierten Kanzleien für die großen Branchenverbände der Musik- und Filmindustrie in den USA tätig. Als nun bekannt wurde, dass er in Washington, D.C., verhaftet wurde und schwerwiegende Vorwürfe gegen ihn erhoben werden, haben die Film-Lobbyisten der MPAA, bei denen er zuletzt in führender Position beschäftigt war, zumindest sofort die Entlassungspapiere geschickt, wie das Branchenmagazin Variety berichtete.
Wie aus den Gerichtsdokumenten hervorgeht, hatte sich Fabrizio Anfang letzter Woche mit eine Frau getroffen, mit der er über eine so genannte "Suger Daddy-Datingseite" in Kontakt gekommen war, auf der in der Regel bezahlte Sextreffen zwischen jungen Frauen und älteren Männern arrangiert werden. Es kam zwischen den beiden zu einvernehmlichem Sex und der Anwalt zahlte die vereinbarten 400 Dollar.
Die Frau wandte sich daraufhin an die Polizei. Da zu diesem Zeitpunkt aber die Identität des Absenders noch nicht bekannt war, wurde zum Schein dann doch ein Treffen vereinbart. Als Fabrizio schließlich am Freitag vor dem Wohnhaus der Frau auftauchte, wurde er verhaftet.
Siehe auch: Google verklagt Copyright-Troll, der zahlreiche YouTuber erpresst hat
Wie aus den Gerichtsdokumenten hervorgeht, hatte sich Fabrizio Anfang letzter Woche mit eine Frau getroffen, mit der er über eine so genannte "Suger Daddy-Datingseite" in Kontakt gekommen war, auf der in der Regel bezahlte Sextreffen zwischen jungen Frauen und älteren Männern arrangiert werden. Es kam zwischen den beiden zu einvernehmlichem Sex und der Anwalt zahlte die vereinbarten 400 Dollar.
Verhaftung am Freitag
Für die Frau war das offenbar genug und auf Anfragen nach einem neuerlichen Treffen reagierte sie ablehnend. Das wollte der Mann aber nicht hinnehmen und begann, ihr reihenweise Nachrichten zu schicken. In diesen machte er klar, dass er wisse, wo sie wohne und arbeite. "Ich glaube kaum, dass das Krankenhaus besonders freudig reagieren würde, wenn klar wird, dass seine jungen Krankenschwestern Sex gegen Geld haben. Selbiges gilt wohl für deinen Vermieter", zitiert die Staatsanwaltschaft in der Klageschrift aus den Mitteilungen.Die Frau wandte sich daraufhin an die Polizei. Da zu diesem Zeitpunkt aber die Identität des Absenders noch nicht bekannt war, wurde zum Schein dann doch ein Treffen vereinbart. Als Fabrizio schließlich am Freitag vor dem Wohnhaus der Frau auftauchte, wurde er verhaftet.
Siehe auch: Google verklagt Copyright-Troll, der zahlreiche YouTuber erpresst hat
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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