Windows 10 Preview mit Speicher-Reserve und neuer Wiederherstellung

Microsoft, Windows 10, Build, 19H1, Windows 10 19H1, Wiederherstellung Bildquelle: Microsoft
Microsoft hat eine neue Vorschau auf das kommende erste große Windows 10 Feature-Update in diesem Jahr veröffentlicht. Damit stellt der Konzern nun auch neue Funktionen vor, darunter die kürzlich bekannt gewordene Speicherplatzreservierung und eine vereinfachte Funktion zum Zurücksetzen und Wiederherstellen von Installationen. Schon gestern haben wir über eine neue Funktion von Windows 10 geschrieben, mit der Microsoft in Zukunft vorsorglich Speicherplatz reserviert, den man eventuell für ein kommendes Update benötigt. Microsoft hat dieses Feature nun in der neuen Insider 19H1-Preview für Windows 10 implementiert. Das neue Build mit der Nummer 18312 kann nun von allen Windows Insidern im Fast Ring ausprobiert werden.

7 GB reserviert sich das System jetzt mindestens

Windows reserviert sich nun mindestens 7 GB, um auch kommende Updates ausführen zu können. Dieser Platz kann von dem Anwender dann nicht genutzt werden. Hintergrund ist, dass sowohl Windows als auch andere Anwendungen unzuverlässig arbeiten, wenn ein Nutzer seinen Speicher fast vollständig belegt hat. Mit dem neuen reservierten Speicher bleibt nun immer noch etwas Luft.

Ein weiteres interessantes neues Feature ist die vereinfachte Zurücksetzung von Systemen. Wer seinen PC zurücksetzen möchte, findet ab dem Build 18312 nun alle nötigen Einstellungen auf einer zusammengefassten Seite. Das Windows-Team hat dazu eine neue Benutzeroberfläche erstellt:

Neue Benutzeroberfläche zum Zurücksetzen des PC
Das Zurücksetzen eines PC ist nun als Teil der Einstellungen > Update & Sicherheit > Wiederherstellung hinzugefügt worden. Die neue Benutzeroberfläche bietet ein einheitlicheres Erlebnis für Geräte mit unterschiedlichen Konfigurationen und erfordert weniger Klicks.

Neues im Windows Subsystem für Linux

Ebenso neu sind einige Befehlszeilen-Parameter für das Windows Subsystem für Linux hinzugekommen. Eine genaue Erläuterung dazu hat Microsoft im Windows-Blog veröffentlicht.

Zudem hat Microsoft für Musiker und Digital Audio Workstations die Anhebung des FLS Slot Limits (Fiber Local Storage) eingefügt, sodass Nutzer dort nicht mehr auf eine Einschränkung treffen dürften.

Das Windows-Team erinnert noch einmal daran, dass es sich bei den Insider Builds nicht um bug-freie Versionen handelt. Das Team hat aber eine lange Liste an Fehlern korrigieren können. Die Liste der bekannten Probleme ist aber ebenso lang geblieben.

Bekannte Probleme

Zu den bekannten Problemen gehört unter anderem, dass Nutzer mit einem System mit mehreren GPUs die neue Sandbox aktuell nicht nutzen können. Außerdem führt der Versuch, Centennial Apps zu starten, zu einem Bugcheck mit daraus resultierendem Green-Screen-of-Death Absturz des Systems (GSOD).

Die Newsseite Bleeping Computer weist noch auf ein weiteres Problem hin. Einige Nutzer haben wohl Probleme, dass ihr PC nach der Installation des neuen Builds nicht automatisch neustartet und sich auch nicht über den Button "Jetzt neustarten" neustarten lässt. Wer das Problem hat, kann laut Bleeping Computer aber einfach über das Startmenü den Neustart auswählen.


Windows 10 FAQ Alle Fragen umfassend beantwortet Siehe auch:
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