Microsoft will der Künstlichen Intelligenz Vorurteile per Gesetz verbieten
Geht es nach Microsoft, sollen die Entwickler von Algorithmen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz künftig per Gesetz dazu verpflichtet werden, darauf zu achten, dass ihre "Produkte" keine "Vorurteile" haben. Microsofts Chef-Anwalt Brad Smith forderte deshalb einen Zwang zur Überwachung der KI-Systeme durch Menschen.
Anlässlich einer Ansprache bei der Brookings Institution erklärte Smith laut Bloomberg, dass es neue Gesetze geben müsse, um den Umgang mit Software aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz bei der Gesichtserkennung zu regeln und dabei die Prüfung durch Menschen und in kritischen Fällen auch aktive Kontrolle zu erzwingen.
Es gehe dabei um Fälle, in denen Entscheidungen der KI eventuell körperliche oder emotionale Schäden bei Betroffenen verursachen könnten, die Menschen- oder Grundrechte dadurch eingeschränkt werden könnten oder es um die persönliche Freiheit und Privatsphäre von Menschen geht. Die Anbieter von KI-Technologien müssten jederzeit dafür zur Verantwortung gezogen werden können, wenn es um Gesetze gegen Diskriminierung von einzelnen Personen oder ganzen Gruppen gehe, so Smith.
Hintergrund von Smiths Aussagen ist die wachsende Verwendung von KI-Technologie zur Gesichtserkennung durch große Firmen und Regierungsbehörden in aller Welt. Dabei wurde bereits nachgewiesen, dass die Gesichtserkennungs-Software teilweise bei Menschen mit dunklerer Haut weniger zuverlässig funktioniert und deshalb öfter zu "falschen Schlüssen" kommt.
Sollte die noch nicht ausgereifte Technologie deshalb in größerem Maßstab im Rahmen von Überwachungsmaßnahmen zum Einsatz kommen, könnten sich durch "voreingenommene " KI neue Probleme mit unrechtmäßiger Behandlung von bestimmten Personen ergeben, warnte Smith weiter. Es müsse selbst bei einem frühen Entwicklungsstand der Technologie zumindest eine grundlegende Gesetzgebung geben, um die Einschränkung der Rechte von Menschen zu verhindern.
Unter anderem sollen Firmen und Behörden, die KI im öffentlichen Raum einsetzen, per Gesetz dazu gezwungen werden, sichtbar und verständlich über deren Verwendung zu informieren. Smith kritisierte Konkurrenten, die beim Versuch der Prüfung ihrer Technologien behauptet hatten, die verwendeten Methoden würden fehlerhaft sein. Er nannte den Namen zwar nicht, dürfte aber Amazon gemeint haben. Als Bürgerrechtler aus den USA im Sommer die Gesichtserkennung von Amazon kritisierten, behauptete der Konzern schlichtweg, die verwendeten Methoden seien nicht korrekt.
Microsoft wolle seinerseits ausführlich dokumentieren, was seine KI-Technik tun könne und was nicht, so der Chefanwalt des Konzerns. Man wolle sicherstellen, "dass das Jahr 2024 nicht wie eine Seite aus dem Buch '1984' aussieht", sagte er weiter.
Es gehe dabei um Fälle, in denen Entscheidungen der KI eventuell körperliche oder emotionale Schäden bei Betroffenen verursachen könnten, die Menschen- oder Grundrechte dadurch eingeschränkt werden könnten oder es um die persönliche Freiheit und Privatsphäre von Menschen geht. Die Anbieter von KI-Technologien müssten jederzeit dafür zur Verantwortung gezogen werden können, wenn es um Gesetze gegen Diskriminierung von einzelnen Personen oder ganzen Gruppen gehe, so Smith.
KI-Einsatz soll für jedermann erkennbar sein
Nach Meinung des Microsoft-Chefanwalts sollen Firmen, die Technologie aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz anbieten, auch stets klar und einfach erklären müssen, was ihre Dienste tun und außerdem die Prüfung durch Dritte zulassen. Nur so lasse sich sicherstellen, dass die Software korrekt und ohne antrainierte Vorurteile arbeitet.Hintergrund von Smiths Aussagen ist die wachsende Verwendung von KI-Technologie zur Gesichtserkennung durch große Firmen und Regierungsbehörden in aller Welt. Dabei wurde bereits nachgewiesen, dass die Gesichtserkennungs-Software teilweise bei Menschen mit dunklerer Haut weniger zuverlässig funktioniert und deshalb öfter zu "falschen Schlüssen" kommt.
Sollte die noch nicht ausgereifte Technologie deshalb in größerem Maßstab im Rahmen von Überwachungsmaßnahmen zum Einsatz kommen, könnten sich durch "voreingenommene " KI neue Probleme mit unrechtmäßiger Behandlung von bestimmten Personen ergeben, warnte Smith weiter. Es müsse selbst bei einem frühen Entwicklungsstand der Technologie zumindest eine grundlegende Gesetzgebung geben, um die Einschränkung der Rechte von Menschen zu verhindern.
Unter anderem sollen Firmen und Behörden, die KI im öffentlichen Raum einsetzen, per Gesetz dazu gezwungen werden, sichtbar und verständlich über deren Verwendung zu informieren. Smith kritisierte Konkurrenten, die beim Versuch der Prüfung ihrer Technologien behauptet hatten, die verwendeten Methoden würden fehlerhaft sein. Er nannte den Namen zwar nicht, dürfte aber Amazon gemeint haben. Als Bürgerrechtler aus den USA im Sommer die Gesichtserkennung von Amazon kritisierten, behauptete der Konzern schlichtweg, die verwendeten Methoden seien nicht korrekt.
Microsoft wolle seinerseits ausführlich dokumentieren, was seine KI-Technik tun könne und was nicht, so der Chefanwalt des Konzerns. Man wolle sicherstellen, "dass das Jahr 2024 nicht wie eine Seite aus dem Buch '1984' aussieht", sagte er weiter.
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