Moderne Sklaverei? Rockstar Games lässt seine Angestellten schuften
Rockstar Games veröffentlicht in gut einer Woche den neuen Teil der Western-Reihe Red Dead Redemption. Vor dem Release gibt es allerdings ziemliche Aufregung. Denn es wird immer klarer, dass Entwickler bei Rockstar ziemlich schuften müssen. Nun kommen immer mehr Details ans Tageslicht.
Angefangen hat alles mit einem der seltenen Interviews mit Dan Houser. Der Mitgründer und Kreativchef hatte ein Gespräch mit dem Magazin Vulture. Houser hat darin gemeint, dass man vor der Veröffentlichung von Red Dead Redemption 2 etliche 100-Stunden-Arbeitswochen absolvieren musste.
Dem widersprach Houser in einem Statement und meinte, dass das Zitat falsch interpretiert worden sei. So handle es sich um drei Wochen, während der das Kern-Team der Autoren so viel arbeiten musste und nicht um Jahre. Vor allem erwarte man nicht von seinen Angestellten, ebenfalls so viel zu arbeiten. Alles sei freiwillig, einige sind sehr beschäftigt, weil sie Leidenschaft für ein Projekt an den Tag legen. Kurz gesagt: Halb so schlimm und alles kein Zwang.
Exzessive Überstunden, die auch "Crunch" genannt werden, sind in der Branche keine Seltenheit, die Vorwürfe gegen Rockstar sind also nicht einzigartig. Dennoch gilt der GTA-Entwickler als besonders fordernd. Kotaku-Autor Jason Schreier hat deshalb auf Twitter gefragt, ob andere (Ex-)Mitarbeiter bestätigen können, dass es bei Rockstar übel zugeht.
Und tatsächlich gab es gleich mehrere Bestätigungen und das ganz offen auf Twitter: Job J Stauffer etwa schreibt, dass zu Zeiten von GTA 4, als er bei Rockstar war, die Arbeit bei Rockstar so war "als hätte man eine Waffe an der Schläfe". Die Entwickler wurden angewiesen, auch Samstags und Sonntags im Büro zu sein, "für den Fall, dass Sam oder Dan (Houser) vorbeikommen und sehen wollen, dass alle so hart arbeiten wie sie".
14 Stunden pro Tage, sieben Tage die Woche
Das hat bei vielen die Alarmglocken schrillen lassen, denn 100 Stunden pro Woche bedeuten im Schnitt Arbeitstage von mehr als 14 Stunden. Kotaku schreibt, dass es ein "offenes Geheimnis" in der Spieleindustrie sei, dass Rockstar enorme Überstunden akzeptiert und fördert. Die Aussagen von Houser seien ein Beweis, so das renommierte Gaming-Blog.Dem widersprach Houser in einem Statement und meinte, dass das Zitat falsch interpretiert worden sei. So handle es sich um drei Wochen, während der das Kern-Team der Autoren so viel arbeiten musste und nicht um Jahre. Vor allem erwarte man nicht von seinen Angestellten, ebenfalls so viel zu arbeiten. Alles sei freiwillig, einige sind sehr beschäftigt, weil sie Leidenschaft für ein Projekt an den Tag legen. Kurz gesagt: Halb so schlimm und alles kein Zwang.
Exzessive Überstunden, die auch "Crunch" genannt werden, sind in der Branche keine Seltenheit, die Vorwürfe gegen Rockstar sind also nicht einzigartig. Dennoch gilt der GTA-Entwickler als besonders fordernd. Kotaku-Autor Jason Schreier hat deshalb auf Twitter gefragt, ob andere (Ex-)Mitarbeiter bestätigen können, dass es bei Rockstar übel zugeht.
Und tatsächlich gab es gleich mehrere Bestätigungen und das ganz offen auf Twitter: Job J Stauffer etwa schreibt, dass zu Zeiten von GTA 4, als er bei Rockstar war, die Arbeit bei Rockstar so war "als hätte man eine Waffe an der Schläfe". Die Entwickler wurden angewiesen, auch Samstags und Sonntags im Büro zu sein, "für den Fall, dass Sam oder Dan (Houser) vorbeikommen und sehen wollen, dass alle so hart arbeiten wie sie".
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