Nintendo kämpft gegen Switch-Hacks, u. a. mit Hardware-Revision
Nintendos aktuelle Konsole steht seit Anfang des Jahres unter besonderer Beobachtung von Hackern. Denn die Hardware der Hybrid-Konsole des japanischen Herstellers hat eine fundamentale Schwachstelle, die sich auch nicht ohne Weiteres aus der Welt schaffen lässt. Dagegen geht Nintendo nun sowohl per Software-Patch als auch per Hardware-Revision vor.
Hacker haben bei der aktuellen Nintendo-Konsole Switch Anfang des Jahres eine "zukunftssichere" Lücke entdeckt und in der Tat tut sich Nintendo schwer, diese Schwachstelle nachhaltig zu stopfen. Die Japaner können lediglich indirekt reagieren und Anwender, die den als Fusée Gelée oder "Frozen Rocket" bekannt gewordenen Exploit ausnutzen, sperren. Das ist aber nur dann möglich, wenn die jeweiligen Konsolen online gehen, was aber von den Besitzern leicht zu unterbinden ist.
Bis Mariko auf den Markt kommt, will Nintendo bis dahin den Weg über die Software gehen. Laut SciresM, dem Homebrew-Hacker, der bereits die Warnung vor dem Online-Gehen ausgesprochen hat, verkauft der japanische Hersteller aktuell Switch-Konsolen, bei denen der Nvidia-Chip gegen Hardware-Hacker, die den USB-Recovery-Error ausnutzen, softwareseitig über das iPatch-System des Tegra-Chips abgesichert wird.
Das dürfte aber nur eine Maßnahme sein, die den Hackern das Leben schwerer, aber nicht unmöglich macht, da derart gepatchte Konsolen also nach wie vor zu hacken sind. Auf diesen Geräten ist wohl Firmware-Version 4.1 zu finden, schreibt die Hardware-Hackerin Kate Temkin, denn Mariko-Geräte werden offiziell erst ab Firmware-Ausgabe 5.0.0 unterstützt.
Laut SciresM ist Version 4.1 eine gute Nachricht, da diese für andere Angriffe anfällig ist. Generell gibt er allen Switch-Hackern einen Tipp: Wer eine modifizierte Switch haben und einsetzen will, der sollte nicht updaten, "je niedriger die Firmware-Version, desto besser".
Mehr zu Hacks der Nintendo Switch:
Mariko
Mittlerweile ist klar, dass Nintendo letztlich nicht viel anderes übrigbleibt als eine Hardware-Revision zu veröffentlichen. Eine entsprechend aktualisierte Konsole wird aktuell unter dem Codenamen Mariko entwickelt. Diese wird allerdings noch nicht verkauft, offizielle Informationen gibt es bislang kaum (via Gamasutra).Bis Mariko auf den Markt kommt, will Nintendo bis dahin den Weg über die Software gehen. Laut SciresM, dem Homebrew-Hacker, der bereits die Warnung vor dem Online-Gehen ausgesprochen hat, verkauft der japanische Hersteller aktuell Switch-Konsolen, bei denen der Nvidia-Chip gegen Hardware-Hacker, die den USB-Recovery-Error ausnutzen, softwareseitig über das iPatch-System des Tegra-Chips abgesichert wird.
Das dürfte aber nur eine Maßnahme sein, die den Hackern das Leben schwerer, aber nicht unmöglich macht, da derart gepatchte Konsolen also nach wie vor zu hacken sind. Auf diesen Geräten ist wohl Firmware-Version 4.1 zu finden, schreibt die Hardware-Hackerin Kate Temkin, denn Mariko-Geräte werden offiziell erst ab Firmware-Ausgabe 5.0.0 unterstützt.
Laut SciresM ist Version 4.1 eine gute Nachricht, da diese für andere Angriffe anfällig ist. Generell gibt er allen Switch-Hackern einen Tipp: Wer eine modifizierte Switch haben und einsetzen will, der sollte nicht updaten, "je niedriger die Firmware-Version, desto besser".
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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