Elektroschrott: Umwelthilfe mahnt Saturn und Media Markt ab
Bereits seit 2016 ist in Deutschland mit dem "ElektroG" ein neues Gesetz in Kraft, welches Händler dazu verpflichtet, Altgeräte wieder zurückzunehmen. Verstöße dagegen und Beschwerden von Kunden gab es seither reichlich, jetzt mahnt die Deutsche Umwelthilfe insgesamt 16 Handelsketten ab.
Laut einer Pressemitteilung der Deutschen Umwelthilfe gibt es noch immer viel zu viele Einschränkungen für Kunden, die nach der Mitte 2016 in Kraft getretenen Ergänzung zum Elektro- und Elektronikgerätegesetz ihren Elektroschrott ordnungsgemäß bei den Händlern zurückgeben wollen. Nach Stichproben kam heraus, dass besonders die großen Handelsketten in Deutschland noch immer bei der Umsetzung Probleme haben. Kunden werden abgewiesen oder es wird ihnen erschwert, die Geräte zurückzubringen.
Infografik: So viel Elektroschrott produziert die Welt
Laut der Umwelthilfe stieß man bei den Tests auf zu viele Probleme. Medion nimmt beispielsweise nur vollständige Geräte zurück - was eine gesetzeswidrige Einschränkung darstellt. "Es kann nicht sein, dass Medion unvollständige oder zerlegte Elektroaltgeräte von der Rücknahme ausschließt, obwohl viele Altgeräte ja gerade zurückgegeben werden, weil dazugehörende Teile abhandengekommen sind und das Gerät nun nicht mehr funktioniert. Aus gutem Grund müssen auch solche Geräte von Gesetzes wegen zurückgenommen werden", sagt der stellvertretende DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Philipp Sommer.
Amazon hat nach der letzten Überprüfung durch die Umwelthilfe übrigens nachgelegt. Es gab bei den Stichproben in diesem Jahr wohl keine nennenswerten Beanstandungen.
Siehe auch:
Infografik: So viel Elektroschrott produziert die Welt
Laut der Umwelthilfe stieß man bei den Tests auf zu viele Probleme. Medion nimmt beispielsweise nur vollständige Geräte zurück - was eine gesetzeswidrige Einschränkung darstellt. "Es kann nicht sein, dass Medion unvollständige oder zerlegte Elektroaltgeräte von der Rücknahme ausschließt, obwohl viele Altgeräte ja gerade zurückgegeben werden, weil dazugehörende Teile abhandengekommen sind und das Gerät nun nicht mehr funktioniert. Aus gutem Grund müssen auch solche Geräte von Gesetzes wegen zurückgenommen werden", sagt der stellvertretende DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Philipp Sommer.
Fehlende Behördenkontrolle
Auffällig viele Probleme gab es auch bei Saturn, Media Markt, Tchibo, Conrad, Redcoon und anderen. Die Umwelthilfe mahnt nun insgesamt 16 Handelsketten ab. Gleichzeitig kritisiert man das Fehlen behördlicher Kontrollen und den Verzicht auf Ordnungsstrafen.Abgabestellen ungenügend
Probleme gibt es dabei im Online-Handel mit den sogenannten Abgabestellen: "Für Elektrokleingeräte oder Energiesparlampen werden Verbraucher an die eigenen Filialen oder Rücknahmesysteme verwiesen, die in ganz Deutschland beispielsweise nur über etwa 350 Sammelstellen verfügen. Von einer Flächendeckung kann bei diesen Sammelangeboten keine Rede sein. Das ist mit den Vorgaben des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes nicht vereinbar und führt schnell zu einer unsachgemäßen Entsorgung in der Restmülltonne", sagt Sommer.Amazon hat nach der letzten Überprüfung durch die Umwelthilfe übrigens nachgelegt. Es gab bei den Stichproben in diesem Jahr wohl keine nennenswerten Beanstandungen.
Siehe auch:
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Ceconomy Aktienkurs
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema Handel
- Navee UT5 Max: Starker E-Scooter für bergige Straßen im Test
- Playstation 5: Kaum zu haben - aber mit kleinen Tricks geht es doch
- Entdeckungstour: Überraschende Vielfalt im ersten Xiaomi-Store
- Super Bowl 2019: Hyundai strebt himmlische Kundenfreundlichkeit an
- eBays Kleinanzeigen bekommen von Facebook eine harte Konkurrenz
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Heute 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Heute 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Gestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Vorgestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Vorgestern 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen