US-Regierung nimmt nach ZTE nun auch Huawei in die Mangel
Nach ZTE ist jetzt Huawei dran: Auch gegen diesen chinesischen Konzern wurden seitens des US-Justizministeriums Ermittlungen eingeleitet. Und auch hier lautet der Vorwurf, dass Handelssanktionen gegen den Iran unterlaufen und Waren aus den USA in das Land weiterverkauft worden sein sollen.
Von entsprechenden Entwicklungen berichtet das Wall Street Journal. Demnach könnten auch Huawei nun durchaus heftige Strafen seitens der US-Regierung drohen. Allerdings dürften diese kaum so heftig ausfallen, wie es bei ZTE der Fall ist. Dieses Unternehmen wurde immerhin selbst direkt auf die Sanktions-Liste gesetzt und US-Unternehmen dürfen mit diesem nicht mehr zusammenarbeiten. Hier gibt es aber auch eine Vorgeschichte, nach der ZTE bereits zuvor wegen entsprechender Sanktionsverstöße belangt wurde und quasi auf Bewährung war.
Was nun auf Huawei zukommen könnte, ist derzeit noch völlig unklar - immerhin ist nicht einmal Genaueres darüber bekannt geworden, was konkret an den Vorwürfen dran sein könnte. Klar ist allerdings, dass schon allein die Tatsache, dass das Justizministerium ein Auge auf den Konzern geworfen hat, dessen Ambitionen für den US-Markt einen neuen Rückschlag verpassen.
Letztlich zog sich das Unternehmen komplett vom US-Markt zurück und konzentrierte sich fortan in erster Linie auf Asien und Europa. Allerdings versuchte man zuletzt, zumindest mit den eigenen Smartphones wieder in den USA Fuß zu fassen - doch auch hier stießen Absprachen mit Mobilfunkern auf heftigen politischen Widerstand.
Was nun auf Huawei zukommen könnte, ist derzeit noch völlig unklar - immerhin ist nicht einmal Genaueres darüber bekannt geworden, was konkret an den Vorwürfen dran sein könnte. Klar ist allerdings, dass schon allein die Tatsache, dass das Justizministerium ein Auge auf den Konzern geworfen hat, dessen Ambitionen für den US-Markt einen neuen Rückschlag verpassen.
Das mit dem US-Markt wird nichts mehr
Huawei wurde insbesondere in seiner Rolle als Lieferant von Netzwerk-Equipment in den USA hart angegangen. Immer wieder wurde dem Unternehmen vorgeworfen, Spionage-Hintertüren in seine Produkte zu bauen, um Zugang zu kritischen US-Infrastrukturen zu bekommen. Selbst das Angebot der Offenlegung von Quellcodes ließ solche Anschuldigungen nicht weniger werden.Letztlich zog sich das Unternehmen komplett vom US-Markt zurück und konzentrierte sich fortan in erster Linie auf Asien und Europa. Allerdings versuchte man zuletzt, zumindest mit den eigenen Smartphones wieder in den USA Fuß zu fassen - doch auch hier stießen Absprachen mit Mobilfunkern auf heftigen politischen Widerstand.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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