Spotify legt unter falscher Flagge einen fulminanten Börsengang hin

Spotify, Musik-Streaming, Streamingportal Bildquelle: Spotify
Der schwedische Musik-Streamingdienst Spotify ist ziemlich erfolgreich in die große Welt der Aktien eingestiegen. Zur Feier des Tages wollte man den Neuling an der New Yorker Börse auch mit dessen Landesflagge begrüßen - und hisste erst einmal ein Tuch, das ein großes weißes Kreuz auf rotem Grund zeigt.
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Diese hing nun erst einmal gemeinsam mit den beiden US-Flaggen und dem großen Spotify-Logo über dem Eingang zu den Hallen der New York Stock Exchange (NYSE). Allerdings bemerkte jemand den Fehler dann doch ziemlich schnell und binnen weniger Minuten konnte dann doch noch die schweizerische gegen die schwedische Flagge getauscht werden.

Seitens der Börse reagierte man mit einer nicht alltäglichen Portion an Selbstironie: "Wir hoffen, dass allen unser Lobgesang auf unsere neutrale Rolle in der Preisgestaltung an diesem Morgen gefallen hat", erklärte die Börse auf ihrem Twitter-Account und spielte damit auf die neutrale Haltung der Schweiz an. Auf den Start der Spotify-Aktie selbst hatte der ganze Vorgang natürlich keine weiteren Auswirkungen.

Fulminanter Start

Seitens der NYSE hatte man für die Spotify-Aktie einen Start-Wert von 132 Dollar errechnet. Und der Einstieg in den Handel erfolgte ohne die üblichen Rituale. Eigentlich steht es einem Neueinsteiger beispielsweise zu, am Morgen mit dem Glockenschlag den Handelstag einzuläuten - Spotify-Chef Daniel Ek verzichtete allerdings komplett auf solche Dinge.

Das tat dem Interesse der Anleger aber keinen Abbruch. Zwischenzeitlich kletterte der Kurs Spotifys auf rund 169 Dollar. Zum Abschluss des Handelstages notierte das Papier dann immer noch mit 149,01 Dollar und lag damit 13 Prozent über dem Einstiegswert. Der Aktienwert des derzeit führenden Musik-Streamers lag damit gleich mal bei fast 30 Milliarden Dollar. Insbesondere für Sony und Tencent, die erst vor einigen Monaten noch einmal in die Firma investierten, zahlt sich dies nun aus - denn ihre Anteile sind somit auf einen Milliarden-Wert gesprungen.

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