Spotify bereitet ungewöhnlichen Börsenstart vor, hat tiefrote Zahlen

Börse, Wall Street, Mosaik Bildquelle: Michael Daddino / Piqs
Der schwedische Streaming-Pionier wird schon länger mit Plänen zu einem Börsengang in Verbindung gebracht, nun ist es offiziell soweit. Im Zuge des Antrags zu seinem Börsengang legte das Unternehmen seine Zahlen offen, doch diese zeigen ein fettes Minus.
Infografik: Spotify schreibt weiter rote ZahlenSpotify schreibt weiter rote Zahlen
Spotify ist die derzeit größte Plattform für Musik-Streaming und hat weltweit rund 70 Millionen zahlende Kunden. Hauptkonkurrent Apple ist den Schweden in den USA zwar auf den Fersen, weltweit besteht für den Pionier dieses Marktes aber noch kein Grund zur Sorge. Dennoch durfte sich Spotify für einen Börsenganz nicht allzu viel Zeit lassen, nun hat man die dazugehörigen Anträge eingereicht.

SPOT

Spotify will Ende März oder Anfang April an der New York Stock Exchange (NYSE) unter dem Kürzel SPOT starten und hat nun die notwendigen Anträge eingereicht. Das Unternehmen wählt für seinen Wall-Street-Start einen eher ungewöhnlichen Weg, nämlich nicht über ein herkömmliches so genanntes Initial Public Offering (IPO), sondern ein "Direct Listing".

Das ist vereinfacht gesagt ein "unvorbereitetes" Bereitstellen von Aktien auf den Markt, wie das Handelsblatt erklärt. Bei einem herkömmlichen IPO werden die Aktien kontrolliert über Emissionsbanken abgegeben, diese beaufsichtigen quasi die Ausgabe und begleiten sie auch nach dem Start, etwa indem sie sie bei Kursschwankungen stützen. Beim Direct Listing gibt es all das nicht, die Aktien werden im Grunde "einfach so" bereitgestellt und gehandelt.

Risiko und Chance

Das ist Risiko wie Chance zugleich: Denn bei diesem direkten Weg ist ein Kursabsturz möglich, aber eben auch das Gegenteil. Spotify ist nach Einschätzung von Analysten auf dem privaten Markt etwa 19 Milliarden Dollar wert. Spotify strebt eine Bewertung von einer Milliarde Dollar an.

Die Zahlen, die Spotify im Zuge des Antrags veröffentlichen musste, sind auf den ersten Blick alles andere als gut: Denn 2017 schrieb das Unternehmen einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro, gleichzeitig musste man im Vorjahr aber auch einen Verlust von gut 1,2 Milliarden Euro hinnehmen. Damit wird das Minus immer größer, denn 2016 waren es (minus) 539 Millionen Euro, 2015 sogar "nur" 230 Millionen Euro.

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