Microsofts Mixed-Reality-Plattform ist auf dem "besten" Weg zum Flop
Mixed Reality wird von Microsoft als eine der Kernfunktionen von Windows 10 vermarktet. Ausgehend vom eigenen HoloLens-Headset, hat man auch einige Partner dafür gewinnen können. Doch bisher war nicht mehr als ein Achtungserfolg drin, Marktanteile kann die Microsoft-Plattform inzwischen keine mehr gewinnen, im Gegenteil.
"Windows Mixed Reality verbindet den Nervenkitzel von virtueller Realität mit Augmented Reality für Gaming, Reisen und Streaming - jetzt auf Windows 10." So umschreibt Microsoft selbst seine Mischung aus Virtual und Augmented Reality, die man selbst unter dem Begriff Mixed Reality zusammenfasst.
Doch derzeit sieht es nicht so aus, als würden die Massen zu den bei uns vier verfügbaren Headsets greifen. Zwar schrieben wir Anfang dieses Jahres, dass Mixed Reality einen recht schnellen Achtungserfolg erringen konnte, das war es aber auch schon. Zwar konnte die Microsoft-Lösung seit Januar 2018 noch etwas zulegen, bald folgte aber Stagnation und nun sogar erste Verluste von Marktanteilen.
Das jedenfalls geht aus den neuesten Zahlen der Steam-Hardware-Umfrage für März hervor (via MSPowerUser). Denn im März kamen Windows-Mixed-Reality-Headsets zusammen auf 5,32 Prozent Marktanteil, im Februar 2018 hatte die Microsoft-Plattform noch 5,36 Prozent. Selbst wenn es sich hier um statistische Schwankungen handelt: Eine Aufwärtstendenz sieht anders aus.
Dazu ins Bild passt, dass es vor einigen Wochen Berichte gegeben hat, dass immer mehr Händler MR-Headsets aus den Regalen entfernen und Microsoft nur wenige Entwickler für Mixed Reality begeistern kann.
Den beiden "großen" VR-Headsets geht es bezüglich Marktanteilen indes besser. Vor allem Oculus Rift konnte sich im März über Zugewinne freuen und seinen Anteil von 47,31 Prozent auf 50,62 Prozent verbessern. HTCs Vive verlor hingegen von 45,38 Prozent auf 44,06 Prozent.
Aktuell verfügbare MR-Headsets:
Doch derzeit sieht es nicht so aus, als würden die Massen zu den bei uns vier verfügbaren Headsets greifen. Zwar schrieben wir Anfang dieses Jahres, dass Mixed Reality einen recht schnellen Achtungserfolg erringen konnte, das war es aber auch schon. Zwar konnte die Microsoft-Lösung seit Januar 2018 noch etwas zulegen, bald folgte aber Stagnation und nun sogar erste Verluste von Marktanteilen.
Das jedenfalls geht aus den neuesten Zahlen der Steam-Hardware-Umfrage für März hervor (via MSPowerUser). Denn im März kamen Windows-Mixed-Reality-Headsets zusammen auf 5,32 Prozent Marktanteil, im Februar 2018 hatte die Microsoft-Plattform noch 5,36 Prozent. Selbst wenn es sich hier um statistische Schwankungen handelt: Eine Aufwärtstendenz sieht anders aus.
Dazu ins Bild passt, dass es vor einigen Wochen Berichte gegeben hat, dass immer mehr Händler MR-Headsets aus den Regalen entfernen und Microsoft nur wenige Entwickler für Mixed Reality begeistern kann.
Den beiden "großen" VR-Headsets geht es bezüglich Marktanteilen indes besser. Vor allem Oculus Rift konnte sich im März über Zugewinne freuen und seinen Anteil von 47,31 Prozent auf 50,62 Prozent verbessern. HTCs Vive verlor hingegen von 45,38 Prozent auf 44,06 Prozent.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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