Noch leichter zu merken: Cloudflare startet DNS-Dienste unter 1.1.1.1
Auch der große Hosting-Provider Cloudflare stellt den Internet-Nutzern jetzt einen DNS-Service zur Verfügung, der unter leicht zu merkenden IPv4-Adressen erreichbar ist. Die hier nun zum Einsatz kommende 1.1.1.1 dürfte sogar noch einfacher im Gedächtnis bleiben, als vergleichbare Angebote von Google oder Quad9.
Die meisten Nutzer dürften ohnehin meist auf die DNS-Server zurückgreifen, die von den Providern automatisch zugewiesen werden - meist aus Unwissenheit darüber, dass es solcher Systeme überhaupt bedarf. Allerdings gibt es auch viele User, die aus guten Gründen alternative Dienste in Anspruch nehmen. Ausschlaggebend kann die höhere Geschwindigkeit oder manchmal auch das Umgehen von unsauberen Umsetzungen sein.
Manchmal hat der eigene Provider aber auch einfach ein Problem - und dann ist es gut, wenn man die Adresse von anderen DNS-Servern im Kopf hat. Das ist beispielsweise bei der 208.67.222.222 vom OpenDNS-Projekt nicht so einfach der Fall. Googles 8.8.8.8 oder eben auch die 9.9.9.9 des Gemeinschaftsprojektes Quad9 sind da schon leichter zu merken.
Wie Cloudflare weiterhin mitteilte, sei man aber auch auf Nutzer eingestellt, die gern ein höheres Maß an Sicherheit haben wollen. Diese können ihre DNS-Anfragen auch über verschlüsselte Protokolle an den Dienst schicken. Denn über die genannten Adressen werden auch die Standards DNS-over-TLS und DNS-over-HTTPS unterstützt, bei denen es Außenstehende schwer haben nachzuvollziehen, welche Webseiten ein Anwender gerade aufrufen will.
Manchmal hat der eigene Provider aber auch einfach ein Problem - und dann ist es gut, wenn man die Adresse von anderen DNS-Servern im Kopf hat. Das ist beispielsweise bei der 208.67.222.222 vom OpenDNS-Projekt nicht so einfach der Fall. Googles 8.8.8.8 oder eben auch die 9.9.9.9 des Gemeinschaftsprojektes Quad9 sind da schon leichter zu merken.
Schnell und sicher
Und nun eben auch Cloudflares DNS-Server beziehungsweise DNS-Resolver, der unter der 1.1.1.1 erreichbar ist. Wahlweise kann hier aber auch die 1.0.0.1 genutzt werden. Beim Aufbau des neuen Dienstes habe man auf Geschwindigkeit und Sicherheit geachtet, hieß es. So werden die Nutzer hier beispielsweise von Systemen in 31 weltweit verteilten Datenzentren versorgt, was die Wege durchs Netz verkürzt.Wie Cloudflare weiterhin mitteilte, sei man aber auch auf Nutzer eingestellt, die gern ein höheres Maß an Sicherheit haben wollen. Diese können ihre DNS-Anfragen auch über verschlüsselte Protokolle an den Dienst schicken. Denn über die genannten Adressen werden auch die Standards DNS-over-TLS und DNS-over-HTTPS unterstützt, bei denen es Außenstehende schwer haben nachzuvollziehen, welche Webseiten ein Anwender gerade aufrufen will.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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