YouTube als Radioersatz: Mehr Werbung soll Poweruser zu Abo bewegen
Der Internetkonzern Google will Nutzern, die die Videoplattform YouTube vor allem als eine Art Radioersatz nutzen, mehr Werbung anzeigen. Das Unternehmen will sie auf diese Weise dazu bewegen, ein Abonnement für den geplanten Musik-Streaming-Dienst abzuschließen.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg meldet, will YouTube bald beginnen, die Zahl der Werbeclips zu steigern, die während der Wiedergabe zahlreicher Videos in Folge angezeigt werden. Ziel ist es, die Nutzer dazu zu bewegen, ein kostenpflichtiges Abonnement abzuschließen. Die Änderungen stehen offenbar in direktem Zusammenhang mit einem von Google geplanten neuen Abonnement-Dienst für Musik-Fans.
Infografik: Musik und Comedy sind bei Youtube am beliebtesten
Lyor Cohen, der bei YouTube für den Musik-Bereich zuständig ist, erklärte in einem Interview, dass es für die meisten Nutzer wohl nicht gerade erfreulich sein dürfte, wenn sie gerade zu ihrem Lieblingskünstler "rockten", dann aber direkt danach ein oder mehrere Werbespots folgen.
Cohen geht es nach eigenem Bekunden vor allem darum, dass YouTube seine Nutzer durchaus dazu bringen will, für die von ihnen konsumierten Musikinhalte zu zahlen. Außerdem will man die Behauptung widerlegen, dass YouTube und die darüber verfügbaren Musikvideos eher schädlich für die Musikindustrie sind. Schließlich werfen die Labels YouTube und Google schon lange vor Videos zu hosten, die Urheberrechte verletzen und obendrein weder den Künstlern noch den Plattenfirmen genug zahlen.
YouTube will mit seinem bald startenden Musikdienst ein Gegengewicht zu Spotify und Apples iTunes und Apple Music bilden, schließlich stellen die beiden Firmen die größten Konkurrenten dar. Gleichzeitig geht es auch darum die Einnahmen von YouTube zu steigern, schließlich hofft Google darauf, die rund 10 Milliarden US-Dollar Umsatz aus dem Jahr 2017 mit zusätzlichen Einnahmen aus Abonnements zu übertreffen.
Zwar experimentierte YouTube in der Vergangenheit schon mehrfach mit Bezahlangeboten, doch mit seinem neuen Musikdienst sollen die Nutzer sowohl "frustriert", als auch "verführt" werden, um sie zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements zu bewegen. Im Grunde kopiert man damit auch den schwedischen Konkurrenten Spotify, der zwar ein kostenloses Lockangebot hat, aber dieses immer stärker mit Werbung durchsetzte, so dass heute mehr als die Hälfte der Nutzer bereits Abokunden sind.
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Lyor Cohen, der bei YouTube für den Musik-Bereich zuständig ist, erklärte in einem Interview, dass es für die meisten Nutzer wohl nicht gerade erfreulich sein dürfte, wenn sie gerade zu ihrem Lieblingskünstler "rockten", dann aber direkt danach ein oder mehrere Werbespots folgen.
Cohen geht es nach eigenem Bekunden vor allem darum, dass YouTube seine Nutzer durchaus dazu bringen will, für die von ihnen konsumierten Musikinhalte zu zahlen. Außerdem will man die Behauptung widerlegen, dass YouTube und die darüber verfügbaren Musikvideos eher schädlich für die Musikindustrie sind. Schließlich werfen die Labels YouTube und Google schon lange vor Videos zu hosten, die Urheberrechte verletzen und obendrein weder den Künstlern noch den Plattenfirmen genug zahlen.
YouTube will mit seinem bald startenden Musikdienst ein Gegengewicht zu Spotify und Apples iTunes und Apple Music bilden, schließlich stellen die beiden Firmen die größten Konkurrenten dar. Gleichzeitig geht es auch darum die Einnahmen von YouTube zu steigern, schließlich hofft Google darauf, die rund 10 Milliarden US-Dollar Umsatz aus dem Jahr 2017 mit zusätzlichen Einnahmen aus Abonnements zu übertreffen.
Zwar experimentierte YouTube in der Vergangenheit schon mehrfach mit Bezahlangeboten, doch mit seinem neuen Musikdienst sollen die Nutzer sowohl "frustriert", als auch "verführt" werden, um sie zum Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements zu bewegen. Im Grunde kopiert man damit auch den schwedischen Konkurrenten Spotify, der zwar ein kostenloses Lockangebot hat, aber dieses immer stärker mit Werbung durchsetzte, so dass heute mehr als die Hälfte der Nutzer bereits Abokunden sind.
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