Bill Gates: Trumps "America First" zeugt von beschränkter Weltsicht
Microsoft-Gründer Bill Gates hat sich klar gegen den "America First"-Slogan des aktuellen US-Präsidenten Donald Trump positioniert. Dieser zeuge von einer recht beschränkten Weltsicht. Trotzdem suche man auch die Zusammenarbeit mit der aktuellen Administration, hieß es in einem gemeinsamen Schreiben, das Gates mit seiner Frau verfasste.
Es ist bereits eine Tradition, dass die beiden sich einmal im Jahr aus ihrer Position an der Spitze ihrer Stiftung zu Wort melden. In diesem Jahr standen dabei natürlich diverse Anfragen mit Bezug zur neuen US-Regierung im Mittelpunkt. Dabei verwies Gates unter anderem darauf, dass Trump erst einmal weitreichende Kürzungen bei verschiedenen Hilfsprogrammen vorgenommen hat - die vom Kongress inzwischen wieder zurückgenommen wurden.
"Diese 'America First'-Weltsicht macht mir Sorge", erklärte Gates. Es gehe aber überhaupt nicht darum, dass sich die USA nicht um ihre Bürger kümmern sollten. Die Frage sei eher, wie sie das am Besten tut. "Meiner Ansicht nach hat die Zusammenarbeit mit der Welt sich über die Zeit als das Beste für alle herausgestellt. Selbst wenn man alles, was die Regierung tut, nur danach bemisst, wie gut es den US-Bürgern geholfen hat, ist das globale Engagement eine schlaue Investition."
Der Microsoft-Günder stellte allerdings auch klar, dass man es trotzdem wichtig finde, auch mit der aktuellen Regierung wo es geht zusammenzuarbeiten - auch wenn man mehr Meinungsverschiedenheiten mit ihr habe als mit vorhergehenden Administrationen. "Wir werden weiter mit ihnen reden, denn wenn die USA ihre Auslandsinvestitionen zurückfahren, werden in anderen Ländern Menschen sterben und die Amerikaner werden trotzdem nicht besser dran sein."
"Diese 'America First'-Weltsicht macht mir Sorge", erklärte Gates. Es gehe aber überhaupt nicht darum, dass sich die USA nicht um ihre Bürger kümmern sollten. Die Frage sei eher, wie sie das am Besten tut. "Meiner Ansicht nach hat die Zusammenarbeit mit der Welt sich über die Zeit als das Beste für alle herausgestellt. Selbst wenn man alles, was die Regierung tut, nur danach bemisst, wie gut es den US-Bürgern geholfen hat, ist das globale Engagement eine schlaue Investition."
Allein geht es nicht
Wie Gates ausführte, hätten die Hilfsprogramme der US-Regierungen in den letzten Jahrzehnten nicht nur zahlreiche Leben gerettet, sondern auch Jobs in den USA entstehen lassen oder gesichert. Und weil viele ärmere Länder mit der Zeit deutlich stabilisiert werden konnten, sei auch die Sicherheit von US-Bürgern ordentlich gestiegen. "Die Welt ist einfach kein sichererer Ort, wenn mehr Leute krank oder hungrig sind", führte Gates aus.Der Microsoft-Günder stellte allerdings auch klar, dass man es trotzdem wichtig finde, auch mit der aktuellen Regierung wo es geht zusammenzuarbeiten - auch wenn man mehr Meinungsverschiedenheiten mit ihr habe als mit vorhergehenden Administrationen. "Wir werden weiter mit ihnen reden, denn wenn die USA ihre Auslandsinvestitionen zurückfahren, werden in anderen Ländern Menschen sterben und die Amerikaner werden trotzdem nicht besser dran sein."
Gates ist weiterhin schwer aktiv
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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