EU lobt Facebook und Co. für Engagement gegen Online-Hetze
Die EU-Kommission hat Facebook, Microsoft, Twitter und YouTube für ihre Maßnahmen gegen Hassinhalte im Internet gelobt. Die IT-Konzerne entfernen nach neuesten Erhebungen von Nichtregierungsorganisationen und öffentlichen Stellen im Schnitt etwa 70 Prozent der ihnen gemeldeten Hassinhalte. 2016 hatte der Wert noch bei rund 28 Prozent gelegen.
Facebook, Twitter, YouTube und Microsoft hatten sich vor zwei Jahren mit einem Verhaltenskodex dazu verpflichtet, die Verbreitung illegaler Online-Inhalte in Europa zu bekämpfen. Die Unternehmen sagten dabei zu, hetzerische Inhalte innerhalb von 24 Stunden aus dem Netz zu entfernen. Bei einer ersten Evaluierung kurz nach Inkrafttreten der Vereinbarung im Jahr 2016 hatte die Rate der nach Meldung entfernten Hassinhalte noch bei niedrigen 28 Prozent gelegen. Bei einer zweiten Evaluierung im Mai 2017 erreichten die IT Konzerne dann bereits einen Wert von 59 Prozent. Wie die EU-Kommission mitteilt, werden mittlerweile bereits 70 Prozent aller bedenklichen Inhalte gelöscht. 81 Prozent aller gemeldeten Inhalte werde bereits von den vier teilnehmenden Unternehmen innerhalb von 24 Stunden geprüft.
Wie die EU-Kommission ebenfalls mitteilt, wird der Verhaltenskodex um Rechtsvorschriften erweitert, um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auch strafrechtlich besser zu verfolgen. Bislang werde im Schnitt etwa einer von fünf den Unternehmen gemeldeten Fälle auch der Polizei und Staatsanwaltschaft gemeldet. Die EU-Kommission arbeitet dafür an einer besseren Vernetzung von nationalen Behörden, Zivilgesellschaft und Unternehmen und stellt gezielt finanzielle Unterstützung für relevante Projekte bereit. So wird durch operative Leitlinien die Implementierung von optimierten Abläufen erleichtert.
Deutschland spielt bei den EU-Bemühungen eine Schlüsselrolle und hat mit dem umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz bereits einen gesetzlichen Rahmen gegen Online-Hetze geschaffen. Bestimmte extreme Inhalte müssen demnach innerhalb von 24 Stunden durch die Seitenbetreiber gelöscht werden. Verstößt ein Betreiber gegen das Gesetz, wird eine Geldstrafe von bis zu fünf Millionen Euro gegen das Unternehmen fällig.
Auch Google+ und Instagram machen mit
Neben den genannten Internetdiensten bzw. Unternehmen werden laut der EU-Kommission künftig auch Google+ und Instagram dem Verhaltenskodex beitreten. Trotz der bereits gemachten Fortschritte sieht die EU-Kommission bei dessen Anwendung weiteren Verbesserungsbedarf. So gebe es bislang kein ausreichendes Feedback an die Nutzer, welche die Hassinhalte an die IT-Konzerne melden. Ein Drittel von ihnen erhält bislang keine Rückmeldung und weiß demnach auch nicht, ob etwas in einem konkreten Fall unternommen wird, oder nicht.Wie die EU-Kommission ebenfalls mitteilt, wird der Verhaltenskodex um Rechtsvorschriften erweitert, um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auch strafrechtlich besser zu verfolgen. Bislang werde im Schnitt etwa einer von fünf den Unternehmen gemeldeten Fälle auch der Polizei und Staatsanwaltschaft gemeldet. Die EU-Kommission arbeitet dafür an einer besseren Vernetzung von nationalen Behörden, Zivilgesellschaft und Unternehmen und stellt gezielt finanzielle Unterstützung für relevante Projekte bereit. So wird durch operative Leitlinien die Implementierung von optimierten Abläufen erleichtert.
Deutschland spielt bei den EU-Bemühungen eine Schlüsselrolle und hat mit dem umstrittenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz bereits einen gesetzlichen Rahmen gegen Online-Hetze geschaffen. Bestimmte extreme Inhalte müssen demnach innerhalb von 24 Stunden durch die Seitenbetreiber gelöscht werden. Verstößt ein Betreiber gegen das Gesetz, wird eine Geldstrafe von bis zu fünf Millionen Euro gegen das Unternehmen fällig.
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
- Super Bowl 2020: Das waren die besten Werbespots beim Sport-Event
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Nur für 3 Stunden: Riesiger 85" Mini-LED-TV bei Media Markt im Angebot
- Zero Trust: Windows Server startet verschlüsselte Namensauflösung
- Nvidia GPU RTX Pro 6000: Preis steigt um krasse 55 Prozent
- Google Earth: Flugsimulator jetzt kostenlos im Browser nutzbar
- iPhone Fold Ultra im Hands-on-Video: Alle Details im Überblick
- Tesla-Autopilot: Fahrer hebeln Sicherheitssystem mit 8-€-Gadget aus
- Spiele bis zu 95 % schneller laden: Riesiger Boost für AMD-GPUs ist da
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Heute 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - Gestern 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - Gestern 12:33 Uhr -
Pc startet im Multiboot Manager nach unstellung in MSconfig
js1 - Gestern 11:19 Uhr -
"Ohne Privatsphäre keine Demokratie" Der Neocypherpunk Summi
d-hubs - Vorgestern 12:52 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen