Meltdown und Spectre: Intel veröffentlicht Liste aller betroffenen CPUs
Die Frage, wer von den Sicherheitslücken, die man mittlerweile als Meltdown und Spectre kennt, betroffen ist, lässt sich recht einfach beantworten bzw. zusammenfassen: im Grunde alle. Wer es dennoch Schwarz auf Weiß braucht, der kann sich in einer offiziellen Liste von Intel schlau machen.
Die Arbeit von IT-Experten und Technik-Redakteuren kennt derzeit nur ein Thema: das Duo (bzw. eigentlich Trio) Meltdown und Spectre. Das ist allerdings komplex und in so manchen nicht ganz so technisch orientierten Medien sind auch ungenaue und mitunter sogar falsche Informationen zu lesen. An dieser Stelle können wir u. a. unsere FAQ zum Thema empfehlen, die Übersicht aller Beiträge, die wie dazu hatten, ist am Ende des Artikels zu finden.
Bei vielen Nutzern ist die Verunsicherung entsprechend groß, sie aber können bei Intel in einer auf der Support-Seite veröffentlichten Liste checken, ob auch ihr Prozessor betroffen ist.
Der Chiphersteller erläutert, dass Besitzer dieser Chips auf Updates überprüfen sollten, diese kommen in der Regel vom jeweiligen Hardware-Hersteller. Intel schreibt außerdem, dass man mit Hochdruck an der Entwicklung und Verteilung von Updates für Intel-basierte Systeme (PCs und Server) arbeitet, um alle Exploit-Varianten mit Gegenmaßnahmen anzusprechen.
Bis zum Ende der ersten Januar-Woche sollen mehr als 90 Prozent aller in den vergangenen fünf Jahren erschienen CPUs ein entsprechendes Update bekommen. Dazu kommt, dass auch Betriebssystemanbieter, Cloud-Dienst-Provider und Hardware-Hersteller ihrerseits Gegenmaßnahmen entwickeln und anbieten, das sollte unter dem Strich einen ausreichenden Schutz gegen Exploits darstellen.
Siehe auch:
Bei vielen Nutzern ist die Verunsicherung entsprechend groß, sie aber können bei Intel in einer auf der Support-Seite veröffentlichten Liste checken, ob auch ihr Prozessor betroffen ist.
Betroffene Intel-Produkte:
- Intel Core i3 Prozessor (45nm und 32nm)
- Intel Core i5-Prozessor (45nm und 32nm)
- Intel Core i7 Prozessor (45nm und 32nm)
- Intel Core M Prozesso-Familie (45nm und 32nm)
- 2. Generation Intel Core Prozessoren
- 3. Generation Intel Core Prozessoren
- 4. Generation Intel Core Prozessoren
- 5. Generation Intel Core Prozessoren
- 6. Generation Intel Core Prozessoren
- 7. Generation Intel Core Prozessoren
- 8. Generation Intel Core Prozessoren
- Intel Core X-Serie-Prozessor-Familie für Intel X99- Plattformen
- Intel Core X-Serie-Prozessor-Familie für Intel X299-Plattformen
- Intel Xeon Prozessor 3400-Serie
- Intel Xeon Prozessor 3600-Serie
- Intel Xeon Prozessor 5500-Serie
- Intel Xeon Prozessor 5600-Serie
- Intel Xeon Prozessor 6500-Serie
- Intel Xeon Prozessor 7500-Serie
- Intel Xeon Prozessor E3 Familie
- Intel Xeon Prozessor E3 v2 Familie
- Intel Xeon Prozessor E3 v3 Familie
- Intel Xeon Prozessor E3 v4 Familie
- Intel Xeon Prozessor E3 v5 Familie
- Intel Xeon Prozessor E3 v6 Familie
- Intel Xeon Prozessor E5 Familie
- Intel Xeon Prozessor E5 v2 Familie
- Intel Xeon Prozessor E5 v3 Familie
- Intel Xeon Prozessor E5 v4 Familie
- Intel Xeon Prozessor E7 Familie
- Intel Xeon Prozessor E7 v2 Familie
- Intel Xeon Prozessor E7 v3 Familie
- Intel Xeon Prozessor E7 v4 Familie
- Intel Xeon Prozessor Scalable Familie
- Intel Xeon Phi Prozessor 3200, 5200, 7200 Serie
- Intel Atom Prozessor C Serie
- Intel Atom Prozessor E Serie
- Intel Atom Prozessor A Serie
- Intel Atom Prozessor x3 Serie
- Intel Atom Prozessor Z Serie
- Intel Celeron Prozessor J Serie
- Intel Celeron Prozessor N Serie
- Intel Pentium Prozessor J Serie
- Intel Pentium Prozessor N Serie
Der Chiphersteller erläutert, dass Besitzer dieser Chips auf Updates überprüfen sollten, diese kommen in der Regel vom jeweiligen Hardware-Hersteller. Intel schreibt außerdem, dass man mit Hochdruck an der Entwicklung und Verteilung von Updates für Intel-basierte Systeme (PCs und Server) arbeitet, um alle Exploit-Varianten mit Gegenmaßnahmen anzusprechen.
Bis zum Ende der ersten Januar-Woche sollen mehr als 90 Prozent aller in den vergangenen fünf Jahren erschienen CPUs ein entsprechendes Update bekommen. Dazu kommt, dass auch Betriebssystemanbieter, Cloud-Dienst-Provider und Hardware-Hersteller ihrerseits Gegenmaßnahmen entwickeln und anbieten, das sollte unter dem Strich einen ausreichenden Schutz gegen Exploits darstellen.
Siehe auch:
- Benchmarks: So wirkt sich der Meltdown-Patch auf die Leistung aus
- Meltdown und Spectre: So überprüft man Windows-Systeme auf Schutz
- Fast alle PCs betroffen: Schwere Lücken erschüttern die Hardware-Welt
- Intel-Prozessoren: Nächste Security-Katastrophe ist im Anmarsch
- Microsoft mit Notfall-Patch für CPU-Sicherheitslücken
- Metdown & Spectre: Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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