Windows 10: Neues AutoPilot-Feature nimmt Admins künftig Arbeit ab

Mit einem Windows AutoPilot genannten Feature will Microsoft die Ein­rich­tung von Arbeitsplatzrechnern künftig deutlich erleichtern. Statt den Rechner wie bislang üblich von einem Systemadministrator einrichten lassen zu müssen, soll dies über ... mehr... Windows 10, Windows, Leak, Windows Technical Preview, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 10 Preview, Build 10151, Windows 10 Build 10151 Bildquelle: Microsoft-News Windows 10, Windows, Leak, Windows Technical Preview, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 10 Preview, Build 10151, Windows 10 Build 10151 Windows 10, Windows, Leak, Windows Technical Preview, Windows Threshold, Threshold, Windows "Threshold", Windows 10 Preview, Build 10151, Windows 10 Build 10151 Microsoft-News

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Am Ende funktioniert es eh nur in 50% aller Fälle bei 08-15PC ohne spezielle Software. Und Intune wollen wir uns nicht antun in der Firma. Aber die Idee ist nett.
 
@Tomato_DeluXe: davon musst eh bei jeder ach so tollen Neuerung ungeachtet wer über was das behauptet ausgehen in der IT :D Laborverhältnisse gibt es halt in der freien Wildbahn nicht. Aber sind es nicht die Herausforderungen an denen wir ITler wachsen? OK manchen Stress sollte man schon vermeiden wenn möglich.
 
"....Dies schließt auch die maßgeschneiderte Installation von Office 365 und anderen Apps mit ein oder ein automatisiertes Upgrade von Windows 10 Pro auf Windows 10 Enterprise. " Und da is dann auch schon das vermutlich größte Problem, wer arbeitet denn ernsthaft im Büro mit irgendwelchen Apps? wir haben so viel Software die da mit installiert und angepasst werden muss, ich verwende dafür nen OPSI, is zwar auch limitiert in den Funktionen aber prinzipiell geht alles was man irgendwie per cmd installieren lassen kann.
Zumal auch eh jeder Rechner durch die IT geht also wieso soll der Mitarbeiter sich da erst anmelden um den neuen PC einzurichten?
 
@jann0r: noch arbeitet keine Firma mit Apps... aber in 5-10 Jahren...
ich würde drauf wetten!

wobei ich mit nicht sicher ob man in dem Fall explizit Store Apps meint oder ob auch normale Applikationen möglich sind <= wo wäre das Problem?
 
@baeri: auch in 5-10 Jahren arbeiten die Firmen nicht ausschließlich mit Apps.. denk mal an Eigenentwicklungen. hab schon die wildesten konfigurationen gesehn,
 
@jann0r: wer spricht denn von ausschließlich... außerdem die Applikationen welche wir in der ist Abteilung für unser Unternehmen ausrollen werden ab September 2017 als Universal Apps ausgerollt (über einen internen Sidestore)

aber hier ist Mal wieder geballte Unwissenheit unterwegs...

ach... und ja, unser Unternehmen ist kein Hinterhof Unternehmen :-)
 
@baeri: ist ja schön, dass ihr Universal Apps gebaut habt oder nutzen könnt. Die Applikationen auf die wir händlerseitig angewiesen sind, sind teilweise noch 16 Bit Kram den wir trotz Virtualisierung und allen möglichen Tricks trotzdem nicht als "Windows App" umsetzen können. Außerdem wird das solange nicht anlaufen, bis der gewöhnliche User einen Vorteil im "Microsoft Store" sieht und das Upgrade auf Enterprise nicht mehr notwendig ist, um den Scheiss vernünftig zu provisionieren in der AD.
 
@baeri: das freut mich für dein Unternehmen, aber bei uns gibt's zig andere Anwendungen welche zt noch mit irgendwelchen config Dateien angepasst werden.. Was das mit gebalter Unwissenheit zu tun hat musst du mir dann aber auch noch mal erklären.
 
@jann0r: Mit Apps können auch Desktop Programme gemeint sein. Es gibt auch schon im Windows Store Desktop Programme.
 
@jann0r: im video wird gesagt das man auch Programme verteilen kann.
Das Problem an Intune ist allerdings das man momentan nur "MSI" Files darüber verteilen kann,
sobald man eine exe hat oder ein selbst erstelltes skript funktioniert es nicht mehr.
 
@la_Tensor: Für *.exe-Setups gibt es (auch kostenlose) Aufzeichnungsprogramme, die aus den Deltas aus Vorher und Nachher ein MSI machen. In vielen *.exe-Dateien stecken sogar bereits MSIs drin, müssen nur entpackt werden. Für einen erfahrenen Admin kein Problem. Und wer bisher SW über GPOs verteilt hat, mußte sich sowieso damit befassen, auch ohne Intune.
 
@jann0r: ich denke mal, der AutoPilot schließt nicht aus, dass du hinterher trotzdem noch per SW Verteilung deine eigenen Apps auf den Rechner bügelst.
Und bei uns geht der neue Rechner nur insofern durch die IT als dass der Kollege mir mailt, dass ich mir mein neues Gerät abholen kann. Und dann gibt es den Karton in die Hand gedrückt, man wackelt an einen freien Platz, bevorzugt noch einen mit Kabel und dann wird per PXE Boot das Basisimage draufgespielt und danach dann per Softwarecenter der Rest....
 
"Der Endnutzer meldet sich mit Firmen-Email Adresse und Passwort bei Microsofts Cloud-Dienst Azure Active Directory (AD) an."
Totgeburt...
 
@weyoun3000: stimme ich voll zu. Bis zu diesen Absatz dachte ich: hey klingt ja nett. Aber ab der Azure AD - Geschichte ist es wieder Mist, weil es für viele unserer Kunden aus den Soho-Bereich nicht lohnt. Schade weil es für Enterprise-Kindern bereits genügend Lösungen gibt.
 
@K-Ace: was genau lohnt sich nicht? Sollte man für 20 Mitarbeiter lieber einen Exchangeserver aufsetzen oder doch eher O365 nutzen? Und dann hast du eh dein AAD.
 
@scar1: die Kosten für den Exchange sind nicht so hoch wenn man die Laufzeit beachtet. So ne Exchange Installation läuft dann schon Mal so lange wie der Exchange supportet word. Vor allem heutzutage in ner VM wo er auch Hardwaregenerationen überlebt
 
@K-Ace: was planst/kalkulierst du da? Hardware/Ausfallsicherheit/Hochverfügbarkeit, Implementierung, Verwaltung, Support, Officeprodukte? Ist das machbar für 2500EUR/Jahr?
 
@K-Ace: Ein lokaler Exchange ist für kleine und mittelständische Unternehmen nicht mehr zeitgemäß.

Abgesehen von den ganzen Zusatzkosten (Hardware, Verwaltung, CALs, Backups, etc.) bietet er auch gerade im Bereich der Spam-Abwehr viele viele Nachteile.

Ich sehe das bei einem Kunden, der unbedingt einen lokalen Exchange will. Quasi alles was an "neuen" Trojaner-Mails aufkommt prasselt erstmal ungehindert durch, trotz Firewall und Einbindung einiger RBLs.

Bei Office 365 mit einer Analyse-Bandbreite von Millionen Postfächern haben diese Emails eine Chance die gegen 0 geht.

Und wenn man das "kleinste" O365-Paket nimmt (~3 Euro / Postfach und Monat mit 50 GB), dann kommt ein 20 Mann Betrieb auf läppische 700 Euro im Jahr. Das kosten dich bei Eigen-Betrieb schon allein die Backupbänder.
 
@weyoun3000: entspricht nicht unbedingt der realität
 
@weyoun3000: dir ist aber schon klar, dass die azure Cloud der 2. größte Cloud Dienst mach s3 ist!?

ich kenne viele Firmen welche auf o365 setzen, warum nicht auch auf ad?
=> bisher noch nicht sehr spannend... aber ab jetzt!?

totgeburt ist eine Aussage von jemanden welcher es gegen einen Milliarden Konzern behaupten will sehr NAIV oder nicht?

wer Google (oder auch Bing) als Standard Suchmaschine eingestellt hat, kann auch einen Cloud Dienst nutzen :p
 
Ähm, hört sich irgendwie nach Gruppenrichtlinien und SCCM an
 
Systemverwaltung über die Cloud... richtig, das war natürlich dringend notwendig.

Wir brauche alle neue Einfallstore in unseren Unternehmen, und ach ja, niemand würde niemals nicht auf die Idee kommen, für sowas Exploits zu entwerfen.

Zuhause merkt das eh sofort jeder, wenn seine Anwendungen fremdkonfiguriert werden.
 
@RalphS: Richtig ! Lol
 
@RalphS: Es gibt schon Anwendungsgebiete in denen sowas sehr sinnvoll sein kann. Z.B. wenn einem Außendienstler die Kiste verreckt und er sich einfach im nächsten Laden eine Kiste holen kann die sich auch draußen selbstständig installieren kann.
Wie gut das umgesetzt ist steht natürlich auf einem anderen Blatt, aber die Theorie dahinter ist gut.
 
@Johnny Cache: Und das kann dann nicht über VPN bewerkstelligt werden? Ach halt, dafür sind Außenmitarbeiter ja zu blöde. Sorry.
 
@RalphS: Ich gehe davon aus daß das über DirectAccess realisiert wird, aber was genau versuchst du mit der Aussage zu sagen?
 
@RalphS: VPN bringt dir nichts für die Anwendung von "Computer-Policies", diese werden vor dem Login abgefragt, wenn die VPN Verbindung noch gar nicht steht.

In der heutigen Zeit (Homeoffice, externe Mitarbeiter, 100% Außendienstler) ist eine Cloud-Verwaltung nur "logisch".

Cloud-Verwaltung bedeuted aber nicht, dass man keine "lokalen" DCs mehr haben kann, kann man auch als Hybrid betreiben.
 
@dognose: Okay, da ist was dran.

Aber deswegen weich ich doch nicht mein Netzwerk noch weiter auf. Ich seh ja ein, daß eine zentralisierte Verwaltung in "überall erreichbarer" Form "logisch" ist. Leugne ich auch gar nicht.

Denn wenn "ich" da übers freie Internet ran kann, dann kann da jeder andere auch ran, und an dieser Stelle ärgert das nicht nur mich als Admin, sondern den oder die betroffenen Mitarbeiter gleich mit.
 
tolle idee, lokale administration über die cloud. jann ja njxhts schiefgehen mut so einer cloud...... http://winfuture.mobi/news/98342
 
Ich melde hier und jetzt schon mal Bedenken wegen der Datensicherheit an.

Ja, ich weiß, ich gehöre zu einer aussterbenden Rasse, aber gerade von Außendienst Mitarbeitern sind die Kisten gespickt mit teuren Programmen und sensiblen Kundendaten, meistens noch ohne Adminstrationsrechte. Wie soll das gehen? Wer greift die Daten wann und wo ab? Wie grenzenlos ist das Vertrauen der Nutzer? Dem eigentlichen Bediener der Kiste traut man nicht zu "Sarkasmus an- das Hintergrundbild zu wechseln" aber den Rechner über mehrere Server, die man nicht kennt, automatisch einrichten.
Irgendwie passt das doch nicht zusammen.
VPN-Tunneling, Fernwartung, Cloud wie lange traut man dem? Na bis zum Supergau.
Manchmal wird der Supergau totgeschwiegen, totgeredet, aber das ist ein anderes Thema

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Jetzt mal ehrlich. Alle Rechner hängen unbeobachtet im Netz. Jeder ist heute online. Jeder Kühlschrank funkt unkontrolliert nach Hause. Bei den Rechner geht noch der Monitor aus, was macht die Kiste dann? (Geht im Kühlschrank das Licht aus, wenn die Tür zu ist? Man weiß es nicht) Avira kostenlos, dümpelt nutzlos vor sich hin, die Windows Updates ausgeschalten, Java, Flash etc von letztem Jahr, aber alle lamentieren, wenn ein neuer Trojaner die Festplatten verschlüsselt. Sowas.

Ich bin mit der XP-Kiste gar nicht im Internet (alle Passwörter im Firmennetzwerk natürlich auch gleich etc) aber immer online.

Wer erklärt den Leuten endlich mal, das ein in einer Parklücke geparktes Auto, am Straßenverkehr teilnimmt, ebenso ist ein an das Internet angeschlossener Rechner online und immer einer potenziellen Gefahr ausgesetzt.
 
Unsere Rechner richten sich dank SCCM schon quasi selbstständig ein - ganz ohne Cloud.
 
Fazit: Microsoft versucht, mehr Leute in die eigene Cloud zu drängen.

Die Grundeinstellung von Windows haben sie ja bisher noch niemals gescheit hinbekommen, der neue Dients wird zumindest daran nichts ändern. Er wird dank Microsoft-Konto lediglich die Abhängigkeit von Microsoft verstärken und einen Wechsel zu anderen System weiter erschweren.
 
Uuuund die nächste Klagewelle von "Deployment-Software-Anbieter" wird kommen.

"Mit dem Einbau im System verschafft sich Microsoft hier durch seine Marktpositionen einen Vorteil", vgl. Browser / Antiviren Diskussion.
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