Microsoft schließt die größte Übernahme seiner Geschichte ab

Der Software-Konzern Microsoft konnte jetzt die größte Übernahme seiner Firmengeschichte abschließen. Das auf den Business-Bereich ausgerichtete Social Network LinkedIn wurde für einen Betrag von 26,2 Milliarden Dollar gekauft. ... mehr... Microsoft, Microsoft Corporation, Ceo, Satya Nadella, Linkedin, Reid Hoffman Bildquelle: Microsoft Microsoft, Microsoft Corporation, Ceo, Satya Nadella, Linkedin, Reid Hoffman Microsoft, Microsoft Corporation, Ceo, Satya Nadella, Linkedin, Reid Hoffman Microsoft

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Wahnsinn, wenn ich bedenke wofür man dieses Geld verwenden könnte. Man könnte viele Menschen retten oder ernähren, die nichts für ihr leiden können.
 
@Gothie: Die gleiche Frage könntest du jedem stellen der sich ein iPhone oder Galaxy kauft. Für die 800-1000 EUR könntest du in Afrika mit einer ganzen Familie ohne Probleme 5 Jahre überleben ohne Hunger leiden zu müssen!
 
@BartHD: MS hätte also locker Afrika für 5 Jahre ernähren können wenn deine Zahl stimmt
(26.200.000.000 / 1000) * 5 = 1.310.000.000 Kranke Welt!
 
@knallermann: Deine Rechnung hat ein Fehler.
Die EZB pumpt Monatlich 80 Milliarden in den Markt ab April dann noch 60 Milliarden. Und dass alles nur damit dass fragile Finanzsystem nicht kollabiert. Das ist krank!
 
@Gothie: Nur weil Microsoft das Geld für LinkedIn ausgegeben hat ist es ja jetzt nicht weg. Es steht den neuen Eigentümer nun frei dieses Geld für humanitäre Hilfe einzusetzen. Der Kauf von LinkedIn verursacht jetzt auch keine neue Hungersnöte oder Kriege. Es ist auch nicht die Aufgabe vom Microsoft Menschenleben zu retten.
 
@DrEmmettBrown: Das zweifle ich ja auch nicht an, dass einer von den Profiteuren eine humanitäre Veranlagung hat, doch leider ist meist die Raffgier größer.
 
@DrEmmettBrown: Nein, das macht Bill Gates schon.
 
@Gothie: Mich persönlich stört es viel mehr, wenn meine Steuergelder für Kriegsmaterial und Überwachung der Menschen ausgegeben wird anstelle von Hilfsprogrammen. Das ist leider eine traurige Realität in grossen Teilen dieser Welt.
 
@Gothie: Man könnte damit eine neue Smartphone-Abteilung gründen, was viel sinnvoller wäre, als LinkedIn zu übernehmen. Von Spenden an fremde Menschen halte ich nichts und habe ich auch noch nie gemacht. Ich habe aber zuletzt eine höhere dreistellige Summe für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses gespendet. Wenn die Regierung das Geld, das sie als Entwicklungshilfe spendet, für die deutsche Infrastruktur aufgeben würde, ginge es unserem Land auch besser!
 
@regulator: Spende ungleich Entwicklungshilfe. Aber das sind wohl Unschärfen, die im randständigen Sumpf nicht mehr wahrgenommen werden können.
 
@Zumsl: Es ist doch völlig unerheblich, wie das heißt. Ich wohne in einer Großstadt und vor meiner Haustür fährt die Straßenbahn montags bis freitags im 10-Minuten-Takt, samstags und sonntags im 15-Minuten-Takt. In etwas ländlicheren Regionen fährt samstags stündlich ein Bus, ab 20 Uhr und sonntags nicht mal das, sondern nur ein Anrufsammeltaxi, das man 30 Minuten vor Abfahrt bestellen muss! Für einen ordentlichen Nahverkehr außerhalb der Ballungsgebiete wird also kein Geld in die Hand genommen, aber für die sogenannte Entwicklungshilfe für Mali oder andere ist Geld da! Da stimmt was nicht! Das eigene Land muss immer Vorrang haben. Wenn im eigenen Land alles blüht und gedeiht, kann man darüber nachdenken, welchen Ländern man helfen kann und was man dafür bekommt.
 
@regulator: Nein, das eigene Land beschriebt keine Grenze der Menschlichkeit, des plan- und verantwortungsvollen Handels und der Empathie.
Kannstenichvastehn, wa, kannstekannstekannstenichwa? Schenkelklopf.
Rest spar ich mir.
 
@Gothie: dir ist aber schon klar... dass dieses Geld nur durch solche "Umverteilungen" überhaupt erst in solchen "Mengen" existiert!?

=> Und abgesehen davon (ich selbst unterstütze auch n paar bedürftige), aber ich kenne viele Geschichten in denen Arme Länder unterstützt wurden (z.B. Traktoren gebracht wurde und Felderwirtschaft beigebracht...) und die Armen Länder haben das für ne Kurze zeit angenommen und dann versucht alles zu Geld zu machen (Traktoren Verkauft...)
>Damit will ich nicht sagen, dass es Falsch ist denen zu Helfen!... aber ich habe eine klare Meinung dazu WIE man Hilft... Und einfach n paar MRD irgendwo hinzuschieben bringt garnix <- es schadet eher noch!
 
@Gothie: Ja, man könnte überall Geld für irgendetwas besseres verwenden, nur fallen mir da 3 Punkte ein. 1) Ist es wirklich so, dass man mit Geld überall helfen kann und das dieses Geld auch sinnvoll ist? Nehmen wir mal so das typische Afrikanische Dorf, was man sich da so vorstellt, da Tonnenweise Reis hinzuliefern, mag kurzfristig gut und richtig sein, langfristig ist das aber ein Katastrophe.
2) Ist das überhaupt gewollt? Ich habe häufig den Eindruck eher nicht.
3)Mit diesen 26 Mrd $ macht MS wenigstens noch irgendwas. Laut Zahlen die ich auf der FAZ gefunden habe, liegt das Privatvermögen weltweit bei ca. 135 Billionen Euro im Jahr 2014. Dieser Wert ist ungefähr genauso groß, wie sämtliche Staatsschulden, dem Wert sämtlicher börsennotierten Unternehmen und dem Wert sämtlicher Wirtschaftsleistungen aller Staaten. (Gut, dieses Vermögen ist nicht gleichmäßig verteilt, aber das ist ein anderer Punkt).
Das meiste dieser 135 Billionen dürfte dabei auch noch "totes Kapital" sein, schätze ich mal so. Zwar nicht gerade auf einem Sparbuch, es wird eben auch nicht für Investitionen u.Ä. verwendet, sondern dient höchstens dazu noch mehr Vermögen zu generieren.
Ich bin zwar kein Kommunist oder so, "nehmt denen das Geld weg!", aber dennoch wäre diese Summe für mich schon irgendwie der Punkt um "die Welt besser zu machen".
 
@Lastwebpage: Ich meine mal irgendwo gelesen zu haben, dass es genügend Firmen gibt, die Nachrungsmittel ohne Ende in die ärmsten Länder schicken, so dass es sich für die dort ansässigen Bauern nicht mehr lohnt selbst die Lebensmittel auf Feldern anzubauen, da die importierten Waren günstiger sind.

Anstatt jetzt noch mehr Hilfsgüter in die Länder zu schicken, sollte man lieber diesen Firmen das Handwerk legen und denen verbieten, die Waren in die Länder zu verschicken.
Stattdessen sollte man eher versuchen, den Menschen dabei zu helfen sich wieder selbst versorgen zu können. Aber das wird sicherlich nicht passieren, weil diese Konzerne einfach zu gross und zu mächtig geworden sind.
 
@Manny75: Das sind aber teilweise nicht nur die Konzerne selber, sondern z.B. auch Subventionen der EU in irgendwas, irgendwelche Handelsverträge, die andere Länder bevorzugen usw.
Da sind wir dann wieder bei Punkt 2, ich habe die Befürchtung, da ist einiges bewusst so gewollt oder man drückt bewusst beide Augen zu.
 
@Lastwebpage: Das ist garantiert so gewollt, aber auch nur solange die reichen Länder und Firmen daraus Gewinn ziehen können.
 
@Gothie: Geld hilft sicherlich helfen, aber Geld allein hilft (auf Dauer) wenig bis gar nichts.
Ich halte es für Unsinn, Geschäfte mit Spendengebaren in einen Topf zu werfen. Zumal MS durchaus sozial engagiert ist.

Abgesehen davon geht es bei Geschäften in dieser Größenordnung nicht um direkt verfügbares Geld. Dei Summe ist dort nur ein Bemessungswert. Gehandelt wird mit Unternehmensanteilen, Wechseln und Optionen. Üblicherweise sind daran noch Bedingungen geknüpft, um die dadurch mögliche Einflussnahme auf das Unternehmen kontrollieren / einschränken zu können.
 
@Gothie: Was die Ernährung betrifft: Wer Kinder in die Welt setzt ohne eine Lebensgrundlage zu haben, gehört bestraft.
Betrifft ja in erster Linie Afrika. Dummheit muss man nicht auch noch fördern.
 
@LastFrontier: Soll man deine Aussage jetzt so verstehen, dass alle Afrikaner, die tagtäglich ums überlegen kämpfen und ein Familie haben, zusätzlich noch bestraft werden sollen? Und desweiteren, bezeichnest du diese Menschen auch noch als Dumm?
 
@Manny75: Nun mal aber tacheles: wer kein Auskommen (Arbeit) hat und planlos Kinder in die Welt setzt, obwohl er eigentlich weiss, dass er sie nicht ernähren kann, hat in meinen Augen einen Knall und gehört Zwangssterilisiert.
Es kann nicht sein, dass die einen fürs Vögelvergnügen der Anderen aufkommen müssen.
 
@LastFrontier: Das ist so nur die halbe Wahrheit. Aus Sicht der jeweiligen Familien sind viele Kinder ja vielleicht sogar sinnvoll. Diese gehen irgendwo irgendwas Arbeiten und tragen damit zum Familienunterhalt bei. Das Problem entstehen doch erst dann, wenn eine große Anzahl der Bevölkerung so denkt.
 
@Gothie: Wieviel tust du für arme Menschen?
 
@FuzzyLogic: Zu wenig weil ich auch zu wenig habe, und Du?
 
@Gothie: Ebenfalls zu wenig. Habe selbst auch nur 1,5k netto. Trotzdem wäre es eine Ausrede zu behaupten, ich täte nichts weil ich selbst zu wenig habe. Viele Menschen teilen nur was sich über haben. Aber selbst zu verzichten um es anderen zu geben, das ist wahre Größe. Ich hoffe dass ich das auch mal schaffe.
 
@Gothie: Das ist eine Milchmädchenrechnung. So wie: Jetzt habe ich mir den Ferrari nicht gekauft, daher habe ich jetzt 150 000€ für meinen Spaß zur Verfügung...

Geld wird nicht locker gemacht ohne Grund - Menschen helfen und der Allgemeinheit schenken ist nun mal in der Wirtschaft kein wirklicher Grund.
 
Das Geld hätten sie auch in einem großen Ofen verbrennen können. Die wärme die durch diesen Vorgang entsteht, hätte wenigstens einen nutzen.
 
@JacksBauer: Bin auch mal gespannt, ob sich hier nicht die Nokia-Geschichte wiederholt.
 
@JacksBauer: Ja, Treibhauseffekt ;)
 
Wir können wohl damit rechnen, dass jeder, der eine LiveID hat, demnächst eine Aufforderung bekommt, seinen Account bei LinkedIn zu bestätigen. Insbesondere natürlich, wenn man den Account auch auf der MS-Seite z.B. für Downloads (MSDN, etc.) nutzt.
 
@1ST1: OCCCHHH NÖÖÖÖ.... bitte nicht noch irgendwo eine MS Seite, wo man sich irgendwie anmelden muss. ;) Wenn man 10 verschieden MS Dienste, Foren, Blogs usw. nutzt, muss man sich auch 10 mal verschieden einloggen, teilweise mit Live ID oder teilweise mit EMail. Das mit den Loggins bei Ms empfinde ich nach wie vor als ziemliches Kuddelmuddel bei MS Webseiten und Diensten.
 
@Lastwebpage: War schon bei Skype eine Katastrophe. Wenn man sich wie gewohnt nur mit dem Skype Namen eingeloggt hat, war die 2 Faktor Authentifizierung nicht aktiv. Mit dem MS-Mail Konto schon. Also gabs/gibts da immer noch 2 unabhängige Login-Mechanismen. Deswegen u.a. ja das Chaos mit den ganzen Baidu-Spam-Nachrichten.
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