Microsoft mischt sich in Streit mit Apple ein und verteidigt Epic Games

Das Redmonder Unternehmen Microsoft hat sich in den Streit zwischen Apple und Epic Games eingemischt und den iPhone-Hersteller kritisiert. Neben Fort­ni­te hat Apple noch weitere Apps von Epic Games gesperrt. Auch die Unreal Engine könnte damit bald nicht mehr verfügbar ... mehr... Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Getty Images / Microsoft Presse

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Weil also die Unreal Engine auch für andere Entwickler wichtig ist, soll es für Epic nun keine Konsequenzen haben, dass sie sich nicht an Apples Richtlinien gehalten haben? Wenn dann sollte sich MS hier doch an Epic wenden, da ihnen die Konsequenzen für ihr Handeln ja offensichtlich egal waren. Sie hätten auch die Konsequenzen für Entwickler, welche die Unreal Engine nutzen, bedenken müssen.
 
@ITfreak09: Epic ist halt nicht Amazon.
Bei denen hatte Apple kein Problem nur 15% statt 30% zu kassieren.
https://www.macrumors.com/2020/07/30/apple-halved-app-store-fee-amazon-prime-video/
 
@Fropen: Von den 15% kann jeder im AppStore (ab dem 2. Jahr) profitieren, die gelten für Abos. Die Käufe in Fortnite sind keine Abos.
 
@Islander: nur das Amazon schon im ersten Jahr nur 15% abgeben muss. Gleiche Regeln für alle, von wegen. Manche sind halt schon immer gleicher als andere. George lässt grüßen.
 
@Fropen: Ja, das war wohl 2016, als Apple unbedingt Amazon auf seiner Plattform wollte. Ob das am Ende auch wirklich so war, wissen nur Amazon und Apple, und die schweigen beide. So oder so hat es nix mit Epic zu tun, die Kommissionen von Käufen und Abos sind unterschiedlich.
 
@Islander: es belegt dass Apples Aussage, alle werden gleich behandelt, Quatsch ist.
 
@Fropen: nee, es beweist nur das die nicht noch so nen Deal wollen.
 
@Fropen: Nein, es legt nahe (von Belegen sind wir mit einer nicht bestätigen EMail noch entfernt), dass die Aussage vor vier Jahren vielleicht Quatsch war. Wie sieht's denn in der Gegenwart aus?
 
@Islander: die E-Mails wurden bei der Kongressanhörung von Apple bzgl. wettbewerbswidrigem Verhalten vorgelegt. Von nicht bestätigt, würde ich da nicht reden.
Und Amazon ist nicht der einzige der keine 30% abdrücken muss
https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-04-01/apple-lets-some-video-apps-sell-shows-without-taking-30-cut
 
@Priest: sieht nicht so aus
https://www.bloomberg.com/news/articles/2020-04-01/apple-lets-some-video-apps-sell-shows-without-taking-30-cut
 
@Fropen: Du hast es in deinem Link vielleicht überlesen: "It's unclear if the reduced subscriptions cut was part of the final terms of the agreement". Wie gesagt, (noch) nicht bestätigt.
 
@Islander: es muss nicht Teil der abschließenden Übereinkunft sein, um zu widerlegen, dass Apple bereit ist für manche Sonderkonditionen zu machen.
Wenn alle gleich behandelt würden, hätte es nie zur Disposition stehen dürfen.
 
@ITfreak09: Wobei Epic Games und "Epic Development" schon unterschiedliche Geschäftsfelder sind. Hier werden dann große Firmen deutlich benachteiligt, weil wenn eine Sparte einen Fehler macht, dann wird der komplette Konzern behindert.
Die Folge müsste dann sein, dass jeder Konzern mit exklusiven Entwicklungsaccounts pro Anwendung arbeitet. Dann gibt es beim Beispiel von Microsoft nicht nur den Entwickler Microsoft bei Apple, sondern den Entwickler Microsoft Office Word Team, Microsoft Office Excel Team, Microsoft OneDrive Team usw.. Entsprechen steigen natürlich dann wieder die jährlichen Einnahmen für die Entwickler-Accounts.
 
@floerido: Am Ende ist und bleibt es aber ein Unternehmen. Und ja, wenn ein Teil dieses Unternehmens einen Fehler macht... Bzw. in diesem Fall ist Epic Games das Unternehmen und Epic Development ein untergeordneter Teil von diesem. Da auch die ganze Aktion offensichtlich von Epics CEO iniziert ist, haftet natürlich das gesamte Unternehmen.
 
Bei allem Monopolmissbrauch, allen Datenschutzproblemen und all den proprietären Schnittstellen, kann man Microsoft zumindest zugute halten, dass ein Windows-Nutzer noch selbst darüber entscheiden darf, welche Software er auf seinem Gerät ausführt. Im Gegensatz zu Apple. Bei Windows Phone war das vermutlich nicht der Fall, aber dieses proprietäre OS ist zum Glück tot.
 
@dpazra: Das stimmt nicht so ganz. Der Windows Defender verbietet dir auch bei false positives oefter mal den Zugriff und man muss erst umstaendlich rumkonfigurieren damit es geht.
 
@nemesis1337: Dafür habe ich mit Windows zum Glück zu wenig zu tun um diese Erfahrung selbst zu machen, aber so wie ich die Antwort verstehe, kann man das ja umstellen, selbst wenn es umständlich ist.

Ein iPhone kann man nicht umstellen. Der Zwang sich auf Apple-zugelassene Software zu beschränken ist permanent und unabstellbar gegeben solange man ein iOS-Gerät nutzt.
 
@nemesis1337: Aber letztendlich geht es.
 
@dpazra: Bei Windows Starter Edition und ein paar anderen Versionen war man gezwungen den Store zu nutzen.
 
@divStar: Ich hatte das mitbekommen, dass es eine S-Edition von Windows 10 mit diesem Problem gab, aber auch (und ich habe es auch gerade nochmal auf Wikipedia nachgeprüft, dass meine Kenntnisse nicht veraltet sind), dass das aufgegeben wurden und es nur noch einen S-Modus gibt, der vom Endnutzer ohne Mehrkosten abgeschaltet werden kann.

Wenn Apple ihr Zwangs-DRM irgendwann auch abschaltbar gestaltet, dann erübrigt sich dieser Kritikpunkt auch bei Apple. Aber bis dahin ist Apple von allen Anbietern von Handheld Computern auf dem Massenmarkt, derjenige der seine Kunden am striktesten bei der Wahl seiner Anwendungen einschränkt.
 
@dpazra: sie sind halt so - aber sie haben kein Monopol auf dem Smartphone-Markt.
 
@divStar: Die Starter Edition kann kostenlos und ganz offiziell in eine normale Version umgewandelt werden. Ist sogar ausführlich von Microsoft dokumentiert.
 
@dpazra: Windows ist in erster Linie ein Desktop-OS. Da heißt die parallele MacOS und dieses erlaubt ohne Probleme die Installation von Software aus irgendwelchen Quellen.
 
@snoopers: Ich sehe überhaupt nicht, warum ich bei Nutzerrechten ein Unterschied bei dem Formfaktor des PCs machen sollte. Ob der User jetzt einen großen PC hat, der unter dem Tisch steht oder einen kleinen PC, der iPhone heißt, als Smartphone kategorisiert wird und in der Hand gehalten wird, er sollte immer selber darüber entscheiden dürfen, welche Anwendungen er auf seinem PC ausführt.

Ich weiß btw., dass auch MS mal ein OS namens Windows 10 Mobile für Smartphones hatte. Das ist dankenswerterweise gescheitert, aber eine kurze Suche zeigt, dass selbst dieses OS Sideloading von Anwendungen zugelassen hat. Es ist laso unter den großen Playern wirklich nur Apple die ihren Usern derart lückenlos vorschreiben, was sie für Anwendungen benutzen dürfen und welche Anwendungen sie ihnen verbieten.
 
@dpazra: Natürlich hast Du Recht hinsichtlich der Unabhängigkeit des Formfaktors.
Auf der anderen Seite zahlte man in der Vor-Mobile-App-Ära wesentlich höhere Preise für Software oder nutzte oft geklaute Versionen. Es ist ja nicht so, als hätte der App-Store nicht einiges verändert wovon Entwickler profitieren. Zudem sind einige Entwickler vermutlich erst durch App Stores groß geworden. Der Erfolg basiert also auf der Infrastruktur die andere anbieten.

Zum Vorschreiben: Es schreibt keiner vor Apple zu nutzen.
Denke an die große Zeit der Nokia oder Sony-Ericsson-Handys. Hinsichtlich geschlossen und proprietär ist diese Zeit nicht zu überbieten. Wir waren es nur aus unserer PC-Zeit gewohnt, nahezu alles mit der Hardware machen zu können. Wären Smartphones also nicht zuerst von Computerfirmen gekommen, sondern von Telefon- oder Unterhaltungselektronikfirmen, hätte sich die Frage nach offen wohl nie gestellt.
 
@dpazra: Noch nie die Mail bekommen, dass sich die Microsoft Bedingungen geändert haben und wenn man nicht zustimmt, die Software - d. h. Windows - nicht mehr verwenden darf?
 
@Lofi007: Nein, die Mail habe ich noch nie bekommen, aber ich nutze privat auch keine proprietären Betriebssysteme. Muss man sich überhaupt zwangsweise mit E-Mail registrieren? Eine kurze Websuche zu lokalen Accounts sagt nämlich etwas anderes. Da wäre E-Mail doch ein ungünstiges Medium für soetwas, ich würde denken, dass es sinnvoller wäre, das direkt im System anzuzeigen, wenn der User es eh schon bootet.

Ich sehe aber auch nicht, was das mit Zwang zur App-Store-Nutzung zu tun hat.
 
@dpazra: Das kannst aber ganz schnell vergessen. Der Defender blockiert auch öfter mal "nicht erwünschte" Software. Und zwar von Microsoft nicht erwünscht.
 
@Klapprechner: Kritikwürdig, allerdings zeigt eine kurze Websuche, dass Defender 1. abschaltbar ist und zweitens Ausnahmen konfigurierbar sind. Bei Android wird die Installation von Drittpaketen per Default sogar blockiert, der Punkt ist, dass man es abschalten kann. Das ist ein Hindernis aber kein Verbot. Das Verbot unerwünschter Apps hast du nur bei Apple.
 
Könnte natürlich sein, dass so ein Schuss auch mal für Apple nach hinten losgeht. Immerhin spielen viele Leute ganz gern auch auf ihren Mobilgeräten, und so eine Sturheit macht die iPhones als Plattform dann nicht zwingend attraktiver.
 
@DON666: nope, Apple kann nicht böse sein... notfalls hat Epic gelitten
 
@DON666: naja... iPhones sind nicht unbedingt zum spielen da. Aber sie haben wohl die finanziell stärkste Kundschaft.
 
@divStar: Darum geht's ja nicht. Ich meinte halt die Kundschaft, die auf den Dingern spielen will. Wenn da dann etliche Titel mangels Unreal Engine wegfallen... Aber das muss Apple natürlich selbst wissen, ist halt ein "Armdrücken" zwischen wirtschaftlich starken Unternehmen, was da grad stattfindet. Da werden durchaus Weichen für die Zukunft gestellt.
 
@divStar: So so, nicht unbedingt zum Spielen da? Und warum hat Apple dann den Reiter "Arcade" im App Store eingefügt?
 
@DON666: Es müsste eigentlich prüfbar sein, wie viele beworbene Titel von Apple Arcade auf die Epic Engine setzen.
 
@floerido: Wer redet von "Apple Arcade"? Ich meine die Spiele, die es "so" in dem Store gibt. Oder haben die das auch schon komplett untersagt? Bin da nicht so auf dem aktuellen Stand bei dem System.
 
@DON666: Apple Arcade wäre halt das ideale Beispiel für "sich selbst schädigen". Man versucht diesen Dienst an die Kunden zu bringen, aber durch die eigene Sturheit wird das Angebot deutlich unattraktiver.
 
@DON666: Wohl weniger. Zum spielen werden überwiegend Androidgeräte verwendet.
Die allerwenigsten kaufen ein iPhone zum zocken.
 
@Klapprechner: Es laufen genug Kids mit iPhones rum, die genau in der typischen Altersgruppe sind, in der halt sehr viel auf Smartphones gespielt wird. Du willst mir jetzt nicht erzählen, dass genau DIE das selbstverständlich zum "Arbeiten" angeschafft haben... Die werden sich Null von den Androidbesitzern unterscheiden. Wäre ja auch unnormal.
 
@DON666: Man weissa aber vorher, dass Apples Geräte und OS (auch bei Laptop/Desktop) eh nur eingeschränkt zum Zocken taugen.
Gezockt wird überwiegend mit Windows und Android.
Wer sich ein iPHone zumZocken holt istz meines erachtens einfach nur ein Proll.
 
Es muss natürlich unterschieden werden zwischen einem Produkt von Epic und Produkten, die auf der Engine von Epic basieren. denn andere, wie MS, haben die UE entsprechend lizensiert und nutzen sie als Teil des eigenen Programms. Streng genommen geht damit Apple auch gegen andere Studios, wie auch die von MS damit vor.
 
@bigspid: Ich denke das Problem haben hier alle, wenn Epic den Zugang zu den ganzen SDKs verliert. Die sind ja in gewohnter Apple-Manier auch alle proprietär, offensichtlich veralngt Apple nicht nur die Kontrolle darüber welche Apps auf den Geräten ihrer Kunden installiert werden dürfen sondern wer überhaupt die Werkzeuge kriegt um Apps zu entwickeln, die prinzipiell auf den Systemen funktionieren können.
 
Wie sehr hier alle Epic feiern, obwohl es ein aggressiver Drecksladen ist, Apple nicht unähnlich.
 
@Kirill: Das hat (zumindest bei mir) nichts mit Epic feiern zu tun. Konzerne feiert man generell nicht, sie sind Finanzkonstrukte deren Hauptzweck die Mehrung des Kapitals ihrer Eigentümer ist.

Aber es macht auch keinen Sinn, sie zu hassen und dadurch zu verkennen, wenn sich die Möglichkeit ergibt an einem Strang zu ziehen. Ich habe nichts davon, wenn Epic Gewinne erwirtschaftet, deshalb ist mir das egal, aber ich habe etwas davon, wenn Epic versucht im eigenen Interesse Distributionsmonopole wie Apples AppStore oder Distributionsfastmonopole wie Valves Steam aufzubrechen, insofern wünsche ich bei diesen speziellen Zielen viel Erfolg.
 
Diese Aussage zur Unrealengine ist so nicht richtig.
Es werden Apps gesperrt oder rausgeworfen, die sich nicht an die Storerichtlinien halten.
Das hat mit der Engine gar nichts zu tun.
Eine App die die Unrealengine nutzt und sich an die REgeln hält, ist weiter benutzbar.

Es wird nur die App gesperrt/entfernt. Nicht Epic an sich.

Davon ab: wer sich in meinem Huas nicht an meine Regeln hält, fliegt auch raus, Punkt.
 
@Klapprechner: nur das Epic auch den Zugang zu den Entwicklertools verliert, d.h. sie können die Engine nicht mehr auf neue Versionen anpassen
https://t3n.de/news/apple-schmeisst-epic-raus-alle-1312457/

Hausregeln haben auch Grenzen, vor allem wenn sie den Wettbewerb verhindern. Hausrecht steht nicht über dem allgez Gesetzen.
 
@Fropen: Oh daran habe ich gar nicht gedacht. Aber- welches allgemeine Gesetz gibt dir denn das Recht auf Zugang zu einer Dienstleistung?
Wenn dich jemand aus seinem Laden schmeisst weil du dich nicht an seine Regeln hältst, kannst auch nix dagegen machen.
Würde man Epic hier per Gesetz oder Gerichtsurteil Recht geben, hätte das immense Auswirkungen auf die gesamte weltweite Wirtschaft.

Epic will einfach nur Apples Infrastruktur und potenzielle Kundschaft nutzen ohne dafür was abzudrücken. Nicht mehr und nicht weniger. Eine etwas absurde Vorstellung die Epic da hat.
 
@Klapprechner: Das Problem ist wie groß und wichtig der Laden ist. Wenn es nur eine große Kette gibt, dann kann sie dich nicht einfach rauswerfen, weil die Marktmacht zu groß ist.

Und Epic zahlt natürlich für ihren Entwickler-Account jährliche Gebühren, entsprechend haben sie sich auch das Recht erkauft die Infrastruktur zu nutzen. Bei Gratis-Apps wie z.B. WhatsApp reicht diese Gebühr aus um die Infrastruktur-Kosten zu begleichen.
 
@floerido: Epic verlangt auch Gebühren wenn du über deren Store vertreiben willst.
Über die Höhe kann man diskutieren - muss aber die Gebühren hinnehemen die verlangt werden oder es bleiben lassen.
Epic ist von Apples Gebühren ja nicht überrascht - dafür haben sie vorher in einem Vertrag zugestimmt!!!!!!
Die UNreal Engine ist auch nicht kostenlos. Dafür musst auch abdrücken wenn du die nutzt.
Wenn du auf Mautpflichtigen Strecken fährst, zahlst auch die Gebühr die der Betreiber verlangt oder lässt es bleiben. Und da werden auch nicht nur die Betriebskosten abgerechnet, sondern man will ja auch Gewinn machen.
Und wieso dürfen Epic, Sony, MS dafür Sorgen, dass Spiele nur exklusiv auf iherer Plattform vertrieben werden?
Wenn du mit deinem Auto in die Werkstatt fährst und bringst die TEile dann selber mit, muss die dort keiner einbauen. Die Backstube verlangt für die Semmel 15.- Cent - der Bäcker 45 Cent.
Der eine verlangt für Parkplätze Gebühren, der andere nicht.
Bei Aral kostet die Luft 1.-€, bei BP ist sie kostenlos.
Bei MS kosten inApp-Käufe 15% mehr als bei Steam - weil MS höhere Gebühren verlangt (weiss ich von Entwicklern).
Und was Epic in ihrem Store an Gebühren verlangt ist deren Problem und sonst niemanden.
Und Epic sollte mal erklären, warum sie sämtliche Daten aller Spiele die man über deren STore bezieht im Ordner Dokumente -> my Games ablegt. Onedrive sichert diesen Ordner nämlich in der Cloud. Und da kommen ganz schnell mal ein paar 100 GB zusammen. Was soll der scheiss?

Was Epic hier macht ist einfach nur rumtrollen. Da habens zufällig mal einen Blockbuster, machen sich auf einem Vertriebskanal breit und dann proben sie den Aufstand.
Das machen die nicht aus Freundlichkeit gegenüber den Usern, sondern weil sie gemerkt haben dass Apple wohl damit mehr Geld verdient als Epic.
Der korrekte Weg wäre die Mehrkosten durch Apples Gebühren an den Endkunden weitergeben.
Wenn die Spritpreise für die Speditionen steigen, merket man das auch an der Kasse im Supermarkt.

Epic ist ein scheinheiliger Drecksladen der durch Populismus den guten darstellen möchte.
Sowohl Apple als auch Google handeln nach unterschriebenen Verträgen vollkommen korrekt.
Und sowohl Applestore als auch Googles Playstore können da wohl eher auf Epic verzichten als umgekehrt.
300 mio Kids heulen dann halt rum und das wars.
Und das nicht jeder Hinz und Kunz auf Apples iDevices unkontrolliert seinen Mist installieren kann ist auch vollkommen in Ordnung. Dadurch werden nämlich die meisten fragwürdigen Geschäftsmodelle im vornherein abgewürgt.
Wer so ein System nicht will kauft sich einfach kein AppleDingsBums.....
 
@Klapprechner: "Epic will einfach nur Apples Infrastruktur und potenzielle Kundschaft nutzen ohne dafür was abzudrücken."

Auf diesen Satz bezog ich mich, Epic "drückt schon etwas ab". Für den Zugang zu dem Marktplatz zahlt Epic.

Und im Vergleich zu z.B. Gratis-Apps will Apple hier 30%, von einer einfachen Geldtransaktion und Epic zweifelt diese Verhältnismäßigkeit an, neben den Entwicklergebühren zusätzlich diese Menge "abzudrücken".

Diese Verhältnismäßig ist auch meiner Meinung nach anzuzweifeln, eine Kreditkarte darf nur 0,3% nehmen, externe Zahlungsdienstleister für Webseiten nehmen in der Regel etwa 5%.
 
@floerido: Das ist alles belanglos. Epic hat das gewusst bevor sie den Vertrag unterzeichnet haben.
Wo kommen wie denn hin, wenn alle Verträge im Nachhinein plötzlich angezweifelt werden nur weil einem das Geschäftsmodell nicht mehr passt.
Epic wird da jeden Prozess verlieren. Bin ich mir nahezu sicher.
 
@Klapprechner: Du musst aber nicht über Epic verkaufen. Du kannst Epic nutzen, GOG, Steam, oder es selbst hosten und verkaufen.
Das alles geht bei Apple nicht.

Und die Unreal Engine ist ein schlechtes Beispiel. Die kannst du nämlich kostenlos nutzen. Erst ab einer Einnahme von 3.000 US-Dollar erhält Epic 5 Prozent, was pro Quartal bezahlt wird.

"Epic, Sony, MS dafür Sorgen, dass Spiele nur exklusiv auf iherer Plattform vertrieben werden?" Ja das ist mies, genauso wie das Verhalten von Apple.
Niemand sagt das Epic hier er strahlende Held ist, jeder weiß das es beiden Seiten nur ums Geld geht, aber Apple nutzt seine Vormachtstellung aus.
Wenn es ihnen genehm ist sind auch weniger als 30% Beteiligung kein Problem.

"Die Backstube verlangt für die Semmel 15.- Cent - der Bäcker 45 Cent.
Der eine verlangt für Parkplätze Gebühren, der andere nicht.
Bei Aral kostet die Luft 1.-€, bei BP ist sie kostenlos.
Bei MS kosten inApp-Käufe 15% mehr als bei Steam - weil MS höhere Gebühren verlangt (weiss ich von Entwicklern)."
Stimmt genau, und der Kunde kann frei entscheiden wo er hingeht, ob er bereit ist mehr zu zahlen für evtl. bessere Produkte oder Service oder eben nicht. Frei Markt und der Kunde entscheidet. Im Apple-Ökosystem entscheidet Apple.

"Und sowohl Applestore als auch Googles Playstore können da wohl eher auf Epic verzichten als umgekehrt." Apple konnte schon nicht auf Prime Video, Spotify und Netflix verzichten und wenn sich Epic mit Google einingen würde und Apple dann als einziger kein Fortnite
hätte, hätte das durchaus Auswirkungen auf iPhone-Verkäufe.

"Und das nicht jeder Hinz und Kunz auf Apples iDevices unkontrolliert seinen Mist installieren kann ist auch vollkommen in Ordnung."
Der Mist ist auch schon im AppStore. So gut wie Apple behauptet ist seine Überprüfung nämlich nicht.
 
@Klapprechner: Manchmal muss man Betroffener sein, um gegen etwas Klagen zu können, d.h. als nicht Vertragspartner darfst du nicht klagen.
Und eine Klage gegen Apple muss man sich leisten können, da bleiben Schwergewichte wie Intel, Amazon, Facebook, Google und vielleicht Epic.
Du siehst ja wie lange der Prozess zwiscehn Oracle und Google sich zieht.

Wenn ein Gericht Epic recht geben sollte, dann ist es belanglos ob Epic vorher wusste was im Vertrag steht, den rechtwidrige Inhalte gelten dann nicht und dagegen zu klagen ist berechtigt.
Warum darf zum Beispiel Spotify und Netflix sein Abo über seine Webseite verkaufen aber Hey-Mail nicht?
Beide haben keine Bezahloption in der App sondern nur über die Webseite?
 
@Fropen: Oh - ich habe einen Steam-Account bei Apple und GOG und Epic.
Und keiner kommt über den Appstore. Zumindest für MacOS.
Wie das bei iOS aussieht weiss ich nicht. Denn meine Spiele sind nicht geeignet fürs zocken über tablet oder Phone.
Daher interessiert mich das eigentlich auch gar nicht, was die da treiben.
 
@Klapprechner: Wenn es bei Apple mehr als einen Laden gäbe, wäre das wohl weniger problematisch. Aber bei Apple gibt es nur den Apple-Store und in dem sind 60% des App-Umsatzes. Deshalb kann hier das Wettbewerbsrecht zum Zuge kommen, dass zumindest den allgemeinen Zugang der Entwickler zum Ökosystem erlaubt. Für einzelne Apps sieht es nochmal anders aus.
Deshalb wurde Apple auch das Ausperrren der Epic-Entwickler untersagt
https://www.golem.de/news/epic-games-apple-darf-die-unreal-engine-nicht-sperren-fortnite-schon-2008-150453.html
Das Problem ist, dass man Apples Infrastruktur nutzen muss, um auf den iOS-Geräten installiert werden zu können und dann sin 30% Zwangsabgabe und eine vorgeschreibene Bezahlweise durchaus diskussionswürdig.
Stell dir mal vor du könntest auf Windows nur Software aus dem MS-Store installieren und Entwickler müssten auf jeden Fall MS-Entwicklertools nutzen, damit die Software auf dem Rechner installiert werden kann. MS hat schon wegen weniger vor Gericht verloren.
 
@Fropen: Bei MS sieht das etwas ganz andrrs. Da Windoes auf 90% aller Rechner benutzt wird ist hier tatsächlich eine Monopolstellung vorhanden.
Apple dümpelt bei etwa 10% rum.

Und was die Unrealengine betrifft: wenn Epic nur einen Entwickleraccount für alles hat und wegen einer App auch als Entwickler gesperrt wird, würde ich mal sagen: selbst gef......t.

Das ganze Thema zeigt aber auch, auf welch glatten Eis sich Entwickler bewegen, wenn sie sich nicht an Apples Regeln halten.
Und wem das nicht passt, der braucht auch nicht für dieses Knastsystem zu entwickeln.
Ich frage mich ja doch, warum die alle so geil darauf sind ihre Apps ausgerechnet für Apple zu entwickeln.
Scheint ja wohl trotz der 30% ein recht lukratives Geschäft zu sein. Für mich ist das nur ein Versuch an Apples zahlungskräftige und auch zahlungsbereite Kundschaft ranzukommen.
Nicht mehr und nicht weniger.
Undd es ist kein Geheimnis, dass Applekunden nunmal tatsächlich weitaus mehr Umsatz generieren als das gesamte Androidlager.
Google verdient an den Androidlizenzen und der Werbung.
Von Apple gibts keine OS-Lizenzen. Das ist kein frei verfügbares OS. Weder iOs noch MacOS.
Für Win und Android kann jeder etrwas zusamen wursteln. Dem entsprechend sind diese Systeme aber auch für Angriffe, Malware und Schindluder - offen. Weil weder MS noch Google einfach mal so millionen von Dollar in prüfen von Software steckt.
Einerseits sind WIN und Android recht offen, andererseits sind es aber auch die grössten Dreckschleudern.
Bei Apple ist auch nicht alles perfekt. Aber die Chance dort eine Abzockapp untergejubelt zu bekommen ist dort wesentlich geringer.
Und diesen Service lässt sich Apple über diverse Wege auch bezahlen und ist vorvallem ein Verkaufsargument für Sicherheit.
Und das werden Gerichte wohl genauso sehen.
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