Teslas neue Ausparkhilfe sorgt für Blechschäden und Parkplatz-Chaos

Tesla arbeitet schon lange an seinem Autopiloten, die "intelligente" und halbautonome Funktion wird nach und nach verbessert. Der Elektroauto­bauer landet deshalb auch immer wieder in den Schlagzeilen, nun ist es wieder einmal soweit. ... mehr... Logo, tesla, Tesla Motors, Brand, Tesla Model S, Model S, Lenkrad Logo, tesla, Tesla Motors, Brand, Tesla Model S, Model S, Lenkrad Tesla

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Das sind ja teuere(Blechschäden) und gefährliche Beta-Tests.

Die Fahrer müssten für Schäden alle selbst aufkommen(grobe Fahrlässigkeit),wegen Dummheit.
Aber das ist ja für ein Inhaber eines Teslas in der Regel kein Problem.

Tesla müsste das doppelte Schadenssumme zusätzlich als Strafe aufgebrummt bekommen, wegen Täuschung.

Man hat mit dem Wort "Autopilot" geworben und dem Kunden so suggeriert dass das Auto mehr als eigentlich kann.
 
@ibecf: Was stellt man sich aber auch immer vor. Die Verblendung ist inzwischen auch nicht schlecht. Ist wie mit Künstlicher Intelligenz die auch bei weitem dümmer ist als in Hirngespinsten hochgeschaukelt wird. Es mangelt weiter an Bildung und Aufklärung.
 
@ibecf: Warum sollten die Fahrer dafür selbst aufkommen müssen? Tesla verspricht hier eine Funktion, verspricht das Tesla sollte das auch funktionieren. Warum sollte ein Anwender annehmen müssen das eine "beworbene" funktion nicht so funktioniert wie beworben?
 
@ibecf: An autopilot is a system used to control the trajectory of an aircraft, marine craft or spacecraft without constant manual control by a human operator being required. Autopilots do not replace human operators, but instead they assist them in controlling the vehicle. This allows them to focus on broader aspects of operations such as monitoring the trajectory, weather and systems.

Ich glaube die Interpretation von Autopilot ist einfach oft falsch. Beim Flugzeug sitzt der Pilot ja auch drin und ueberwacht alles. Autopilot heisst nicht, dass das Flugzeug perfekt alleine fliegt.
 
Wer haftet denn in diesen Fällen? Der Fahrer oder Tesla als Hersteller, welcher die Funktion freigegeben hat ?
 
@skyjagger: Aussicht von evtl. Geschädigten der Fahrer/Halter/Bediener weil er ist letztendlich für die Verkehrssicherheit des Autos verantwortlich.

Ob der Fahrer bzw deren Versicherung später gegenüber Tesla Schadenersatz bzw Regress verlangen kann, weil der das Auto fehlerhaft war ist nochmal ein ganz andere Sache.

Aber das ändert nichts an der Tatsache das Fahrer für die Verkehrssicherheit des Autos verantwortlich ist.
 
@ibecf: Interessante Rechtsauffassung... Ich glaube nicht das man damit in Amerika durchkommt...
 
@skyjagger: Der in der App auf den Knopf gedrückt Habende ? In meinen Augen das akzeptieren der Nutzungsbedingungen bzw. des EigenRisikos dabei.
 
@skyjagger: Der Fahrer. Ist doch klar.
Er nutzt aktiv die Funktion. Das macht der Tesla nicht von alleine. Außerdem muss man die ganze Zeit den Knopf drücken.
100% Verantwortung beim Fahrer.
 
@Anduko: so klar ist dies nicht. Gerade in den USA sieht die rechtliche Lage anders aus. Hier haftet oftmals der Hersteller für ein Produkt was er verkauft und vom Kunden anders genutzt wird. Siehe McDonald und Kaffee, da muss jetzt auf jedem Becher stehen das der Kaffee auch heiß ist und dies zu Verbrühungen führen kann. Oder Beispiel Microwellen, wo eine ältere Dame versucht hat ihr Haustier zu trocknen....
 
Unfassbar das man so was veröffentlicht. Solche Software darf einfach nicht in der freien Wildbahn getestet werden, auch nicht wenn man viele Warnhinweise davorschaltet. Denn die klickt ja nur der Tesla Besitzer an, aber nicht der Geschädigte. Unverantwortlich aus meiner Sicht.
 
@john-vogel: Völlig verrückt und gefährlich...
 
@john-vogel: unverantwortlich war es damals auch mal ein Flugzeug zu bauen und zu glauben dass man damit in die Luft aufsteigen kann. Tatsache ist doch, dass man wirkliche Weiterentwicklung und Forschung nicht im Labor hinbekommen kann. Und irgendwann muss irgendwo jemand einfach anfangen. Seien sie sich sicher, entgegen der menschlichen Angewohnheit wird die KI bzw. deren Programmierung diese Fehler vermutlich nicht lange wiederholen.
 
@Frankenheimer: nein, das war überhaupt nicht unverantwortlich, denn damals hat man ja die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen und es an sicheren Orten getestet. Niemand hätte was dagegen, wenn Tesla das auf den Firmenparkplatz testet.
 
@john-vogel: und du glaubst nicht das Tesla das nicht vorher schon gemacht hat? Die werden wohl kaum da gesessen haben und gesagt haben, auch komm, schei** was auf Menschenleben, wir testen einfach direkt auf Parkplätzen. Viele der Situationen sind aber einfach nicht wirklich nachstellbar außer im "real-life". Nicht umsonst nehmen alle Teslas während der Fahrt besondere Ereignisse mit den für Auto-Pilot- verwendeten Kameras auf und senden die Daten heim ins Werk, damit daraufhin der Autopilot verbessert wird. Auch dieser reift ja nach wie vor nach. Aber das kann er eben nur mit echten Werten und nicht aus Labors.
 
@Frankenheimer: Doch das glaube ich sofort. Elon Musk ist eine Person die genau solche Entscheidungen trifft und jeden feuert, der damit nicht einverstanden ist. Deswegen ist ja auch in den letzten Monaten die halbe Autopilot Mannschaft weggegangen. Wie man solch ein System ethisch und korrekt testet macht Waymo vor. Tesla hingegen zerstoert mit seinen Aktionen das Vertrauen der Menschen in autonomes Fahren. Im Uebrigen gibt es keine Hinweise darauf, dass Tesla Kameradaten proaktiv zurueck nach Fremont schickt. Das haben diverse Traffic-Analysen ergeben.
 
Da habe ich kein Mitleid mit dem oft gehobenem Tesla Clientel.
Die können sich zum einen solche Schäden leisten. Zudem anderen - wer Beta kauft oder Beta einspielt sollte sich danach nicht wundern ...
 
"Nach derzeitigem Stand..." Können die Dinger vielleicht nicht richtig parken, aber fahren sehr gut während der Fahrer schläft... :P
Die werden das schon richten... dann hat wieder die Technologie einen Schritt gemacht, wo das Fernsehn damals lächeln geerntet hat :)
 
@McClane: Nur ist Tesla beim autonomen Fahren nicht alleine. VW & Co testen lieber bis das serienreif ist und machen den Kunden da nicht zum Betatester.
 
@ijones: Bescheissen kann VW ja dann wieder an anderer Stelle :D
 
@ijones: Bitte jetzt nicht übertreiben.... ein Level 4 Fahrzeug hat nur Waymo und GM. Die alten fetten und langsame OEM's haben GARNICHTS. Was denkst du warum BWM und Daimler sich zusammentun?

Das klingt ja so als würde Nokia mit Kodak ein super foto handy entwickeln.

Waymo unternimmt aktuell 160 autonome Fahren pro Tag...
 
@Winter[Raven]: Waymo verkauft an jeden interessierten konzern....und dass die anderen gar nichts haben ist ganz dezent übertrieben - Bosch und Daimler haben z.B. gerade in san jose eine freigabe für das öffentliche testen von level 4
2020 wollen einige hersteller erste autonome szenarien anbieten, toyota, honda, hyundai, daimler, bmw, audi...die meisten anderen folgen 2021. Die spätestenz timelines sind 2025.
Als bei solchen timelines nichts vorhanden wäre.
 
@0711: das stimmt, Tesla hat hier aber einen Vorteil, weil sie jetzt schon einen riesigen Datensatz sammeln.
KI braucht unglaubliche Mengen an Daten um auf ein akzeptables Level zu kommen.
 
@Mixermachine: Die Datenbasis von VW dürfte aber mit jährlich etwa 11 Millionen verkauften Autos wesentlich größer sein. Mittlerweile kann doch jeder Golf automatisch einparken. Spurassistenten, Abstandshaltung usw gibt es auch alles ab der Golfklasse. VW liefert Ford mit seinem Baukasten die Basis für E-Autos und bei autonomen Autos tut sich der weltgrößte Autobauer VW mit Ford zusammen.
VW hat für die Entwicklung des VW Betriebssystems 5.000 Softwareentwickler eingestellt und investiert über 8 Milliarden Euro in dessen Entwicklung. Jedes Auto der ID-Reihe wird permanent online sein und Updates ermöglichen. Ab 2025 wird sich autonomes Fahren auch in der Breite durchsetzen. Tesla hat da keinen Vorsprung. Die setzen nur ihre Kunden als Testfahrer ein.
Die haben halt nicht das große Geld wie VW. Guck dir mal bei VW Prototypen die Sensoren auf dem Dach an, die sind alle schon für autonomes Fahren vorbereitet. Deswegen lässt sich z.B. beim ID Buzz das Lenkrad bündig zum Armaturenbrett einfahren.
 
@ijones: Wenn VW in diese Richtung etwas entwickelt hat, dann sicher.
Nach meinen bisherigen EntwicklungsErfahrungen in der Branche würde mich es mich positiv überraschen (glaube aber eher nicht dran).
Bei Tesla sind halt alle Fahrzeuge dauerhaft per LTE verbunden und jeder Zeit ansprechbar.

Am Ende kann man nur abwarten, wer wirklich vorne mitspielt.
Mein Tipp geht in Richtung LKW Branche und Tesla.
 
@ijones: VW sammelt die Daten nicht. Daher haben sie auch keine. So einfach ist das
 
@Mixermachine: Jedes Auto der ID Reihe wird permanent online sein. Da unterscheidet sich Tesla nicht von VW. Nur dass VW als grösster Autohersteller der Welt mit seinen Untermarken wie Porsche, Seat, Bentley, Bughatti, Lamborgini, Audi, Skoda etc ganz andere Möglichkeiten hat.
 
A/ Steht das noch lange nicht fest und B/ könnte man jetzt in anderen Dingen gegen VW und Co. schießen. Je umfangreicher die Geräte werden umso weniger wird auch nur annähernd so ausgiebig getestet wie es früher mal war wo der Funktionsumfang noch überschaubarer war... da tut sich kein Hersteller was.
 
@McClane: Aber hier sind fremdes Eigentum und fremde Leben involviert, die nicht zugestimmt haben, Teil von Teslas Beta Programm zu werden. Daher finde ich das höchst bedenklich.
 
@john-vogel: Defekte Airbags, Probleme mit den Bremsen oder Kraftstoffleitungen, undundund wie viele Rückrufe hatten Hersteller die Bank durch schon welche Leben gekostet haben und kosten hätten können? Man muss den Bock nicht zum Gärtner machen...
 
@McClane: Und auch das wurde ja in den Medien aufgerollt, sonst wüsstest du ja nichts davon. Also worüber beschwerst du dich?
 
@Tomarr: Das ist bezogen auf das deiner Aussage nach ja alle anderen Hersteller alles total durchtesten und keine Fehler machen die Leib & Blech schaden könn(t)en ;)
 
@McClane: Ist doch quatsch, wo steht das?
 
@Tomarr: Entschuldigung - bezogen auf ijonis Post ;)
 
@McClane: Ja gut. Allerdings, wie können bei anderen Autos Blechschäden entstehen? Fahrer unaufmerksam, betrunken, sonstige Einflüsse. Aber Fahrer hat direkten Einfluss auf das Einwirken anderer Fahrzeuge. Somit liegt es auch in der Verantwortung des Fahrers.

Hier wird aber von Tesla vollmundig eine Funktion versprochen auf die der Fahrer, schon alleine wegen der Funktionsweise und Anwendungsart, keinen Einfluss auf das Fahrzeug nehmen kann. Und Tesla hat es in die freie Wildbahn abgegeben, frei geschaltet und alles dafür getan, dass diese Funktion als funktionstüchtig und sicher angesehen werden kann. Betaversion hin oder her. Bei recht vielen Vorfällen kann man dann trotzdem davon ausgehen das gar nicht getestet wurde.

Und hier ist natürlich das Problem, das Tesla, die Verantwortung wieder auf den Kunden abschiebt, obwohl dieser, zumindest in diesem Fall, die Funktion gar nicht kontrollieren kann, außer sie vielleicht nicht zu nutzen.

Verstehe mich nicht falsch. Ich wäre der erste, wenn es denn endlich autonomes Fahren wirklich gibt, der Reiseziel Spanien eingibt und sich am Ziel wecken lässt. Nur hier werden viele Versprechen von Tesla suggeriert, die einfach nicht eingehalten werden können.

Damals, bei dem Spiel "No Man's Sky", wurde das Spiel mit Shitstorm überströmt, nur weil es die versprochene Funktionalität nicht lieferte. Dabei war es nur ein Spiel, rund 50 Euro wert, hat niemanden verletzt. Das einzige was passieren konnte ist dass man das Spiel schlecht finden konnte. Hier werden weitere Personen geschädigt, haben Wertverluste an ihren eigenen Fahrzeugen, und die Gesundheit anderer ist in Gefahr. Und trotzdem versuchen es viele schönzureden, entweder durch "Erstmal Untersuchungen abwarten, Der Fahrer ist eh in der Verantwortung oder letztendlich mit Whataboutism, wie bei dir, ala "Was ist mit VW, Daimler oder sonstigen Herstellern?"
 
@Tomarr: Indem während der Fahrt fehlerhafte Teile auslösen/ab-/brechen/nachgeben/sich lösen und der Fahrer die Kontrolle verliert, oder sich etwas vom Fahrzeug löst, das Fahrzeug zum kippen bringt...die Möglichkeiten sind ebenso vielseitig wie vielschichtig...
Fehlerhafte Teile und Funktionen sind weitgehend "normal" und werden schlichtweg in Kauf genommen ob wissentlich oder unwissentlich.

"Brief und Siegel" gibt jeder Hersteller das alles chic ist, Rückrufe / Nachbesserungen kommen immer erst im nachhinein, manchmal früher, manchmal später. Und laut jedem Hersteller gibt es natürlich keine "Serienfehler"...hihi
 
@McClane: Wie gesagt, es geht hier nicht um ein fehlerhaftes Teil, das plötzlich abfällt. Es ist zwar so ähnlich wie, wenn ein Fahrzeug plötzlich nicht mehr anfährt, und ein Airbag der unkontrolliert auslöst, ist mit Sicherheit auch nicht gesundheitsfördernd. Doch das hat doch mit Tesla absolut nichts zu tun.

Das sind meistens mechanische Fehler, ab rostende Schrauben, fehlerhafte Kontakte oder ähnliches. Allerdings wirst du solche Fehler natürlich nicht auf einer IT-Seite finden.

Hier geht es um eine Software umgesetzte Funktion, dem Teil einer KI, wenn du so willst, der einfach nicht richtig funktioniert. Das wirst du natürlich auch auf einer IT-Seite finden. Mechanische Fehler, oder sogenannte Modell-bezogene Schwachstellen, findest du auf entsprechenden Foren zu dem Modell.

Und auch der TÜV weiß das jedes Fahrzeugmodell seine Schwachstellen hat oder hatte. Deswegen gehen sie diese Stellen auch gezielt an. Nur mechanische Fehler, wie Stellen wo schneller Rost entsteht, eine Schraube sich löst oder was auch immer, wirst du logischerweise nicht auf einer IT-Seite finden.

Mal abgesehen davon das es nun mal nicht VW, Daimler oder wem auch immer passiert ist, sondern Tesla. Es wäre doch schon sehr merkwürdig, wenn jemand schreiben würde, "Softwarefehler im Tesla, VW ist schuld". Oder wie es ja momentan ganz modern ist, "Alle SUVs werden Verboten wegen eines Softwarefehlers im Tesla. Nachweißlich erkennt die Software SUVs falsch".
 
@Tomarr: Das macht es nicht viel besser, aber um das klar zu stellen:
Man darf es nur benutzen wenn man seinen Wagen sehen kann (laut Telsa) und man muss die ganze Zeit einen Button auf dem Handy gedrückt halten. Sobald man los lässt bleibt der Wagen sofort stehen.

Will nur sagen: Es ist nicht so das man seinen Wagen ruft und dann zugucken muss was der denn nun wohl macht oder das ganze nicht abbrechen könnte.

Wie gesagt: Macht es nicht viel besser, aber ein bisschen vielleicht ;)
 
@Yamben: Ja ok, sehe ich ja ein. Nur wie gut hat man den Wagen dann unter Kontrolle? Einen Knopf loslassen geht zwar schneller als auf die Bremse treten, davon gehe ich zumindest erstmal aus. Nur hat man von außen dann wirklich die Übersicht? Der Fahrer sieht das Ganze ja nicht aus seinem gewohnten Blickwinkel.

Aber gut, das wäre jetzt Haarspalterei denke ich.

Ich finde es trotzdem sehr schlecht das Tesla viele Versprechen gibt, diese auch nach und nach umsetzt, aber die Verantwortung an sich dann auf andere abwälzt. Ich meine, logisch, der Fahrer ist in der Verantwortung. Nur wenn man schon zig Sensoren drin hat, teil automatisiertes Fahren anpreist usw., dann sollte eine kurze Fahrt vom Parkplatz zum Fahrer doch schon mit etwas präziserer Genauigkeit drin sein.
 
@Tomarr: Keine Frage und Du hast Recht... :)
 
@McClane: 1. #whataboutism 2. Hat hier Tesla "Beta" Software released - im vollem Wissen, wie unausgereift es noch ist. Damit nimmt man bewusst Schäden/Verletzungen in Kauf, nur damit man Elons unhaltbare Timelines zu autonomen Fahren zumindest oberflächlich halten kann. 3. Wäre Tesla ein verantwortungsbewusster Autohersteller, würde man genau diese Software sofort zurückrufen.
 
Verstanden habe ich, dass die neue Funktion dem Auto ermöglichen soll z.B. selbständig auszuparken und an den Ausgang zu fahren, um den Besitzer quasi abzuholen. Eigentlich eine tolle Funktion.
Allerdings verstehe ich nicht, was Tesla meint, dass ich als Besitzer vorsichtig damit sein muss. Wie soll ich das anstellen, außer die Funktion nicht zu nutzen.
 
@gerhardt_w: das ist wie Drohnenflug in Deutschland: nur auf Sicht.

Du musst den Tesla also sehen können und wenn es knapp wird, drückst du aufs Knöpfchen in der App und stoppst ihn. Die nächste Funktion ist dann die komplette Fernbedienung - nur halt statt mit einem 30cm-Auto in der Wohnung mit einem 4,50 Meter-Auto im Freien (und die batterien sind ebenfalls größer) :-)
 
@Drachen: Andersrum, du musst den Knopf halten damit er fährt. Aber sonst ist es so weit richtig... Damit dir eben nicht das Handy runterfallen könnte und der Wagen unkontrolliert weiter fährt.
 
Aha... der "nächste große Wurf" von Tesla... Made my Day!
 
Wie ist auf Parkplätzen in den USA die Vorfahrt geregelt? Wäre das Video oben auf den Parkplätzen der Supermärkte in meiner Gegend entstanden, hätte der Tesla Vorfahrt gehabt (rechts vor links) und ob nun "Autopilot" oder mit mir als Fahrer wäre es zu dieser Situation gekommen. Man sieht im Bildausschnitt leider keine Beschilderung.

Beim Foto... bei angeblicher Vorwärtsfahrt in eine Garage eine so tiefe Beule seitlich hinter dem Rad in den Kotflügel bekommen? Keine Schäden am Reifen sichtbar, keine Schäden in Richtung Frontscheinwerfer. Nur minimale Kratzspuren darunter. Das Schadensbild ist eigentlich nur möglich, wenn das Fahrzeug mit voll nach rechts eingeschlagenen Rädern rückwärts gefahren wäre und dabei gegen ein seitliches hervorstehendes Hinderniss gestoßen ist. Oder ein anderes Fahrzeug seitlich dagegen gefahren ist während der Tesla stand / sich nur sehr langsam bewegt hat.

Würde ich Summon nutzen? Nö. Mein Firmenwagen könnte auch "selbständig" quer und längst einparken und ausparken und trotzdem nutze ich die Funktion nicht (bzw. wurden wir vom Fuhrparkmanagement auch gebeten die Funktion nicht zu nutzen). Anhand der beiden gezeigten Beiträge sehe ich allerdings auch kein grundsätzliches Versagen seitens Tesla (sofern der Tesla im Video wie vermutet Vorfahrt gehabt hätte).
 
@Tyndal: Derjenige der vom Parkplatz auf die "Strasse" faehrt muss ganz klar auf den Verkehr dort warten. Rechts vor links (wie in Deutschland) habe ich den USA so noch nie erlebt. Das geht eher nach dem Motto "groessere Strasse vor der kleineren Strasse/Ausfahrt". Insofern hat der Tesla auf dem Video ganz klar die Vorfahrt genommen.
 
@john-vogel: idR hat die Parkplatzausfahrt(auch Spielstraßen) einen abgesenkten Bordstein und an dieser Stelle hast du generell immer die Vorfahrt zu beachten.
 
@john-vogel: Danke für die Info. Kenne es von "früher" auch noch so, dass die Hauptwege auf den Parkplätzen Vorrang vor den Nebenarmen mit den Parklücken hatten, zwar nicht per Gesetz aber per "das war schon immer so", bis dann die "Auf diesem Gelände gilt die StVO" Schilder kamen. Im Zweifel immer Blickkontakt zum anderen Fahrer suchen, was für autonome Fahrzeuge ein Ding der Unmöglichkeit ist (bis sie untereinander kommunizieren können).
 
@Tyndal: Ich weiß ja nicht wo du herkommst, aber in DE gilt auf Parkplätzen immer noch § 1 StVO - gegenseitige Rücksichtnahme. Und wenn er, wie oben vom Parkplatz ausfährt (man sieht leider nicht ob das andere Auto auf einer offiziellen Straße fährt oder das auch noch zum Parkplatz zählt, ich vermute letzteres), muss er ebenso warten.
Ein Parkplatz ist keine Straße, und wenn da noch so oft das Schild "Hier zählt die STVO" prangt.
Ausnahmen davon gibt es lediglich, wenn der Parkplatz "straßenähnlich" ausgebaut ist, die Strecke muss also eindeutig und unmiss­verständlich als Straße zu erkenn­en sein. Sie darf nicht dem Suchen von Park­plätzen dienen, sondern nur als Zu- oder Ausfahrt. Vor allem bei Ein- und Ausfahrten zum Parkplatz oder Park­haus sind die Fahr­spuren oft straßen­ähnlich gestaltet, sodass rechts vor links gilt. Aber selbst hier bekommt man dann häufig eine Teilschuld, wenn man sich auf Rechts vor Links verlässt, je nach Richter, da die Verkehrs­lage wegen des häufigen Ein- und Ausparkens oft unüber­sicht­lich ist (Az. 14 U 2515/13, Az. 8 C 117/13, Az. 25 U 159/17, Az. 6 S 86/15).
 
@Breaker: Interessanter Punkt, das hatte ich so tatsächlich nicht mehr auf dem Schirm (StVO != rechts vor links). Tatsächlich "fordern" hier viele auf den Supermarktparkplätzen wegen des StVO Schilds eine Vorfahrt ein, wenn sie von rechts kommen. Hm.
Ich denke auch, dass beide Fahrzeuge sich auf dem Parkplatz befunden haben (keine öffentliche Straße), aber damit hätte der ziemlich flott fahrende SUV hier in DE auch eine Teilschuld gehabt, da keiner der beiden Vorfahrt gehabt hätte, auf die er sich berufen könnte und beide hätten anhalten müssen. Oder?
 
@Tyndal: In dem besonderen Fall? Ich denke der Tesla-Fahrer würde hier in die Röhre schauen, da er nicht hinreichend Kontrolle über sein Fahrzeug hatte - wie auch, er saß ja nichtmal am Steuer?
Wenn der Tesla nicht selbstfahrend gewesen wäre, er also als normaler PKW unterwegs wäre, hätten beide wohl eine Teilschuld eingeräumt bekommen - vermute ich, bin aber kein Richter.
Und auch der dürfte sich vermutlich erstmal lange schlau machen müssen, wie das bei autonomen Fahrzeugen zu handhaben ist - ist aber eine reine Vermutung, vor allem aufgrund der dünnen Rechtslage ausgesprochen, viele Urteile zu autonomen Fahrzeugen gibt es ja noch nicht derzeit :)
Achso, die Rechtssprechung in DE geht bisher sowieso davon aus, dass mehr als Schrittgeschwindigkeit (4-8 km/h) auf Parkplätzen eigentlich sowieso fast immer eine zumindest 20-prozentige Teilschuld nach sich zieht. Da gibt es inzwischen einige Urteile dazu.
 
Gibt es denn in der App neben dem Start-Knopf der Funktion auch einen Notbremse-Knopf? Dann würde ich Teslas Standpunkt zumindest ein kleinwenig verstehen.

Ansonsten weiß ich nicht wie das in den USA so geregelt ist, aber das Video oben ist ein schlechtes Beispiel. Der Tesla kommt von rechts und hat Vorfahrt. Das vergessen viele Autofahrer auf Parkplätzen leider, wenn sie sich auf einem breiteren Hauptweg befinden. Das rasende SUV hätte also vorsichtiger ran fahren müssen und dann erst den Tesla durchlassen.
 
@markox: Wenn die Funktion nicht mit Hilfe von einem Totmann Schalter gelöst ist, wäre das schon eine krasse fehlkonstruktion. Stell dir vor, dir fällt das Handy aus der Hand etc. und der Wagen fährt einfach weiter.
 
"Die Tesla-Besitzer seien immer noch selbst für ihre Fahrzeuge verantwortlich und müssten stets das Auto und die Umgebung im Auge behalten."
Für was brauch ich dann noch so eine Funktion, wenn ich hinterher der Gehornochste bin und noch nicht einmal eingreifen konnte? Denn üblicherweise steht man ja ein paar Meter vom Fahrzeug weg, wenn man es ruft.
 
@bebe1231: Vielleicht gibt es bald kleine Plattformen, auf die Tesla-Rufer klettern können, um ihr Auto quer über den Parkplatz hinweg sehen zu können ;-)
 
@Drachen: Nach dem Newstext zu urteilen, dürften die dann aber teils mehrere hundert Meter hoch und mit sehr sehr starken Ferngläsern ausgestattet sein, denn der Newstext spricht am Ende des ersten Absatzes von angeblich machbaren Auto herbeiruf Enfernungen über mehr oder weniger halb Amerika hinweg.. ;-)
 
@DerTigga: Musk hat ja auch ein Raumschiff und damit einen Blick von sehr weit oben ;-)
 
@Drachen: okay...so kann man seine etwas äähh... 'abgehobene'.. Sicht auf gewisse Dinge natürlich auch beschreiben.. *fg
 
"selber verantwortlich" - so macht man sich beliebt. was soll denn der Fahrer machen, selbst wenn er daneben steht und sieht, dass die Karre gegen eine Mauer fährt?
 
@DRMfan^^: stop drücken...
 
@toco: Die Fahrzeuge haben ja Abstandssensoren, man erwartet, dass die effizient und ggf auch mal knapp fahren. Selbst ohne Trägheit wäre da die Reaktionszeit des Besitzers zu hoch. Abgesehen davon, dass dieses Feature "beaufsichtigt" sinnfrei ist und im schlimmsten Fall der Wagen sich dann in eine Situation Manövriert hat, aus der auch der Fahrer sie nicht mehr (heil) hinaus bekommt ...
 
Marketing und Realität liegen doch ziemlich weit auseinander. So wie der ganze Hype um die sauberen Elektroautos.
 
Ist diese Funktion jetzt primär für Leute, die zu blöde sind ihr Auto wieder zu finden oder für die, die nicht ausparken können? Ich kapier's nicht...
 
"Love the car but saddened." - Also wenn mein Auto Amok fährt und Kleinholz produziert (von möglichen lethalen Schäden abgesehen), dann würde ich es ganz bestimmt nicht mehr lieb haben.

Tesla-Fahrer sind also offensichtlich noch verstrahlter als treu-devote VW-Kunden.
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